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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist mal wieder so ein Vorschlag aus dem "Off", von jemandem, der keine Ahnung hat, aber seine Wähler durch knackige Forderungen beeindrucken will.

  • Wieviele der Motorradfahrer waren denn durch eigenes Verschulden von der Piste abgekommen und bei wievielen war ein Dosentreiber schuld?

  • Könnte die Zunahme der Unfälle vielleicht auch mit dem zunehmend miesen Zustand der Strassen zu tun haben?

  • Und was bitte hiesse "zu Anfang der Saison" bei Ganzjahresfahrern?

  • Und wieso sollte ein Training auf dem "Spielplatz" verhindern, dass der Fahrer in freier Wildbahn den Verstand abschaltet?

Die Anzahl der Motorradunfälle ist proportional zur Anzahl der Sonnentage. Wenn das Wetter besser ist, gibt es mehr Tote, wenn das Wetter schlechter ist, gibt es weniger. Sicherheitstrainings sind eine prima Sache, sie könnten die Mängel bei der Fahrschulausbildung ausgleichen, finde es schon erschreckend, dass Leute ohne Ausweichtraining und das Wissen um den Lenkimpuls auf die Menschheit losgelassen werden während Prüfungsfragen wie "was ist an einem unbeschränkten Bahnübergang zu beachten?" mit grossem Ernst in der theoretischen Prüfung abgearbeitet werden. Ob es dazu ein Gesetz braucht, wage ich zu bezweifeln, die Sache liesse sich vielleicht durch Versicherungen (über einen Prämienrabatt) subventionieren und könnte sich auch für die Sponsoren lohnen (müsste ein Versicherungmathematiker einmal durchrechnen).

Das liegt nicht nur an den Mopedfahrern,sondern auch am Wetter,haben wir schlechtes Wetter sinken die Zahlen,bei gutem Wetter steigen sie.Eine Pflicht zum Sicherheitstraining halte ich für unangebracht und wage es zu bezweifeln,das dadurch die Unfallzahlen sinken.Erfahrungen kann man nur erfahren,ein Sicherheitstraining ist dabei natürlich hilfreich,aber auch nicht das Maß der Dinge.Ein Sicherheitstraining kann nicht jahrelange Fahrpraxis ersetzen,das geht nicht.

Weisst du, man kann Fahrer aber schon gezielt trainieren, klar, wenn man schon ewig und drei Tage fährt, hat man viel Erfahrung und die ist auch nicht zu ersetzen, aber man macht diese Erfahrungen mehr oder weniger durch Zufall oder indem man mal dieses oder jenes ausprobiert.
Bei einem Training profitiert man von den Erfahrungen anderer und muss nicht das Rad neu erfinden !

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Ich bin für Sicherheitstrainings, aber auf freiwilliger Basis. Eine Pflicht lehne ich allein dadurch ab, weil ich vermute,dass, wenn der Gesetzgeber diese Regelung in die Hand nimmt, dabei etwas herauskommt, das weder Hand noch Fuß hat. Die Versicherer (auch Krankenkassen!)sollten für absolvierte Trainings Bonis anbieten(analog ABS-Nachlass). Ein finanzieller Anreiz seitens des Gesetzgebers (z.B. ähnlich wie beim nachträglichen Kat-Einbau) wird wohl nicht kommen, da die Anzahl der Mopedfahrer einfach zu gering ist.

Für mich kann ich nur sagen, dass ich jetzt (endlich) aufgewacht bin und mich um ein Sicherheitstraining beim ADAC kümmern werde, zumal das ADAC-Testgelände schlappe 10 Minuten von mir entfernt liegt. Es ist bestimmt interessant und lehrreich, zu erfahren, auf welchem Stand des "Können" ich mich nach 32 Jahren Mopedfahren befinde. Vielleicht entpuppe ich mich als "Blindgänger". :-) Noch einmal zurück zum Sicherheitstraining: Ich möchte nicht wissen,wie hoch die Anzahl der Teilnehmer wäre, wenn man nach Stufe drei einen Gutschein über 200€ für einen neuen ESD erhalten würde... Denn ein (schicker) ESD ist für jeden sichtbar, ein Training allein hat keine "Öffentlichkeitswirkung".

Hehe, ist ne gute IDEE, das mit dem Gutschein, mit Speck fängt man Mäuse :-)

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@user5432

Brauche keinen ESD, aber der Gutschein,vielleicht allgemein für Zubehör,ist eine Idee !

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Abgesehen davon, dass der Großteil der Motorradfahrer unverschuldet in Unfälle verwickelt wird, fände ich es grundsätzlich sinnvoll, wenn solche Sicherheitstrainings Teil der Führerscheinausbildung wären. Sicherheitstrainings sind prinzipiell immer sinnvoll. Egal ob Auto oder Motorrad. Bei Führerscheinkosten von rund 2000€ reißen es die 100€ auch nicht mehr raus.

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