Wieso kann ein neues Lenkkopflager weniger Stabilität haben als eines von Schwarz?

2 Antworten

Lager ist nicht gleich Lager. Das hat was mit Präzision zu tun, mit der die Lager gefertigt und montiert werden. Wälzlager sind außerdem weit höher belastbar, als Kugellager.

Das mit den Lagern von der Fa. Schwarz kann ich nur bestätigen, einer meiner Trinnen Lenkkopfe wurde dort auf Vordermann gebracht. Bei einer anderen habe ich die Lenkkopflager gegen Standard Kegelrollenlager ausgetauscht, und war entsetzt! Ein lautes geknackse, unstabiler Lenkpunkt, Pendeln ab 120km/h, und und und. Also habe ich hier das Original Kugellager von Yamaha als neu Ersatzteil eingebaut, und nach dem sorgfältigen Einbau, nach Vermessung der Lageraufnahmen, mußte ich zugegebenermassen ein ähnlich gutes Fahrverhalten wie bei den "Schwarz-Lagern" attestieren. Es sind leider die Japanischen Wurfpassungen, die die Standardlager versagen lassen, nimmt man dann wirklich die Original-Teile, gibt es bestimmt bei der Mehrheit der Motorräder auch keine Probleme. Aber mancher meint es zu gut, und nimmt Kegelrollenlager, die nicht mit den Passungen der Lenkköpfe harmonieren, und dann kommt das große Jammern. Ein ordentlich eingebautes Rillenkugellager ist jedem Kegelrollenlager mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar besser. Nicht umsonst werden im Rennsport fast ausschliesslich diese Rillenkugellager eingesetzt......

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