Wieso ist Feingewinde weniger empfindlich als ein normales Gewinde?

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3 Antworten

Feingewinde verwendet man bei besonders harten Materialien (je weicher ein Material - zB Alu) desto gröber das Gewinde. Feingewinde werden nicht si tief eingeschnitten. Man kann siue also auch bei dünnwandigen Bauteilen (wie zB Gabelstandrohre) verwenden. Normal - oder Grobgewinde würden zu tief einschnbeiden und das Gewinde abreissen. Feingewinde haben eine flachere Steigung und daher eine größere Eigenhemmungf. Sie lockern sich nicht so leicht. Durch die geringere Steigung über sie bei gleichem Anzugsmoment einen höheren Druck auf die Unterlage aus und ergeben daher stabilere Schraubverbindungen.

Naja, größere Sorgfalt beim "Einfädeln" der Gewinde von Schraube und Buchse / Mutter ist schon nötig, aber dann hat man doch eine wesentlich erhöhte Anzahl von Windungen auf der gleichen Gewindestrecke: Damit auch wesentlich erhöhte Oberfläche der Gewinde. Besser?

Aber eben auch nur Vermutungen. Ich warte mal auf die "G'schdudierten und Inschinäre", die das physikalisch widerlegen, bzw. untermauern können.

Es ist anfälliger gegen : Verkanten, krumme Schrauben, Dreck im Gewinde, wahrscheinlich auch Korrosion und klemmt bei falscher Behandlung eher. Dafür ist es exakter, löst sich schlechter von selbst (also besser gegen Vibrationen) und ggf. sogar stabiler.

Ok der Kerndurchmesser ist zwar größer als bei nem normalen Gewinde, dafür sind doch die Flanken, die die Kraft aufnehmen, auch schmaler, oder?

Stimmt. Feingewinde in weichen Materialien neigen zum Ausreissen.

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