Wieso ist es so schwierig Motorräder zu blitzen?

4 Antworten

Die Fotos werden ebenso scharf geschossen wie die von Autos, nur gibt es in D noch 2 "Probleme".

Zum einen haben Motorräder vorne kein Nummernschild, hier rüstet die Blitzertechnik jedoch auf und blitzt vermehrt nun auch von hinten. Also hat man zumindest schon mal das Fahrzeug.

In D gilt aber nicht wie in vielen anderen Ländern die Halterhaftung, d.h. für jedes mit einem Fahrzeug begangenen Delikt wird der Halter bestraft auch wenn er leugnet, sondern die Fahrerhaftung.

D.h. wenn sich kein Freiwilliger findet, der z.B. den Geschwindigkeitsverstoßt zugibt, dann wird es für die Behörden rel. schwer, aber nicht unmöglich, den tatsächlichen Fahrer zu ermitteln. Den Aufwand betreibt man bei besonders schweren oder widerholten Verstößen.

Meist wird es nur ein Fahrtenbuch, d.h. jede Fahrt muss in diesem Buch erfasst werden, inkl. des jeweiligen Fahrers.

wobei die fehlerhafte Führung eines Fahrtenbuches etwas teurer werden kann, als es die Geschwindigkeitsüberschreitung gewesen wäre (Urkundenfälschung bzw.-unterdrückung).

Dann gibt es aber auch die mobilen Blitzer, bei denen eine Person im Fahrzeug sitzt/in der Nähe ist und das Kennzeichen notiert.

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Viele der aten Blitzer blitzen nur von vorne, die neuen Blitzer die von vorne und von hinten blitzen sind noch nicht so weit verbreitet.

Kleiner Hinweis am Rande: Es gibt ja auch die Blitzer die die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnen über eine bestimmte Distanz. Wenn du beim zweiten Sensorstreifen am Boden genau auf der Leitlinie fährst, blitzt er dich nicht, da du dann nicht vom Sensor erfasst wirst. Alle Angaben ohne Gewehr.

Das fehlt noch, dass sie ihn auch noch erschießen...

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