Wieso haben Motoren unterschiedliche Bremswirkung ?

1 Antwort

Grosse 2 Zylindermotoren waren die ersten die eine Antihoppingkupplung erhielten, das lag an dem grossen Bremsmoment dieser Motoren. Inzwischen gibt es sie bei fast allen Sportlern. Die Einzelhubräume spielen hier eine Rolle und die Auslegung des Motors, kurzhubig oder langhubig. Wobei der begriff langhubig eigentlich beim Motorrad nicht heisst das es ein lanhubiger Motor ist. Motoradmotoren sind in der Regel alle kurzhubig. Aber einige eben nicht ganz so kurz. ;-) Ansonsten möchte ich mich Iceman anschliessen, bis auf die Verdichtung, bei geschlossener Drosselklappe hat ein Benziner nichts zu verdichten. Maximal die Standgasluftmenge und das ist nichts was sich im Schiebebetrieb bemerkbar machen wird.

hallo...? was meinst du mit: "bei geschlossener Drosselklappe hat ein Benziner nichts zu verdichten. Maximal die Standgasluftmenge und das ist nichts..."? aber der Hubraum bleibt doch gleich, es entsteht doch kein Vakuum, wenn die Drosselklappe geschlossen ist. der motor verdichtet nach wie vor sein volumen. wird übrigens bei lkw benutzt, um eine wirkliche motorbremse zu benutzen, dort wird der auspuff mittels einer klappe geschlossen, so muss der motor gegen diesen staudruck "ankämpfen". gruss der kurvenflitzer

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@kurvenflitzer

@ Kurvenflitzer

Der Hubraum bleibt natürlich gleich. Er wird nur umso weniger gefüllt, je mehr die Drosselklappe zu ist. Beim Benziner kommt bei geschlossener Drosselklappe fast keine Luft daran vorbei in den Zylinder, also wird auch entsprechend gering verdichtet. Das ist ja das Problem beim Benziner mit dem Wirkungsgrad. Ein Benziner hat nur dann seine volle Verdichtung (ca. 1:10), wenn Vollgas gegeben wird. Ansonsten 1:5, 1:4, ...

Bei Lkw ist das anders. Das sind Diesel und Diesel haben keine Drosselklappe. Da ist der Zylinder immer voll gefüllt und es wird immer gleich hoch verdichtet (und sowieso viel höher als beim Benziner). Deshalb geht das dort auch mit den Motorbremsen so gut.

Ich hatte es hier irgendwo schon mal erklärt: beim Diesel ist die eingespritzte Menge Kraftstoff für die Leistungsabgabe relevant (die Verdichtung ist immer gleich hoch), beim Benziner zählt nur die Menge des angesaugten Gemisches (variable Verdichtung).

@ Kuhtreiber

Zweizylinder haben eine größere Motor-Bremswirkung, richtig. Aber warum, das ist mir momentan auch nicht so ganz klar. Die Reibungsfläche Zylinder-Kolben ist bei gleichem Hubraum beim Zweizylinder sogar etwa 20% kleiner. Dafür hat ein Vierzylinder mehr KW/NW-Lager... aber auch kleinere.

Wahrscheinlich übersehe ich gerade etwas...

Gruß, Iceman

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@Iceman

Hallo Iceman, du hattest das mit der Fülung bereits erklärt. Sehr gut sopgar nur weis ich leider auch nicht mehr wo, sonst hätte ich es verlinkt. Deine Ausführung ist natürlich korrekt, Drosselklappe zu, Motor zieht Vacuum und drosselt den Motor, deswegen heist sie so. Beim Diesel heißt es Motorbremse. Was nun das höhere Schleppmoment der Zweizylinder angeht.... wissen tu ichs nicht aber ich vermute grössere Einzelmassen. Hatte es mal gelesen und wieder vergessen.

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@kuhtreiber1967

Hab Icemans ausführung gefunden:http://www.motorradfrage.net/frage/verbraucht-halbgas-genau-halb-so-viel-wie-vollgas

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Motorprobleme wiederkehrend nach je 10-20km Fahrt? HILFE bei FEHLERSUCHE :(

Servus, Mein Motorrad: Yamaha XVS 650 Dragstar '97 ca. 55.000 gelaufen, 10W40 teilsynthetisch. Ölwechsel vor 1000 km.

Ich habe in letzter Zeit Probleme unbekannter Herkunft: Maschine im kalten Zustand --> Choke für 3 Minuten gezogen --> Motortemperatur 10°--> FAHRBEREIT

10KM SPÄTER: Maschine verliert an Leistung, Drehzahl steigt, Motor stottert (ruckartige Beschleunigung bzw. Leistungsauf- und abfall). Unabhängig vom Gang, bei gleichmäßigem Gas geben auch im neutralen: Motor tourt auf und ab (ähnlich dem Verhalten wie wenn der Tank leer geht und der Moment kommt bei dem man den Kraftstoffhahn auf Reserve umstellen muss). Dazwischen viele Fehlzündungen.

Resultat: Halb gezogene Kupplung, im 2. Gang bei 7 km/h für 5 Km Weiterfahrt, Maschine zur Werkstatt gebracht. Dort keine Fehlerquelle gefunden trotz 3 Probefahrten mit zunehmender Intensität.

Maschine abgeholt, läuft normal, nach etwa 20 Kilometern selbe Symptome, als ob das Motorrad die Symptome erst zeigt wenn der Motor warm ist. Jedenfalls: so nicht fahrbar.

ALTES ÖL WENN DANN LEICHT VERDRECKT, SPÄNE NICHT ZU SEHEN

KUPPLUNG ÜBERPRÜFT: Metallscheiben fast wie neu, keine Verfärbungen, und sowohl Lamellenscheiben als auch Metallscheiben und Federn absolut im Normbereich lt. Messschieber und Werkstatthandbuch!

BENZINFILTER SCHEINT OKAY

WO KÖNNTE DAS PROBLEM LIEGEN, WENN ES ERST NACH PAAR KILOMETERN FAHRT AUFTRITT? Heute 15 km gefahren, keine Probleme gehabt.

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