Wieso gibt es Unterschiede bei der Getriebeabstufung, warum werden manche als "eng" bezeichnet?

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3 Antworten

Schreibst du von Alltagsmaschinen, oder Rennfahrzeugen? Um diese Frage wirklich zu beantworten, müsste man ein Buch mit 500 Seiten schreiben. Eine Getriebeabstufung ist immer ein Kompromiss. Entscheidende Größen sind Leistungskurve, Drehmomentkurve, Nennleistung, Leistungsgewicht, Luftwiderstand, gewünschte Endgeschwindigkeit und noch einiges mehr. Entscheidungskriterien sind: soll das Fahrzeug maximale Geschwindigkeit oder Beschleunigung erreichen, oder günstige Verbrauchs - und/oder Abgaswerte.

Innerhalb dieser Grenzen kannst du durch entsprechende Wahl der Gangübersetzungen und Gangsprünge eine Optimierung erreichen, die aber wieder ein Kompromiß ist. Bei leistungsstarken Alltagsmaschinen versucht man zwischen den Gängen möglichst gleichmäßige Sprünge zu erreichen. Wie lang der erste Gang übersetzt ist, hängt vom Leistungsgewicht ab. Eine extrem enge Stufung wählt man hauptsächlich bei relativ schwach motorisierten Fahrzeugen mit einem schmalen Leistungsband (z.B. kleinen Rennzweitaktern). Die bekommen einen extrem langen 1.Gang und dahinter möglichst viele, enggestufte Gänge.

Für möglichst ökonomische Alltagsfahrzeuge wählt man in den niedrigen Gängen engere Abstände und einen langen höchsten Gang.

Aber, wie schon erwähnt - das ist eine Wissenschaft für sich und ein sehr weites Feld.

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@chapp

Ergänzung: wie lang der 1.Gang übersetzt ist hängt vom Leistungsbewicht und von der gewünschten bzw möglichen Endgeschwindigkeit ab.

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Die "ideale" Übersetzung wäre eine variable. Mit abgestuften Übersetzungen versucht man sich an das günstigste Übersetzungsverhältnis "heranzutasten". Kriterien sind dabei u.a.Kraftstoffverbrauch,Geräuschemissionen, Abgasemissionen,Dauerhaltbarkeit und natürlich Fahrbarkeit.

Natürlich hast Du Recht. Aber man sollte schon zwischen elektrischen Zahnnbürsten und Schiffsantrieben unterscheiden...

LG

Rainer

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@Sumpfbacke12

Ich hab´s versucht Rainer; wobei ich mich im Leben mehr mit dem Miller Prozess als mit elektr. Zahnbürsten beschäftigt habe.

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@Frank

OK, da werde ich mal nachlesen - ich kann nicht alles wissen. Bestimmt interessant.

Bis die Tage

Rainer

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@Sumpfbacke12

Mit dem sogenannten Miller Prozeß wollen die Angelsachsen nur davon ablenken, daß ihnen nach der Dampfmaschine nichts mehr von Bedeutung eingefallen ist.

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@chapp

Ich habe zwar immer noch nicht nachgelesen, aber die Antwort hätte von mir sein können!

LG

vom gesperrten Rainer

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@roterfisch

Lieber Freund. Was ist dir denn über die Leber gelaufen? Warum mschlägst du so um dich? Wir sollten das alles nicht so ernst nehmen. Gruß Helmut

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Alle keine Ahnung:

Es ist wegen dem „Linksverkehr“. Da läuft alles anders rum.

Dann sind die Fahrzeuge auch für „Rundkurse“ ausgelegt. Ist eben eine Insel. Würden die etwas länger geradeaus fahren, fallen die doch ins Wasser. Deshalb sind die schnellen Motorräder auch nur für den Export.

Unsere BMW´s sollten eigentlich V3 heißen. Dürfen aber nicht auf die Insel importiert werden. Könnte falsch verstanden werden, wenn die an den „Eingeborenen-Fahrzeugen“ vorbei huschen. (duck und schnell weg) :-))) Gruß Bonny

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