Wieso bringen Zubehörschalldämpfer oft mehr als Serienteile ?

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3 Antworten

Hallo Palatinobiker !

Ich habe es unter anderem davon, dass in den Motorradzeitschriften regelmäßig für verschiedene Motorradtypen Zubehörschalldämpfer mit Leistungskurven präsentiert werden. Dort überbieten eben ziemlich oft die Zubehörschalldämpfer, übrigens mit ABE und StVo-konform, die Serienschalldämpfer. Als Beispiel gebe ich mal die Yamaha Fz6 an, bei der der Leovince SBK 7 PS, 2 Nm und dumpferen Sound rausholt, mit ABE (oder Bandit 1250). Aber ich bin auf einer Wellenlinie mit dir, denn ich finde bei meiner Gix alles perfekt und würde keine schnell hingepfuschte Zubehörtüte anschrauben :-)

Ich habe komischerweise genau den gegenteiligen Eindruck: Zubehörschalldämpfer sind vielleicht beim Gewicht, beim Klang und beim Preis im Vorteil, aber was StVZO-konforme Leistungsausbeute angeht, hinken die allermeisten hinterher.

Einige Zubehörteile sind sogar lauter UND schwächer. Okay, damit ist die "gefühlte Leistung" vielleicht größer, aber auch die gehörte Belästigung.

StVZO-nonkonforme Brülltüten mit homologierten Serientöpfen zu vergleichen und daraus gar Rückschlüsse auf die Ingenieursleistung zu ziehen, ist natürlich ohnehin Unfug.

Insofern hast du in meinen Augen das Richtige getan: den Seriendämpfer erst einmal drangelassen.

Was mich sehr interessieren würde: Woher hast du dein "andere Motorräder zeigen ziemlich oft"?

habe auch die erfahrung gemacht. serie ist fast optimal in der leistungsausbeute. außer akrapovic-komplettanlagen, zumn. bei meiner ktm bringt sie ordentlich was. hatte sie auch auf dem prüfstand, um es zu überprüfen!!

aber bei freunden habe ich es auch oft gehört, ist zwar lauter, leichter und vielleicht besser in der optik, aber leistung sinkt oftmals eher als das sie steigt!

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