Wie viel Spaß macht das Motorradfahren in den USA (wenn man nicht mit einer Harley unterwegs ist)?

4 Antworten

Ich war in den letzten Jahren viel in den USA unterwegs, wenn auch nicht mit dem Motorrad.

Prinzipiell ist zu sagen, daß man auch in den USA gut Motorrad fahren kann. Es gibt auch dort durchaus schöne und auch kurvenreiche Straßen, und die Gegend ist - je nachdem wo man sich gerade aufhält - wirklich sehenswert.

ABER: Mit flottem Dahinwetzen, Knie am Boden etc. ist da gar nichts!! Es herrschen dort sehr einschränkende Geschwindigkeitsbeschränkungen, und die werden auch rigoros überwacht. Die Strafen sind für unsere Verhältnisse erschreckend hoch, und wenn der Sheriff schlecht aufgelegt ist, bzw. wenn man ihm blöd kommt, kann´s schon passieren, daß man ein paar Tage im Jail sitzt, bis sich der zuständige Richter dazu bequemt, eine Verhandlung durchzuführen.

Um diese Unannehmlichkeiten zu vermeiden, ist es wirklich fast am besten, mit einer Harley o.Ä. gemütlich dahinzubollern. Oder, wenn´s ein anderes Moped sein soll, sich jedenfalls den dortigen Gepflogenheiten anzupassen.

Dann sind auch die USA ein Traumland für Motorradfahrer!!

Noch was: Falls man doch ein Ticket ausfasst (auch fürs falsch parken), diese unbedingt einzahlen.

Sonst gibt´s bei der Ausreise, bzw. spätenstens bei einer späteren Wiedereinreise, sehr heftige Probleme!!

USA ist immer eine Reise wert - egal mit welchem Motorrad - Kultig halt mit Harley ! Aber am schönsten ist es mit dem eigenen Motorrad !

Auch wenn ich selber gerne zügig fahre - wenn ich in einem landschaftlich schönen Gebiet bin, fahre ich langsam und nutze dies, um mir die Landschaft anzuschauen und die Umgebung auf mich wirken zu lassen. Daher würde ich in vielen Teilen Amerikas keinen Wert legen auf schnelle Touren.

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