Wie verlagert sich der Gesamtschwerpunkt bei einen Motocross-Sprung?

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6 Antworten

Hi santander4u,

der Bert von Zitzewitz erklärt das unter Spungtechnik sehr gut s:


Neben dem Gasgeben ist natürlich auch die Körperhaltung/Gewichtsverlagerung auf dem Motorrad beim Absprung, in der Luft und bei der Landung sehr wichtig. Im Allgemein will man in der Luft im Zentrum des Motorrades sein. So kann man das Motorrad nach belieben ausbalancieren und belasten, sowie gegebenen falls auch reagieren und korrigieren. Bin ich zum Beispiel in der Luft mit meinem Hintern (Gewicht) auf Höhe des hinteren Kotflügels und mein Vorderrad ist zu hoch, habe ich keine Chance mehr, mein Gewicht zum Ausgleich nach vorn zu bringen! Genau so ist es beim Absprung. Bin ich mit meinem Gewicht hinten, ziehe ich praktisch (über den Lenker) das Vorderrad in die Höhe. Bin ich mit meinem Körper zu weit vorn, belaste ich das Vorderrad zu sehr und es wird nach unten gedrückt. Das Hinterrad hingegen aber ist total entlastet und kann so in die Höhe aufsteigen. Also muß ich auch hier wieder im Zentrum des Mopeds sein! Auch beim Landen verhält es sich wieder ähnlich. Bin ich zu weit vorn, ist die Gabel überfordert und schlägt durch, das Hinterrad ist nicht richtig belastet und findet so keinen Grip. Bin ich zu weit Hinten, kann es vorkommen, daß mein Hinterrad zuviel Grip hat, und das Moped "schießt ab wie eine Rakete". Doch leider hängt man dann meistens wie eine Fahne am Lenker und am Gas, und hat das Ganze nicht mehr unter Kontrolle. Grundsätzlich gilt für das Landen: immer etwas Gas geben. Durch die Beschleunigung wird das Fahrwerk stabilisiert (härter) und die Landung in die Länge gezogen und dadurch weicher für Mensch und Maschine!!!

Quelle: www.hessler-motorsport.de/etraining/fahrtechnik1.html


Gruß T.J.

Wie immer eine perfekte Antwort

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Du must darauf achten das du weder zu viel Neigung nach vorne noch nach hinten bekommst. Dafür muss man langsam bei kleinen sprüngen immer mehr gefühl für entwickeln. Am besten selber nen moped schnappen und mit KLEINEN hügeln anfangen.

KOmmt drauf an: will man sich schwer verletzen: an der Absprung-Kante gas zu, und weit nach vorne lehnen; will man nur den Kontakt zum Motorrad verlieren: in der Anfahrt voll nach hinten ziehen und auf dem Gas bleiben :-)

aber Ernst: Kommt ganz auf Fahrwerkseinstellung bzw. -balance, Gasstellung und -timing und den weiteren Streckenverlauf an;

Wer es einigermaßen raus hat, geht von der Kompression mit dem Hintern langsam Richtung sitzbank(fast hinsetzten) und steht direkt nach verlassen der Absprunkante gelichmäßig auf, ideal wenn an der Absprungkante das Motorrad nicht in Federrichtung "steht" sondern seitlich geneigt ist, das ergibt eine irrsinnig flache und kurze Fluglinie. Entsprechend schneller kann man den gleichen Sprung nehmen(als bie einer hohen Fluglinie), und die Geschwindigkeit solltest du dahinter -durch eine gute Landung- mitnehmen. Dabei sollte man im Absprung keine Gasstöße geben-eher das Gas nur halten, da man dadurch wieder an Höhe gewinnt. Austarieren mit Gas und Hinterbremse (mittige postition vorausgesetzt). Das Ganze wird bei kurzen und steilen Anfahrten schwieriger.

Landung: Bergab: Vorderrad voraus in Neigung der schiefen Ebene Ebene: vorne hinten gleichzeitig Und immer mit Gas- wir wollen ja wieder schneller werden-jahaa :-) alles andere erfordert unnötige Dämpferarbeit und ist somit kinetische Energie, die an der Geschwindigkeit fehlt.

Durch Bremsen und Gasgeben ,halten die sich in der gewünschten " Stellung"

Das kommt immer auf den Sprung drauf an.Beim Frontflip (Vorwärtssalto)mußt Du dich nach vorne lehnen.Beim Backflip(Rückwärstssalto)nach hinten.Bei Wikipedia alles nachzulesen:28 Tricks werden aufgeführt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Freestyle_Motocross

man muss sich nach hinten verlagern und versuchen auf dem hinterrad zulanden.

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