Wie sieht denn eine Ausführliche Probefahrt aus ?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Nicole,

nun haben wir beide unser Telefonat beendet ( eine dreiviertel Stunde) und ich kann dir jetzt versichern, dass ich dich verstanden habe. :)

Ich habe verstanden, was dich an deinem jetzigen Moped stört (Schmerzen im Nacken , in den Handgelenken, Knien und das schon nach 15 Minuten Fahrt).

Ich habe verstanden , dass die XT für dich zu hoch ist (kein sicherer Stand mit den Füßen).

Ich habe verstanden, dass du ein "Flummi" warst, als du die MT gefahren bist. Natürlich ist die MT das bessere Moped für dich, weil die Sitzposition dir erheblich mehr behagt. Und deswegen wirst du auch keinen Probleme mehr mit den Kurven haben, erst recht nicht mit den Rechtskurven.

Warte ab ,bis dir dein Händler die MT (mit ABS) für eine ausführliche (!) Probefahrt zur Verfügung stellt, Wenn er es nicht schaffen sollte, suche dir einen Händler in der Umgebung, der dir die MT zur Probefahrt anbietet.

Und dann wird alles gut. Das ist nicht versprochen, aber ich kann es mir gut vorstellen. :-)

Danke für diese Antwort, ich werde wie du am Telefon schon gesagt hast, eine Probefahrt machen die einiges Länger ist als das was ich sonst so fahre, bis ich gemerkt habe das ich die Probleme habe, dh. ich muss mindestens, länger als 30 min. für eine Strecke fahren. ich werde dann auch mal unterschiedliche Strecken und Kurven fahren, und am meisten werde ich diese Kurven fahren die ich nicht so gut kann, und wenn ich das alles wie am Telefon gesagt mache, merke das es schön ist, dann werde ich dieses Moped kaufen und länger behalten.

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Vergiss die ganzen Empfehlungen die man unbedingt bei der Probefahrt machen soll. Fahre so, wie Du Dein jetziger Fahrstil ist. Nur dann kannst Du die beiden Motorräder "etwas" vergleichen. Völlig gleich werden die niemals sein, selbst wenn es ähnliche Motorräder sind.

Hüte Dich davor das Motorrad im Grenzbereich zu testen. Es sei denn, Du bist ein ausgesprochener Profi, der schon viele unterschiedliche Bikes gefahren hat. Insbesondere meine ich damit Kurvenfahrten im "Tiefflug" und Vollbremsungen. "Achten fahren" und etwas kräftigeres Bremsen sollte aber schon dabei sein. Eine schnellere Gradeausfahrt auch (Lenker, Rahmen, Räder). ---- Natürlich ist vor der Probefahrt eine "kleine" Inspektion durch Dich zu machen, damit es keine Überraschung gibt. Gruß Bonny

Ist schon wichtig, dass man alles ausprobiert. Ich hab so ein paar Testkurven, wo ich z.B. teste, wie viel Lenkimpuls ich geben muss, damit sich das Bike legt, wie sich das Bike verhält, wenn ich das Gas in Schräglage rausnehme (richtet es sich vielleicht dabei auf?) , kann man das Gas fein genug dosieren? Und fährt die Fuhre geradeaus, wenn man die Hände vom Lenker nimmt? Sitze ich auf dem Bike fest genug dass ich, ohne mich am Lenker festhalten zu müssen, mit einer Hand drückend in wenigstens 45 Grad Schräglage gehen kann? Fühle ich mich bei tiefen Schräglagen wohl oder wäre ich in dem Moment lieber irgendwo anders? Was passiert bei Bodenwellen in Schräglage? Richtet sich die Fuhre dann auf? Das sind alles so Sachen, die ich ausprobiere.

Nachdem ich Bonnys Antwort gelesen habe, möchte ich meine Antwort noch etwas relativieren. Natürlich soll man nur so hart fahren, wie man wirklich kann, aber man sollte ein Bike auch mal "gegen den Strich bürsten", sonst wird man möglicherweise in einer Notsituation vom Fahrverhalten unangenehm überrascht.

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@fritzdacat

Das ist absolut richtig, aber seien wir mal ehrlich, ich denke 50% aller Biker fahren ihre Maschine gar nicht bis zum Limit, und haben dann natürlich Stress, wenn sie es müssten, um entweder aus zu weichen, oder ne Vollbremsung zu tätigen, weil ein Büchsenfahrer mal wieder geschnarcht hat....

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@user5432

Ja gut, man muss sich damit aber nicht abfinden sondern sollte den Grenzbereich erfahren, nur so überlebt man Überraschungen. Ich kann schnarchende Büchsenfahrer nicht ändern, aber ob ich schnarche oder nicht kann ich sehr wohl beeinflussen.

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