Wie sehr beeinflußt der Tankinhalt die Fahreigenschaften?

3 Antworten

Die Tankfüllung macht so im Schnitt etwa knapp 10% des Gesamtgewichtes aus. Das sollte kein wirkliches Problem sein, auch wenn man in Rechnung stellt, daß die Gewichtszunahme ziemlich hoch oben angesiedelt ist. Viel schlimmer finde ich, wenn so ein Pfuscher von Motorradbauer sich die Schwallbleche im Tank gespart hat. Wenn dann der Tank nur mehr zu 3/4 voll ist und die Suppe zu schwabbeln beginnt, dann wird es lästig bis gefährlich. Ich habe die Gewohnheit, daß ich beim Stop an der Ampel den Lenker loslasse, mich bequem etwas nach hinten lehne und die Maschine nur mehr mit den Oberschenkeln und dem Po halte. So manche Maschine beginnt dann unter dem Einfluß des herumschwabbelnden Benzins seitlich zu pendeln. Bei der Gelegenheit merkt man erst, welchen immensen Einfluß 15 kg in unkontrollierter Bewegung auf das Fahrverhalten haben können.

Ich merke kaum einen Unterschied. Gruß Bonny

Hi bonny2. Kann ich mir vorstellen, daß sich deine Trude um solche peanuts wenig schert. Sensible Sportpferde können durch Benzinschwabbeln zu unkontrollierbarem Hochgeschwindigkeitspendeln angeregt werden oder beim scharfen Anbremsen zu Unruhe neigen. Meine aufgemotzte alte Yamaha R 5 F (auf 117 kg abgemagert)war mit halbvollem Tank unfahrbar, bis ich ihr den Tankschwamm spendiert habe.

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Die Varadero ist schon kein Leichtgewicht. Den Unterschied merke ich bei 25 l Tankinhalt (= 25 KG) schon recht deutlich. Im Stand lässt sie sich mit dann 275 KG Gesamtgewicht (noch) schwerer rangieren und während der Kurvenfahrt wird der hohe Schwerpunkt (Enduro) noch etwas ungünstiger. Aber wenn sie erst mal rollt, dann rollt sie.

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