Wie richte ich das Hinterrad richtig nach Ausbau ein?

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7 Antworten

Wenn du nicht 100 % fit darin bist lass es lieber machen,den es können viele kleine fehler passieren die Teuer sind und du vielleicht bereust. Mein Händler könnte dir ein Paar Geschichten erzählen.

Relativ einfach geht das bei der "üblichen" Schwinge mit zwei Holmen, wo Du primär darauf achten musst, dass das Rad vorn zu beiden Seiten den gleichen Abstand hat.

Bei einer Einarmschwinge wird das Rad ja über mehrere Bolzen befestigt und sitzt damit "automatisch" richtig.

Das Hinterrad richtest du nach den Markierungen an Kettenspanner aus. Dabei musst du aber unbedingt darauf achten, dass die Kettenspannung nicht zu straff ist (aber das ist ja ein anderes Thema)! Die Feinarbeit kannst du wie folgt bewerkstelligen:
Wenn du das Hinterrad drehst und dabei die Lage der Kette auf dem Kettenrad beobachtest, siehst an den Kettenradzähnen, ob die Kette mittig läuft oder mehr nach links oder rechts wandert. Wenn du die Kette links am Motorrad hast (von hinten in Fahrtrichtung geschaut), kannst du die Ausrichtung am rechten Kettenspanner anpassen (ansonsten umgedreht). Minimale Veränderungen machen da was aus! Wenn die Kette auf dem Kettenrad absolut mittig läuft, ist auch das Hinterrad ausgerichtet, es sei denn die Kette bzw. die Ritzel wären falsch (gedreht) montiert.

Hallo, sicher kann Dir hier jemand helfen aber vielleicht sagst Du uns was für ein Motorrad Du hast. Gruß hojo.

Hallo,ich habe eine Yamaha XV 250

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Ich habe mit Schnur an den Lenkerenden die Möglichkeit,das Vorderrag grade zu richten.An das Hinterrad eine Aluschine anlegen und zum Vorderrad den Abstand mitteln.(H139/90-V100/90=15mm)

Die Lösung mit der Schnur ist banal, aber genial. Ich schaute bis jetzt die Radflucht immer mit einem zweiten Mann am Lenker ein. Gruß, Reinhold

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das geht aber nur wenn dein Lenker auch gerade ist..:-)

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Das Motorrad aufbocken, so dass das Rad freiläuft. Parallel zum Rad ein Metallwinkel senkrecht auf den Boden stellen. Abstand zwischen Winkel und Rad nur wenige Millimeter. Eine Lampe dahinter und das Rad drehen. Du siehst jetzt an dem Lichtspalt, ob das Rad „eiert“. Der Winkel und das Bike müssen auch nicht genau senkrecht ausgerichtet werden, da es nur eine Sichtkontrolle in Bezug auf den Lichtspalt ist. Mache das schon seit Jahren mit Erfolg. Habe mir auch schon eine Laservorrichtung gebaut. Diese dann wieder abgebaut. Ist alles Quatsch. Die alte Methode ist nicht schlechter, aber sehr viel einfacher. Gruß Bonny

Mit dieser Methode kannst du doch lediglich feststellen ob das Rad eiert.

Nicht aber ob die Flucht bzw. die Spur stimmt.

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@colin

Korrekt. Aber es ist nur ein kleiner Test, ob das Rad keinen Schlag hat. Bei allen meinen Motorrädern waren es Speichenräder. Da war es schon wichtig. Flucht und Spur stimmen meist nicht, wenn der Rahmen oder die Schwinge verzogen sind. Im „Normalfall“ braucht das nicht überprüft werden. Nach einem Unfall ist es natürlich notwendig, aber da würde ich es auch von einem Fachmann vermessen lassen. Gruß Bonny

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