Wie reagiert man auf Verkehrsteilnehmer, die eine Gefahr darstellen??

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Polizei benachrichten 66%
Anderes 9%
Ansprechen 9%
Ignorieren 9%
Straßenverkehrsamt 4%

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Polizei benachrichten

hallo Kaheiro,

in den letzten 5 Jahren meiner Dienstzeit hatte ich einen solchen Fall. Ein Passant kam zu mir und meldete mir einen Autofahrer, der misserabel am Straßenverkehr teilnahm.

Eine Überprüfung meinerseits ergab, dass dem VT vor fast 10 Jahren die FE wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entzogen worden war. Er hatte damals seinen Fphrerschein als unauffindbar gemeldet und nie eine neue FE beantragt. Er war stark gehbehindert und zum Führen eines Pkw mit Schaltgetriebe nicht mehr in der Lage. Durch eine aufklärende Unterhaltung rückte er dann seinen "verlorenen" Führerschein freiwillig heraus.

36

hallo Kaheiro,

Danke für den Stern !

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Ignorieren

Vielleicht ist meine Antwort nach heutigen Wertvorstellungen nicht politisch korrekt, aber dieses sich gegenseitig argwöhnisch beobachten und schulmeistern geht mir total gegen den Strich. Wenn nicht jemand akut wirklich in Not ist oder z.B. durch Gewalt bedroht wird und sich nicht wehren kann greife ich auch nicht ein.

40

fritz, wir haben uns schon unsere Gedanken gemacht, aber er hat uns immer gesagt: ohne Auto sterbe ich, hat er dann auch getan. Unser Glück war, dass niemand körperlichen Schaden erlitten hat.

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42
@Nachbrenner

meine Antwort war garnicht so sehr auf deine Situation gemünzt, ich mache dir (und anderen Antwortenden) auch keine Vorhaltungen. Ich habe einfach schon ein paar Sachen erlebt... na ja... die Welt ist nicht halt so schwarz-weiss

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Anderes

Fällt mir auch schwer das geeignete zu antworten.Polizei benachrichtigen wäre wohl richtig, aber wer macht das auch wirklich ? Mein Vater musste auch erst von der ganzen Familie überzeugt werden aufzuhören, nach dem ersten Schlaganfall. Er hat einfach nicht mehr schnell genug reagieren können. Hoffe einfach das der alte Herr auch jemanden hat, der ihm das dann beibringt. Gruß Floyd.

Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

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