Wie merke ich, ob der Helm richtig sitzt?

3 Antworten

Wenn dein Modell feststeht, hast du schon den ersten Fehler gemacht. Jeder Helmhersteller hat bezüglich der Paßform seine eigene Philosophie. Leider sind unsere Köpfe nicht von der Stange wie die Helme. Es kann dir also passieren, dass dir von deiner Traummarke ums Verrecken kein Hut passen will und ausgerechnet die Marke, die du keines Blickes würdigst, fertigt genau den Helm, der optimal auf deine Rübe paßt. Wenn du den Helm probierst, schnall ihn dir auf den Kopf und laß ihn von einer kräftigen Hand vorne am Kinnteil festhalten. Nun versuche mit viel Kraft deinen Kopf im Helm nach links und rechts zu drehen. Der Helm darf hier nicht wackeln. Er darf sich auch nicht mehr als 2 cm nach oben und unten verdrehen lassen. Wenn der Helm diese Prüfung bestanden hat, dann kommt der Komfort dran. Er darf weder an der Stirn noch an den Wangen spürbar drücken. Durch den Fahrtwind kommt der Druck später ohnehin. Das unberechenbarste Kriterium ist die Geräuschentwicklung und der Luftwiderstand. Wirklich feststellen kannst du das nur bei einer Probefahrt auf der Maschine, mit der du dann auch später fährst, da die Körperhaltung und die Sitzposition dafür die wichtigsten Einflußgrößen sind.

Schöne Antwort, danke chapp!

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Willkommen heikoRa89, Du hast etwas wesentliches falsch gemacht. Für's nächste Mal, erst fragen, dann festlegen. chapp hat in seiner einmaligen sachlichen Art deutlich gemacht, was ein Helm für Dich bedeuten kann/soll/muss. Überdenk Deine Auswahl noch einmal. MfG 1200RT

Hallo und willkommen! Es kann sein, dass das Modell für deine Schädelform nicht optimal ist. Merkst Du nach der oben schon erwähnten halben Stunde oder früher. Lieber mehrere probetragen, vielleicht gefällt dir ein anderes Modell noch besser.

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