Wie kommt es, dass die Getriebe einer Marke auch bei unterschiedlichen Modellen schwergängig sind?

1 Antwort

Es gibt schon markentypische Eigenheiten, die auf die geistige "Inzucht" innerhalb des Konstrukteursteams zurückzuführen sind. Teilweise liegt es auch an der Philosophie. Manche Hersteller fertigen die Getriebe mit sehr engen Toleranzen, was dazu führt, daß sie im Neuzustand haken können. Wenn sie nach einigen 1000 km dann richtig eingelaufen sind werden sie leichtgängiger.

Eine Sonderstellung nehmen die BMW Boxer ein. Sie haben keine Primärübersetzung, weil die KW direkt mit der Getriebe - Hauptwelle verbunden ist. Das bedeutet, daß das Getriebe um den Faktor 1,5-2 schneller dreht als bei normalen Getrieben. Dadurch ist der Schaltruck etwas härter. Ein konstruktives Problem, das nicht lösbar ist.

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