Wie kann man Schreckreaktionen, z.B. bei Regen abbauen?

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4 Antworten

Hallo tooltip, die eine Sache ist die, dass man wirklich dorthin fährt, wo man hinschaut. Wenn du einen Kanaldeckel in der Kurve erspäht hast, der rutschig sein könnte, schaust du ihn sicherlich an und fährst in der Folge genau drüber. Wenn es nass ist, blickt man ängstlich nach außen, wie viel Platz noch bis zum Straßenrand ist und steuert natürlich darauf zu...

Das ist sie eine Sache mit dem Blick, die andere ist die, dass man weit vorausschauen sollte, also vor der Kurve den Einlenkpunkt festlegen, dann, noch bevor ich diesen erreicht habe, den Scheitelpunkt suchen, dann die Augen Richtung Kurvenausgang richten, deutlich bevor ich den Scheitelpunkt anfahre. Wenn deine Geschwindigkeit angepasst ist, lässt es sich auch im Regen genießen. Irgendwann erwischt du dich im Regen und trällerst auf dem Mopped ein Liedchen. Dann bist du entspannt. Ach ja, "Die obere Hälfte des Motorrads" und das Folgebuch "Motorradfahren - alle Tage" sind sehr zu empfehlen.

tooltip 24.04.2008, 19:03

Als ob Du mich schon mal gesehen hättest! Ich kucke wirklich immer auf den Kanaldeckel oder an den Strassenrand der immer näher kommt! Aber wie soll ich auf den Kurvenausgang sehen, dann sehe ich ja nicht mehr, was vor mir auf der Straße ist. Ich glaub ich muss da echt mal ein Trainig machen, wie freezer schreibt und vielleicht noch eine Psychotherapie dazu...

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wie recht ihr habt.... mit dem Training, was tooltip schreibt, geht vielen so, weil man Angst hat was zu übersehen, schaut man auch in Kurven viel zu nahe vor das Moped. In Kurven ist der Blick von der Fahrrichtung völlig getrennt - Kompliment an profil, bestens beschrieben - das was vor der maschine ist, habt ihr schon gesehen, wenn ihr mit dem Blick den Kurvenradius verfolgt, und am Scheitelpunkt, bzw dann an dem Kurvenende hängenbleibt.

du solltest mal nen fahrertraining mitmachen - und dann auf der nassen kreisbahn fahren üben. dann dürfte sich das schnell bessern. nur durch übung wird das klappen.

Guten Abend, ein oder meherere Fahrsicherheitstrainings würde ich dir empfehlen. Ich kenne keinen Biker der behauptet, das hätte ihm nichts gebracht !

demosthenes 24.09.2008, 14:40

@Tourenfahrer:

Ich habe kürzlich beim ADAC an einem Motorradtraining teilgenommen und das hat mir nichts gebracht, weil die Übungen ausschliesslich auf "Standardbikes" ausgerichtet waren, ohne ABS, ohne Fliehkraftkupplung und ohne Integralbremse.

Ich hatte mich vorher ausdrücklich erkundigt, ob eine Teilnahme unter diesen Bedingungen überhaupt sinnvoll wäre, aber obwohl das - nach Rücksprache mit dem Trainer - bejaht wurde, passte die Hälfte der Übungen gar nicht und die Trainer standen nur schulterzuckend da, wenn ich sie fragte, wie ich denn die angekündigte Übung bitte machen sollte.

Das war schon sehr frustrierend!

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