Wie kann ich kurze Konzentrationsaussetzer(bei den Grundfahraufgaben, Autobahn) vermeiden?

7 Antworten

Du solltest den Rat von "Geoka" wirklich ernst nehmen. --- Wir alle träumen auch mal beim Fahren. Schöne Landstraße, schönes Wetter, gute Laune und wie ich leise Oldiemusik im Ohr. Nur der Unterschied ist, dass wir im Bruchteil einer Sekunde "wach" sind. Das macht die Erfahrung und "der 8.Sinn" (Motorradinstinkt). ---

Bei Dir scheint es wirklich eine Konzentrationsschwäche zu sein. Normalerweise ist man als "Anfänger" sehr angespannt, oft sogar schon "überdreht". Da ist eigentlich kein Platz für "Träumereien". Wenn da schon
Konzentrationsschwächen auftreten, was ist erst wenn Du den Schein in der
Tasche hast? Sicherlich hast Du diese Schwäche auch in anderen Situationen. Es ist aber sehr gut, das Du Dir selber Gedanken darum machst. Dann muss es schon ziemlich oft vorkommen.

Versuche Dich zu konzentrieren und wenn Du da Probleme hast, sprich mit einem Arzt darüber. Der hat es gelernt. Gaube nicht, Du bist der Einzige damit. Es sind viele, aber die sind noch nicht so weit um darüber zu sprechen. Meine Hochachtung dafür. Ich bin sicher Du "packst es" schon. Gruß Bonny  

ADHS oder ADS uns seine Behandlungsmöglichkeiten solltest du mal durchlesen. Vielleicht ist etwas dabei was Dir helfen kann. Das wäre dann aber ein Thema für gesundheitsfrage.net

Danke, ich werde es mir mal angucken. Aber ich habe kein ADS oder ADHS :)

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Mit Verlaub: Ohne eine gesicherte Diagnose halte ich es für nicht sehr zielführend, jemandem einen solchen Floh ins Ohr zu setzen, und schon gar nicht einem Jugendlichen. Nicht jeder, der nicht brav linkszweidreivier im Gleichschritt marschiert, hat schon ADHS.

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@fritzdacat

Korrekt, ich hatte einen Verdacht aber dennoch geschrieben ob bei diesem Thema sich der TE evtl. in Teilbereichen wiederfinden könnte bzw. etwas daraus helfen kann.

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Hallo,

Danke für so viele nette Antworten. Aber vielleicht habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt. Ich kann mich schon konzentrieren beim Fahren und dann klappt alles super. Doch wie gesagt schweife ich manchmal mit den Gedanken ab und verliere die Konzentration. Wenn mir das aufällt dann versuch ich es auch zu unterdrücken. Trotzdem würde ich dieses Problem gerne los werden wollen. Oftmals mache ich mir einfach zu viele Gedanken. Was macht ihr denn zum Berispiel um die Konzentration beizubehalten? :)

mfG

Fährst du vorneweg oder dein Fahrlehrer?

Es kann natürlich schlicht und einfach an einer für dich langweiligen Strecke liegen. Ich langweile mich immer, wenn ich in einer Gruppe mal länger als 10 Minuten Bundesstraße fahren muss (immer "schön" geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit). Selbst meide ich solche Passagen gerne bei meiner Streckenwahl.

Wenn es dich also in deiner Fahrschulausbildung nicht extrem behindert, dann kannst du damit rechnen, dass es besser wird, sobald du deine Routen selber wählst und Erfahrungen sammelst.
Dann wird es nämlich spannend, was da vor einem die Straße bereit hält. Und dann bleibt man auch konzentriert.

Also mach dir nicht so einen Kopf und streng dich an für die Fahrschule :-)

Dass der Fahrlehrer generell etwas strenger ist, finde ich gut und kann es verstehen. Liegt vielleicht auch an seinen Erfahrungen. Viele Jugendliche lassen sich ja von Niemandem mehr was sagen und auf dem Motorrad geht's nicht um sinnloses Gehorsam, sondern um die eigene Gesundheit und um echte Gefahren.

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Geräusche in hohen Gängen nach Kette spannen?

Hallo zusammen,

nach Reinigung/Schmierung der Kette habe ich dieselbe gleich gespannt. Dabei bin ich strikt nach den Anweisungen im Handbuch vorgegangen. Nun entstehen leider singende bzw. pfeifende Geräusche während der Fahrt und zwar ab dem dritten Gang, nur beim Gas geben. Im ersten und zweiten Gang ist alles in Ordnung, dass Problem besteht im 3-6 Gang. Das Geräusch ist während der Fahrt schlecht zu lokalisieren, aber eher am Motor als am Hinterrad. Das Hinterrad steht nicht schief. Habe dies, genauso wie die Spannung bzw. das Spiel der Kette, ausgemessen und ist in Ordnung.

Bei dem Bike handelt es sich um eine Kawasaki Versys 1000 Baujahr 2015.

Würde mich für Tipps/Ratschläge von euch sehr freuen.

Danke für diese und viele Grüße

MacNeil

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Angst vor engem Wenden macht alles kaputt, wie überwinden?

Hallo Leute,

Ich habe jetzt ca. ~17 Fahrstunden hinter mir und in ca. 2.5 Wochen steht die praktische an.

Überland und Autobahn sind gar kein Problem, auch die Verkehrsregeln und fahren in der City nicht. Sobald die Maschine 30km/h+ hat habe ich auch kein Problem damit mich bis zu 40° schräg zu legen. Aber was massive Probleme macht sind das um-die-Kurve-rum-Anfahren an Ampelkreuzungen, Schrittslalom und v.a. enges Wenden.

Leider haben wir eine Straße für die Grundfahraufgaben, und keinen Platz. Und am Ende der Straße muss man echt eng linksrum wenden, und da ist es mir leider passiert: Angst bekommen dass ich nicht mehr rum komme und über die Bordsteinberandung direkt in den (leichten) Grasabhang komme; dämlicherweise zur Vorderbremse gegriffen -> Motorrad umgefallen. Blauer Fleck auf der Hüfte und Kratzer am unteren Teil der Maschine.

Seitdem habe ich eine total Blockade an dieser Stelle und komme nicht mehr rum! Das macht mich psychisch so fertig, dass ich die GFA gar nicht mehr richtig hinbekomme. Die Übungsstraße wird unterbewusst nur noch mit Fehlschlägen assoziiert.

Dass der Fahrlehrer mir dann ständig sagt, dass er praktisch noch nie jemanden gesehen hat, der das mit meiner Stundenanzahl nicht kann, und immer betont dass das der Chef ja nicht erfahren darf dass ich seine Maschine umgeschmissen habe weil er "mich sonst killt" hilft auch mal überhaupt nicht.

Ich habe jetzt noch 3 oder 4 Sonderfahrstunden und 1-2 normale Stunden vor der Prüfung, und mega Angst dass ich es nicht schaffe und mein 10-jähriger Traum so kurz vor dem Ziel platzt. Im jetzigen Zustand lässt mich der Prüfer nicht mal in den Verkehr wo ich mich beweisen könnte.

Ich habe schon unzählige Tipps online gelesen wie "dahin schauen wo man hin will" und "schleifende Kupplung + leicht Hinterradbremse zum Stabilisieren" und das letztes Mal versucht, aber es hat überhaupt nichts gebracht. Ich komme einfach nicht um die Wende herum. Und wenn das dann nicht klappt löst es eine Kettenreaktion in meinem Kopf aus der mich total fertig macht und beschimpft und dann geht gar nichts mehr.

Hilfe! :(

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Wer kennt das auch? Angst vor Unfällen die beim fahren passieren können?

Hallo Allerseits, komme mir ein bischen doof vor, aber ich frage einfach mal. Ich (34 J., weiblich) habe vor 6 Wochen meine Klasse A gemacht. Seit 4 Wochen habe ich auch ein eigenes Motorrad. Ich bin nun mittlerweile auch schon knapp 1000 Kilometer gefahren. Wir fahren in der Regel mit 2 bis 6 Motorrädern durch die Gegend und machen wirklich schöne, gemütliche Touren durch Schleswig-Holstein (bei Interesse siehe http://www.ohlthaver.info/?page_id=115). Meine Freunde sagen mir, dass ich für eine Anfängerin wirklich gut fahre. Ich fühle mich auch wirklich wohl auf meiner Bandit. Wenn ich fahre ist alles gut und ich bin locker und entspannt und habe Spaß. Nun fragt Ihr Euch warscheinlich, wo mein Problem liegt. Das Problem liegt an meinen schlimmen Gedanken vor dem was alles passieren kann, wenn ich nicht fahre. Ich stelle mir dann die schlimmsten Unfälle vor die mir passieren können. Meine Fantasie geht regelrecht mit mir durch. Ich sehe mich dann selbst auf der Straße liegen und solche Dinger. Das ist doch Psycho... Ich weiß, das Frauen sowieso dazu neigen, in machen Situationen zuviel zu denken. Aber so? Wem ging oder geht es ähnlich und was habt Ihr dagegen gemacht? Vielen Dank für Eure Tipps :-)

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