Wie kann ich eine Batterie aktivieren?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Ramona!

Praktisch ist das natürlich Quatsch, wenns die Batterie eh nicht schaft, wird sie es auch nicht tun, nachdem Du noch mehr Energie entnommen hast.

Trotzdem hat "Dein Batterieexperte" nicht ganz unrecht, denn Blei-Säure-Batterien geben ihre volle Leistung nicht sofort ab, sondern erst nach etwas Zeit seit Belastungsbeginn.

Allerdings ist dieser kurzzeitige Anstieg so gering, dass er nicht dazu führen wird, dass dann "auf einmal" gestartet werden kann.

Wem`s genauer interessiert - ich habe mal den Spannungsverlauf eines von uns durchgeführten Kapazitätstests beigefügt . Getestet wurde eine 465Ah Batterie (24V) im 5-Stunden-Test (also mit 93A belastet).

Der blaue Graph zeigt den Strom (also die 93A Entladestrom), der gelbe den Temperaturverlauf, und der pinke die Spannung (runtergerechnet auf eine Zelle).

Ich hab mal den sogenannten Spannungssack mit nem Pfeil markiert, ist sonst schwer zu erkennen. Die Spannung ist beim Test ca. 3 Minuten gesunken (was wohl jeder erwartet hätte), und ist dann wieder "ein bissel" gestiegen. Das ist ein vollkommen normaler "Verlauf" bei "gesunden" Batterien.

Kaptest - (Batterie, Winter)
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Super Antwort. Gruß Bonny

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@Bonny2

super Messung :-)

Einst haben mich die Elektronen beim Silbergriffexperiment in der Berufsschule (24V Gleichstrom) als einzigen heftigst geschüttelt und neulich hat der Neurologe meine Nervenleitfähigkeit durch den Karpaltunnel gemessen und aufgezeichnet. Hätten früher die Mönche das in Wachs.... ich schweife ab :-D

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@Nachbrenner

Äh, welche Zeitspanne hat denn der Spannungssack und liegt das am erwärmen des Elektrolyts?

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@Nachbrenner

Schau mal hier (http://www.file-upload.net/download-6936315/Mappe1.pdf.html), da kannst Du Dir die ganze Messreihe als pdf runterladen. In der Spalte "Vbat/cell (V)" kannst Du sehen, wie die Spannung erst sinkt, und dann wieder etwas steigt.

Mit dem Erwärmen hat das eher wenig zu tun, sondern mehr mit dem Konzentrationsunterschied der Säure in den Platten und der drumrum.

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@Lichtmachman

Gerne;-) Staune über dein wissen was Batterien betrifft. lg Romana

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Habe ein ähnliches Phänomen mal beim Auto erlebt, glaube allerdings nicht, dass man mit Licht anmachen den gewünschten Effekt (Erwärmung der Batterie) erzielt. Man betätigt den Anlasser (also einen grossen Verbraucher! ) , der gerade noch so den Motor drehen kann , die Batterie wird etwas warm, und nach einer Umdrehung springt der Motor an... wenn er überhaupt anspringt....man hat nur diese eine Chance. Also nicht den Anlasser gleich loslassen wenn der Anlasser den Motor nur ganz langsam dreht sondern einfach weiter starten. YMMV

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Es kann übrigens gut sein, dass dein Experte völlig recht hat (eine Minute mehrere Verbraucher einschalten) , ich habe halt nur einmal die Erfahrung mit meinem alten VW gemacht und hatte (bei 20 Grad minus) nicht die Nerven, es mit etwas anderem als dem Anlasser zu probieren, gehört hatte ich von der Sache schon.

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Ich bin kein Elektroniker und daher etwas überfordert. Ich werde am Wochenende die Spannung der Batterie prüfen, wenngleich da alles okay sein dürfte, die ist erst im März komplett neu geladen worden und eine ca. 1/2 Jahr alte Gelbatterie.

Ansonsten sind meine Vermutungen: -Fehler im Lichtsystem (Eine der drei Leuchten an der Kanzel vorne eventuell mit Wackelkontakt) -Fehler in der Elektrik irgendwo (nur wo?!) -Fehler am berühmten "grünen Schalter" obwohl ich eine Knubbel bj. 02 habe und bei der ersten kleinen Suche keinen solchen Schalter entdeckt habe.

Eine Idee noch: In den letzten Tagen hat es hier stark geregnet und es war eine hohe Luftfeuchtigkeit. Kann es sein, dass das irgendetwas damit zu tun hat?

Vielen Dank schon mal für die Mühe, diesen Roman da oben durchzulesen. Und im Voraus schon mal Danke für konstruktive Antworten. :-)

Grüße, Christoph

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