Wie kann ein Anfänger wissen welches das richtige Motorrad für ihn ist?

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10 Antworten

Hi Häuptling, Du wirst wissen welches Moped Dir am besten gefällt, danach musst Du es probefahren ob es für Dich auch passt. Das noch mit allen ernsthaft in Frage kommenden Modellen von den entsprechenden Herstellern, das artet in Arbeit aus und macht trotzdem noch Spass. Ich fahre schon länger als 30 Jahre Moped und mache es noch immer auf diese Weise, so lange probieren bis ich mir sicher bin: DIE ist es. Alles andere wäre nur ein Kompromiss oder hinterlässt Zweifel ob jenes Moped nicht doch besser gewesen wäre......

Ich war dieses Jahr auf der IMOT in München, eigentlich nur so aus Interesse und nun stehe ich kurz vor der Prüfung zur A (direkt) und meine Maschine, Yamaha XJ6, abholfertig beim Händler. Wie ich auf dieses Bike gekommen bin ? Ganz einfach, ich habe mich bei der IMOT mal auf alles draufgesetzt, von der 125 Enduro über Chopper bis zum Supersportler. Da ich ein einfach zu fahrendes, alltagstaugliches Anfängerbike brauche, nicht zu wenig, nicht zuviel Kraft blieb dann die 600er Fraktion übrig. Ich habe mich beraten lassen und mir in den Monaten danach alles an Testberichten reingezogen was es über die Klasse zu lesen gab. Zum Schluß war die Endauswahl zwischen Honda CBF und der XJ 6. Die Honda hat Combined ABS, aber auf der Yamaha sitze ich einfach besser und sie hat eine tolle Optik. In der Fahrschule kurve ich mit einer Honda Hornet (98 PS) rum, komme gut damit zurecht ist aber schon recht knackig das Teil. Somit sind 20 PS weniger ok. Ob naked oder Verkleidung ist dann Geschmackssache. P.S. Ich wollte eigentlich erst den Schein machen und dann Probefahren, aber die XJ 6 war schon fast ausverkauft somit mußte ich zuschlagen, ich denke ich bereue es trotzdem nicht.

das kann keiner beantworten nur du kannst durch sitz und probefahrten raus finden was dir gefällt.es kommt drauf an willst du längere touren machen ,oder mehr ins gelände. nur solle es leicht zu handhaben sein damit du ein gefühl fürs fahren entwickeln kannst

Als Anfänger musst und wirst Du nicht das "richtige" Motorrad für Dich finden. Finde einfach nur ein Motorrad, das Die gefällt.

Ich hatte seit 86 schon viiiieeeeeeele Motorräder, aber DAS Richtige habe ich bis heute nicht gefunden. DAS Richtige gibt es für mich nicht, da jedes Motorrad was anderes perfekt kann. Mehrere Motorräder zu haben, ist ideal. Aber kauf Dir einfach erst mal was und wenn es nicht passt, kaufst Du Dir in einem Jahr halt was anderes. Kaufe Gebrauchte, da Neue zu viel an Wert verlieren!

Die meisten Motorräder werden nach „gefallen“ gekauft. So agieren dann auch die Verkäufer. Es werden dann gerne 1000er Sportmaschinen verkauft, weil 600er Mädchenmotorräder sind.

Wer dieses Zynismus erkennt, kann dann auch das richtige Motorrad finden.

Zuerst: Weiß der Käufer, wie er fahren will, was er machen will? Da ist oftmals schon das erste Problem?

Als Verkäufer machen ich eine Bedarfanalyse. Ist diese richtig und antwortet der Kunde ehrlich, kann ich im Sinne von Beratung ein optimales Angebot abgeben. Das, was in meinem Nutzfahrzeugjob beim Transporterverkauf absoluter Standart ist, ist beim Hobby Motorrad meist ganz anders. Oftmals hat der Händler vier Vierzylinder zuviel eingekauft und muss sie nun irgendwie vom Hof bekommen.

Ich gehe einmal davon aus, das der Anfänger sich ein Motorrad seiner Körpergröße anschaffen sollte. Grundsätzlich sind Ein- oder Zweizylinder mit mittleren Hubraum vorzuziehen, da hier Durchzug und Fahrleistung recht gut einzuschätzen sind.

Ob Enduro/Supermoto oder Nakedbike ist dann schon wieder eine Geschmacksache. Ich würde immer ein Motorrad mit klassischen Marktwert empfehlen und eine Fahrzeit von zwei Jahren kalkulieren. Es sollte also nach zwei Jahren wieder einen Käufer finden können. Ich dieser Zeit hat der Anfänger nun genügend Praxis um sich selbst ein Bild von dem Motorradstil, den er pflegen möchte, zu machen.

Motorradkauf hat zwei Facetten - Ratio und Emotion.

  • Ratio:

    • Wie viel Geld will ich ausgeben?
    • Neu oder gebraucht?
    • Mit ABS oder ohne?
    • Japaner, Italiener, ...?
    • Enduro, Naked, Supersportler?
    • Was kostet die Versicherung, Steuer, ...?
    • Werterhalt oder -verlust?
    • Was sagen Testbericht, Internetforen usw. dazu?
    • Wie lange will ich das Motorrad fahren?
    • alle Kandidaten, die die vorhergangenen Kriterien "überstanden" haben, probefahren
    • das Eine, das "übrig" bleibt, kaufen
  • Emotion:

    • Mopped sehen, optional probefahren, kaufen, danach nachdenken

<g> Ich wollte eine vernünftige junge Gebrauchte 650er Reiseenduro mit ABS, geworden ist es eine Benelli TreK 1130 (eher sportlich, eher schnell, eher teuer).

Moin gironimo, als Indianer musst Du Dich erst einmal entscheiden, was Du willst. Bummeln auf kleinen Strassen, fliegen über Pisten, Kurven räubern???? Als nächstes musst Du Dich prüfen, was Du kannst und was Du ausgeben willst/kannst. Und dann geh zu den Händlern und mach Probefahrten.

Zuerst aber lese die intelligenten und wahnsinnig gescheiten Fragen und Antworten hier im Forum und lerne. MfG und viel Glück aus HH, MfG 1200RT

Wenn du nicht, wie die meisten, mit dem Bauch entscheidest, hilft nur Probefahren. Dann weisst du es.

Als Anfänger gehört schon ein wenig Glück oder die eingebende Kraft Manitous dazu gleich das richtige Pony fürs Leben zu finden.

Ich kann mich auch nur anschliessen....

  • Probesitzen
  • Probefahren
  • Grinsen im Gesicht?
  • Ja = Richtig
  • Nein = Falsch = Weitersuchen

Ob Du generelll lieber im Dreck wühlst oder leiber auf dem Asphalt unterwegs bist sollte Dir idealerweise schon vorher klar sein... hilft die Probefahrerei einzusschränken ;-)

Und mit ganz viel alten Hasen Benzin Quatschen. Die haben oft ne Menge Ahnung.

Gruß Chucky

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