Wie habt Ihr den ersten Tag auf dem Motorrad nach einem Unfall erlebt?

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Moin Bonny,

beim letzten nennenswerten Unfall gab´s den 8-fachen Rippchenbruch und ich war doch sehr eingeschränkt. Nach gut einer Stunde bekam ich wieder einigermaßen Luft, dann habe ich die gebrochenen Plasteteile mit Tape wieder festgemacht, die Freundin hinten aufsitzen lassen und es ging direkt zum Hotel (Villa Löwenstein) im Weserbergland.

Vor Ort hatte ich dann noch 3 Stunden Zeit bis zum Abendessen und der örtliche KTM-Händler bot dort Maschinen zur Probefahrt an. Die Probefahrt mit der kl. und gr. Duke funktionierte noch durch aufrechte Sitzposition recht gut (bis ca. 180 Km/h). Bei der zum Schluß angebotenen Supersportler RC8 konnte ich dann nur noch aufsitzen, bekam (vor Schmerzen) die Hände leider nicht mehr an den Lenker, da habe ich mich dann doch schon geärgert.

Gruß T.J.

Junge, Junge, Junge, du bist aber hart im Nehmen, Christoph. Pass bloß auf dich auf. LG Verena

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Kann mich noch genau erinnern. Bin aus der Kurve rausgetragen worden, auf die schlammige Bankette geraten und quer über die Straße gegen einen Baum gerutscht. Ist nicht viel passiert, Prellung an der Schulter.

Jedenfalls: am nächsten Tag bin ich vorsichtig und mit weichen Knien auf's Motorrad gestiegen und in den nächsten Monaten achtsamer gefahren. Das rate ich dir auch - sei einfach hochkonzentriert.

Ich bin nach dem Abflug noch zügig nach Hause gefahren,Sonntag habe ich das Moped nach der Besichtigung noch mal kurz gefahren,aber jetzt geht nichts mehr.Handgelenk und Kniee gehen so,aber die Rippen zicken ganz schön rum,dadurch ist die Bewegungsfreiheit doch sehr eingeschränkt und das kann ich auf dem Moped nicht gebrauchen.Die Fußrasten sollten heute kommen,ich werde mir aber mit dem Anbau Zeit lassen.Mein Doc hat mir Bewegung verschrieben,also habe ich heute Morgen den Rasen gemäht,das war eine sche....ß Therapie,da gehe ich lieber mit den Hundis spazieren,da haben wir alle was von.

Ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Gute. Schone Dich (muss ich grade sagen --Grins). Auch wenn es schmerzt, baue am Bike. Für mich war es die beste "Therapie". Gruß Bonny

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Auch du kommst wieder richtig auf die Beine. Und die Hunde wird's freuen ;-)

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Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

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Unfall - und was jetzt?

Hatte heute morgen einen kleinen Unfall mit meinem 50er Roller. Bin nach der Nachtschicht von einem Auto auf die linke Spur gedrängt, auf ein parkendes Auto (Gegenseite) geschleudert worden und dann einige Meter auf dem Asphalt weitergerutscht. Der Unfallverursacher hat mich gleich ins KH gefahren (ich Trottel war so daneben, daß ich nicht dran dachte, sofort die Polizei zu holen). Personalien aufgenommen, ab ins KH, verarzten, röntgen, Termin für Kernspin machen lassen und wieder heim; dann zur Polzei, den Unfall aufnehmen lassen. Diagnose: Prellung rechte Schulter, Prellung rechter Innenknöchel, Distorsion rechtes Knie, Schürf- u. Schnittwunden. Die Ärzte haben mich zur Kernspin eingeladen, weil evtl. mehr bei mir kaputt sein kann. Hab den Grünen den Unfallhergang geschildert, aber als ich als "Beschuldigter" benannt wurde(?), hab ich jede weitere Angaben verweigert, den Strafantrag unter Vorbehalt gegen den Verursacher gestellt und bin heim. Roller ist wahrscheinlich kaputt; hab ihn an dem Parkplatz an der Straße stehen lassen und seit dem nicht mehr gesehen. Was soll ich jetzt weiter machen? Soll ich mir einen Anwalt nehmen? Welche Versicherungen muß ich informieren? Wo kann ich evtl. entstehende Ansprüche geltend machen? Wer bezahlt den ganzen Scheiß? Wär nett, wenn Ihr mir helfen könntet :-/

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