Wie geht man legal mit einer leistungssteigernden Abgasanlage um?

2 Antworten

Es ist davon auszugehen, dass Abgasanlagen mit einer EG-ABE die Leistung derart beeinflusst, dass die Leistungsänderung (also plus-minus9 im Rahmen der Serienstreuung sich befindet. Andere Abgasanlagen (Racing-Anlagen), die keine ABE besitzen, sind für den öffentlichen Verkehr in "D" nicht zugelassen. Es wird wohl insbesondere daran liegen, dass der Geräuschpegel dieser Anlagen über dem gesetzlichen Höchstwert liegen. Somit wirst Du keine Chance haben, diese Anlagen, auch nicht über ein Einzelgutachten, zu legalisieren. Und wenn ein "db-eater" ins Spiel kommen sollte, wäre wohl auch der Leistungszuwachs für die Katz. Ich beziehe mich dabei auf Viertakter und nicht auf mögliche Rennbirnen.

Nachsatz: Es sind natürlich auch die Abgaswerte zu beachten (Co-Gehalt unter 4,5 %).

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Sportanlagen haben einen Toleranzwert von +/- 5 % mit DB-Einsatz. Diese haben eine ABE. Alle anderen Anlagen, oder Anlagen ohne DB-Einsatz haben keine ABE. Eintragen über Einzelabnahme wird sich nicht rechnen, da Abgaswerte und CO-Emmisionen nicht mehr stimmen. In Verbindung mit einer Leistungssteigerung müßte dann auch die Höchstgeschwindigkeit neu ermittelt werden. Je nachdem wieviel das ausmacht, werden neue Bremsen fällig. Oder Du findest einen Prüfer beim TÜV oder Dekra, der dir die Anlage einträgt. Diese Einträge dürfen nur von amtlich anerkannten Sachverständigen gemacht werden. Diese sind in den alten Bundesländern beim TÜV und in den neuen Bundesländern bei der Dekra zu finden. Benötigst allerdings diverse Unterlagen von der Auspuffanlage. Näheres erfährst du bei der Prüfstelle.

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