Wie geht ihr damit um, wenn in eurem Umfeld ein Motorradunfall geschieht?

9 Antworten

Habe einmal einen sehr guten Freund durch einen Motorradunfall verloren, meine Trauer geht/ging allerdings mehr in die Richtung "Freund verloren" als "Motorrad ist schuld" .... man verarbeitet es irgendwann.... so eigernmassen. Auf meine Motorradfahrerei hat sich die Sache nie ausgewirkt, was heldenhafter klingt als es gemeint ist... wenn ich an dem Unfallort vorbeifahre, überkommt mich immer noch ein tiefes Gefühl der Trauer... auch nach über 20 Jahren.

Ich bin mir der Gefahr beim Mopedfahren schon bewußt und richte mich auch danach.Wie in jedem Jahr hat sich auch in diesem Jahr ein tödlicher Mopedunfall in meiner näheren Umgebung ergeben,ich fahre jeden Tag am Kreuz und den Kerzen vorbei,aber deswegen fahre ich immer noch Moped.Wie in jedem Jahr hat es auch hier tödliche Autounfälle gegeben,ich würde nie auf die Idee kommen deshalb mit dem Autofahren aufzuhören...Ihr etwa???

Ja, das kann bei unserem Hobby jederzeit passieren, daß man verunfallt. Habe auch schon einige Freunde durch Unfall verloren. Habe auch schon "schnelle", schwer zu beherrschende Bikes dadurch einfach verkauft. Am besten jedoch ist, gleich nach einem solchen Ereignis auf das Bike zu steigen und zu fahren. Machst Du das nicht und überlegst lange herum - fährst Du nicht mehr. Das Schicksal hat es so gewollt - da kann man nichts machen. Bin durch die Ereignisse schon viel ruhiger geworden - und fahre heute viel mehr mit dem nötigen Respekt. Gruß hj

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