Wer von euch betreibt Gewichtstuning an seinem Bike?

3 Antworten

Hi! Gewichtstuning am Bike ist meist ziemlich teuer, oft wird es entweder durch Neuanfertigung (siehe chapp) oder Weglassen von Teilen erreicht. Neuanfertigung kostet meist viel, Weglassen kostet ab und an auch die BE, und Carbonteile schmälern wieder die Kasse. Also nehme ich Carbon höchstens als Optiktuning bei ganz wenigen Teilen und sonst ein paar Mal öfter Laufen gehen ;) Gruß

Die Kunst besteht im Weglassen. Kein Motorrad, das ich länger als 2 Monate besessen habe, kam ohne mehr oder weniger ausgeprägte Schlankheitskur davon. Meist waren es mehr symbolische Einsparungen von 0,5 bis 5 kg. Meinen Rekord erreichte ich mit meiner Yamaha R5F. Serienmäßig wog sie ca 160 kg. Nach einer Radikalkur über den Winter verblieben davon noch knapp 120kg. Damit war sie leichter als der fast baugleiche Production Racer TD1B. Ein paar Beispiele: Die Sitzbank wog nach dem Umbau kpl mit Halter und Polsterung unter 600gr, der Tank 1,8 kg, der Vorderkotflügel mit Halter 230 gr, der hintere Kotflügel mit Nummernschildhalter und Rücklicht ca 600gr, sogar die Ölpumpe mußte weichen.

Sorry, es war natürlich die TD 2 B

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Ich halte das wie chapp und optimiere das Gewicht meines Mopeds mit weglassen von allen unnützen Bauteilen oder austausch gegen leichtere. Bei meiner Speedy habe ich durch einen anderen Auspuff, Heckumbau, Fussrastenanlage und einen Aluzahnkranz bis jetzt ca 5 Kg abgespeckt und weitere Massnahmen werden noch folgen. Nur diese Umbauten haben bisher schon mal locker 2000 € gekostet. Früher habe ich total radikale Umbauten gemacht und Rahmenteile abgesägt, alle Distanzstücke und komplette Bauteile wie zB. Radachsen aus Alu gefertigt, sämtliche Schrauben und Bauteile holgebohrt und alles weggelassen was nicht unbedingt zum Fahren nötig war. Da kamen schon mal 20-30 Kg abgespeckte Masse zusammen.

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