Wer übernimmt Kosten für bestellte Teile?

4 Antworten

Würde sagen, das gehört zum normalen Geschäftsrisiko einer Werkstatt, zumal ein verzogener Rahmen ja nicht unbedingt schwer festzustellen ist, das muss sich ja irgendwo niederschlagen, z.B. Radstand auf einmal kürzer, ein Rad leicht versetzt... das kann man alles ausmessen und schnell erkennen.... 

Auf der sicheren Seite wärt ihr gewesen, wenn gleich ein Gutachter hinzugezogen worden wäre, diese Larifari-Geschichte mit Kostenvoranschlag von der Werkstatt kann auch nach hinten losgehen... Würde mir einen Anwalt nehmen (Rechtschutz) , der soll halt die Kastanien aus dem Feuer holen.

Wer hat den Reparaturauftrag erteilt? Darauf hin hat die Werkstatt die Ersatzteile bestellt. Die Kostenübernahme der Versicherung ist kein Reparaturauftrag. Der Auftraggeber steht für die Kosten ein die der Werkstatt bei der "Auslage in gutem Glauben" entstanden ist. Kostenübernahme und Auftrag sind zwei verschiedene Sachen. ------ So würde ich die Angelegenheit beurteilen.

Aber Recht und Recht durch "Gerichte" sind oft verschiede Angelegenheiten. Im Streitfall einen Rechtsanwalt nehmen. Möglich, dass es in solch einem Fall Vergleichsurteile gibt. Viel Glück, Bonny

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Den reparaturauftrag haben wir erteilt. Da der schaden ja dann aber teurer wurde als ursprünglich angenommen, haben wir dann gesagt das nicht repariert wird. Meiner meinung nach liegt der fehler bei der werkstatt. Hätten die gleich den schaden richtig beurteilt, hätten wir die reparatur ( die ja noch nicht so wirklich erfolgte) gleich sein gelassen.

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@haudegen

Die Werkstatt wird sich rechtfertigen, das das tatsächliche Ausmaß erst bei Reparaturbeginn zu erkennen gewesen ist. Wichtig ist, das der Entzug des Reparaturauftragen vor der Ersatzteilbestellung erfolgte. Wenn ihr das beweisen könnt, dann seit ihr vermutlich raus. Anders wird es schwierig. Seit ihr im Rechtschutz? Es muss nicht gleich mit "schweren Geschützen" aufgefahren werden, aber es beruhigt schon wenn man weiß dass man sich gegebenenfalls rechtliche Hilfe holen könnte. Gruß Bonny

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@haudegen

das sehe ich ganz genauso, ein verzogener Rahmen sollte eigentlich das erste sein, auf das man achtet, bevor man rundrum nach Kratzern und Beschädigungen sucht.

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Ein Kostenvoranschlag ist immer eine Schätzung. Dass nach einer Demontage weitere Schäden entdeckt werden, ist gang und gäbe. 

Selbst nach Begutachtung hat sich anscheinend die Versicherung deiner Freudin bereit erklärt, die gesamten Kosten der Reparatur ( abzüglich des eventuell vorhandenen Selbstbehaltes) zu tragen.

Wenn jetzt der Schaden fiktiv abgerechnet wird ( Gutachten minus SB minus Mehrwertsteuer), weil du im Glauben bist, damit einen "Schnitt" zu machen, kannst du nicht die abgebrochene Reparatur der Werkstatt aufs Auge drücken!


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Ein rahmenschaden hätte vllt aber direkt auffallen müssen. Außerdem ist "frau" die korrekte bezeichnung.

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@haudegen

Die frage ist ob wirklich von abgebrochener reparatur gesprochen werden kann. Die haben ja wenn ich das richtig verstehe noch nicht mal ein teil ersetzt

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