Wer kennt sich aus mit der Auslieferung von Honda Motorrädern?

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Manche HONDA-Modelle werden in Italien oder in Spanien hergestellt. Schiffstransport entfällt dann. Soweit ich weiss gibt es ein europäisches Verteilzentrum von Honda in Amsterdam, von dem die Händler beliefert werden. Auf jeden Fall hat der Händler noch einige Montagearbeiten vorzunehmen und einen letzten Check zu machen.

VG antbel

Ist eine Ducati nichts für konservative bequeme Fahrer?

Bin heute die Ducati Scramber gefahren. Optisch hat sie mich begeistert, aber als ich drauf saß kam die Ernüchterung. Ich muss ja mit meiner Honda Transalp vergleichen und kann sagen, daß ich mit der Transalp die richtige Maschine für mich gefunden habe. Auf der Ducati sitzt man etwas härter und unbequemer als auf der Honda. Beim Anfahren habe ich schon die 75PS gespürt. Habe ja nur 60PS bei meiner Honda. Die Ducati ist spritziger und auch etwas leichter als meine Honda. Aber genau das hat mich gestört. Ich mag es eher langsam angehen und befürworte es, wenn das Gas langsam angenommen wird. Die Ducati war mir da zu spritzig. Was mir gar nicht gefallen hat war, daß der Drehzahlmesser kaum zu lesen war. Es gibt auch keine Tankanzeige die zeigt wieviel Sprit noch drin ist. Auch habe ich keine Uhr gesehen. Bin wahrscheinlich von meiner Honda verwöhnt. Mag sein, daß man die beiden Motorräder nicht so vergleichen kann, denn die Transapl ist ja ein Reisemotorrad und die Ducati eher ein Funbike für die Stadt. Auch hatte ich Probleme mit der Fußbremse zu bremsen. Der breite Lenker hat mich auch nicht angesprochen, auch wenn er nicht viel breiter ist als bei der Honda. Ich bin von der Ducati enttäuscht, so daß ich sie nach 20 Minuten wieder abgegeben habe. Bin dann zum Triumpf Händler gefahren. Habe mir deren Scramber angeschaut. Vom Aussehen einfach toll. Es gab aber keinen Vorführer, so daß man mir die Bonville angeboten hat. Sie soll ähnlich sein. Bin damit Probe gefahren und muss sagen, weit besser als mit der Ducati, aber noch nicht so gut wie mit meiner Honda. Schade, daß die Bonville kein Drehzahlmesser hat. Das habe ich vermißt. Aber vom Gefühl kann man gut hochschalten.
Es gibt sogar ein hohes Windschild dafür. 68PS reichen mir vollkommen. Sie zieht gleichmäßig und linear. So wie ich es mag. Kann mir die Bonville gut als Zweitmotorrad vorstellen. Muss noch etwas sparen und dann noch überlegen, wo ich sie unterbringe. Dieses Jahr wird es nichts mehr. Vielleicht im nächsten. Eigendlich hat mich mein Schwager für die Marke Ducati begeistert. Aber ein Motorrad wie ich es mir vorstelle habe ich bei Ducati noch nicht gefunden.

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Gilt ein mündliches Angebot oder darf der Endpreis noch davon abweichen?

War echt am überlegen ob ich das nun hier schreiben soll. Aber es läßt mir jetzt keine Ruhe. Wie Du weißt, habe ich mir bei meiner Transalp zwei mündliche Angebote für meinen Reifenwechsel eingeholt. Das erste war vom Honda Händler, der wollte um die 420€, was mir zu teuer war. Dann war ich beim Kawasaki Händler, der wollte zuerst um die 280€ - 300€ haben, dann habe ich ihn darauf aufmerksam gemacht, daß der Reifen noch ein Schlauch braucht, da sagte er das macht nicht viel aus, so um die 10€ pro Reifen. Tatsächlich hat es dann über 15€ pro Reifen + Mwst gekostet. Das Angebot erhöhte er dann auf 300€ - 320€ in etwa. Nach einer Woche habe ich meine Honda zum Kawasaki Händler gebracht, morgens abgegeben und nachmittags abgeholt und da zeigte er mir eine Rechnung über 367€. Da es nun ein anderer Mitarbeiter was, der mir die Rechnung präsentierte machte ich ihm darauf aufmerksam, daß man mir einen günstigeren Preis genannt habe. Er sagte, daß er noch auf 350€ runter gehen kann, worauf wir uns dann einigte. Immerhin immer noch 70€ günstiger als bei Honda. Mein Schwager meinte, daß auch ein mündlicher Preis bindend ist. Ich bin der Meinung, daß ein mündlicher Preis nur eine Schätzung ist und der endgültige Preis davon abweichen kann. Um wieviel weiss ich nicht. Das ist jetzt keine Beschwerde von mir, da ich trotzdem zufrieden bin. Auch habe ich gemäß der DOT Nummer ganz aktuelle Reifen bekommen. Das letzte mal waren die bei der Montage schon 2 Jahre alt und ich habe es nicht kontrolliert. Was hättet ihr an meiner Stelle gemacht?

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Warum kauft man China-Schrott-Mopeds?

Ich war und bin ein Gegner von Billig-Motorräder aus China. Die stellen auf Grund der "billigen" Materialien und deren Verarbeitung eine Gefahr für sich und Andere da. Mein Junior hatte sich so einen Roller (ca. 2 Monate alt) von einem Freund geliehen und sich natürlich bei nasser Fahrbahn "lang gemacht". War nicht schnell , ca. 30 Km/h. Die Plastikteile zerbrachen an allen möglichen Stellen. Der Roller war nur noch Schrott. Ihm ist außer ein paar blaue Flecken nichts passiert. -----

Ein Grund mehr, diese Billigteile zu verdammen. ---- Nun habe ich aber eine interessante Diskussion gehabt. Warum kauft man so etwas eigentlich? Meist sind es junge Menschen, die nicht viel Geld zur Verfügung haben. Die Eltern haben auch nicht so viel, sind möglicherweise sogar noch getrennt. Der Roller/Moped wird meist zum Zwecke des Transportes (Schule usw.) gekauft, weniger als Hobbyinvestition. Die meist Jugendlichen und auch deren Eltern haben sich nicht so intensiv mit der Technik vertraut gemacht wie wir. Wir kennen uns mehr aus. Damit meine ich nicht nur in Bezug auf nur Motorräder. Wir sind meist älter und haben vielleicht selber unsere Erfahrungen mit "Billigteile" gemacht, oder davon gehört. Das ist unsere Erfahrung und dazu kommt noch einiges an Wissen um die motorisierten Zweiräder. Dieses Wissen und diese Erfahrung fehlt denjenigen, die nur über den Preis entscheiden.

Sind wir mal ehrlich: Keiner kauft teuere Artikel weil er die deutsche Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze sichern möchte. Ist zwar ehrenhaft und zum Teil auch eine gut gemeinte Ausrede, aber letztlich entscheidet die Qualität und der Preis. Die Zeiten sind vorbei, heute muss jeder rechnen. Nebenbei: Ich glaube nicht, dass bei BMW alles von BMW oder deutschen Zulieferern hergestellt wird. Es sind sicher viele Teile aus China mit verbaut. Genau wie bei Harley, die japanische Teile mit verbauen, aber abstreiten. Ach so: Wieso bekommen denn die China-Teile vom Materialprüfungsamt einen Stempel und die Fahrzeuge einen deutschen TÜV, der ja als eines der stärksten Untersuchungen hat?

Ich werde versuchen in Zukunft nicht mehr die "große Keule" über die Käufer von China-Schrott zu schwingen. Vielleicht ist grade dort unsere Erfahrung gefragt. Vielleicht erreicht man mit einer guten Beratung mehr als nur "draufzuhauen". Es wird mir sicher nicht immer gelingen, aber der erste Ansatz ist schon viel wert. Gruß Bonny

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