Welches Neck-Brace-System ist besser ?

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5 Antworten

Hallo. Es gibt noch mehr Systeme, die den Hals-Nackenbereich schützen. In einer Ausgabe der Motorradnews wurden sie getestet. Ich habe noch im Kopf, dass das BMW-System sehr gut abeschnitten hat. Ich selber habe mir zu Weihnachten 2007 das BMW Neck-Brace System gekauft und fahre alle Strecken, die ich zurücklege, damit. ICH BENUTZTE EINE HONDA CBR 600 F und einen PIAGGIO MP3 ROLLER. Letztes Jahr war mein Roller ein HONDA SILVER WING.

Nur mal so am Rande: wann willst du die klobigen Dinger denn tragen? Auf der Rennstrecke, bei Offroad-Rallys, auf dem Weg zur Arbeit oder Eisdiele oder auch immer?

yamracer 23.02.2008, 03:20

Hallo Endurist. Nachdem ein guter Freund von mir einen schlimmen Unfall im Sommer hatte, haben wir (meine Clique und ich) uns entschieden, mehr Wert auf Sicherheit zu legen. Klar retten einen Klamotten nicht vor allem, aber vor vielem. Ich möchte das Teil auf der Rennstrecke, aber auch auf meiner abendlichen Hausstrecke tragen. Ich fahre um zu fahren, zur Arbeit etc. fahre ich (gezwungenermaßen) mit der Dose .. Also Straßenorientiert. Kennst du die Teile ? Nicht gut, zu unhandlich ?

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Hallo Yamracer,

mach Dir keinen Kopf über die Unterschiede zwischen KTM und BMW Neckbrace. Die Dinger sind identisch. Bei der Entwicklung fungierten die beiden Firmen lediglich als Geldgeber. Den eigentlichen Hirnschmalz hat ein südafrikanischer Arzt (Dr. Leatt) reingesteckt. Du kannst das gleiche Ding auch auf seiner homepage (leatt-brace.com) finden.

Persönlich würde ich jedenfalls zum BMW Modell greifen...einfach wegen der Farbe ;-)

Grüße,

Humpel

Letzte Woche habe ich mir das Anti-Genickbruchsystem (Neck Brace) von BMW für glatte 500 € - ein Rollstuhl wäre teuerer - zugelegt und bin damit jetzt reichlich 1000 km gefahren. Nach Einstellung des Neck Brace durch BMW für meine Verhältnisse (180 cm, 90 kg – leichtes Übergewicht ;-)), Helm von Schuberth C2, Lederkombi von IXS ohne Buckel, separater Rückenprotektor, Yamaha R1 Bj. 2006), passt es sagenhaft super. Die Bewegungsfreiheit wird nur minimal - durch andere Kopfhaltung aus-gleichbar – beeinträchtigt. Im supersportlichen (Hanging off) und Hochgeschwindig-keitsfahrbetrieb, diese pflege ich ganz besonders gern ;-)) waren keine Behinderungen bemerkbar!! Auch beim Knie und Fußrastenschleifen keine Probleme. Ich benutze das Teil nun ständig. Auf der Rennstrecke bin ich aber erst Ende August wieder. Wenn man mit Rucksack fährt, muss dieser etwas tiefer eingestellt werden, damit er nicht von hinten gegen den Nackenstütze drückt. Man kann den Kopf nur nach den Seiten drehen (wie „Nein sagen“) und nicht mehr nach vorn, seitlich oder hinten kippen. Dabei ist das System besonders für Crossfahrer oder für die aufrechte Sitzhaltung entwickelt worden und nicht für Supersportracer, aber es funzt prima. Auf jeden Fall meine Empfehlung, unbedingt mal bei einer ausführlichen Probefahrt testen. Falls noch fragen sind, Mail an 3jablo@web.de. Ich besuche diese Seite sonst nicht. Beste Grüße, JüR1gen

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