Welches motorrad als fahranfänger?

2 Antworten

Die Duke ist das einzige Bike dass wirklich taugt.

KSR ist von der Qualität her schwierig.

Wenn du mir dein Budget nennst und welche Art von Moped es sein soll, kann ich dir besser helfen

Meine Eltern sagen ca 1500€ also wirds mit der duke eher nix. Wie ist das mir den Reifen bei der honda?

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@fragegehtaneuch

Schmale Reifen machen das Moped zwar hnadlicher, aber 100er Reifen sind schon sehr Fahrradlastig.

1500€ also, was solls den sein?

Sumo, Naked...?

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Dein Freund ist ein Idiot.

Du hast sowieso nur eine Auflagefläche von der Größe eines 2 Euro Stücks, egal wie breit der Reifen ist.

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@B196Bruchpilot

Ok, gut, ich habe grob übertrieben. Und jetzt?

Bei zunehmender Schräglage nimmt die Normalkraft ab. Bei gleichbleibendem Innendruck nimmt somit also auch die Auflagefläche ab.

Da breitere Reifen beim gleichen Kurvenradius mit der gleichen Geschwindigkeit eine höhere Schräglage erfordern, nimmt dort die Größe der Auflagefläche ab.

Zudem haben die meisten Leichtkrafträder mit schmalen Reifen auch niedrigeren Innendruck, als zum Beispiel meine mit hinten 2,8 Bar, was für eine Erhöhung der Auflagefläche sorgt.

Da wo es also darauf ankommt, haben die Reifen also beide eine relativ kleine aber ähnliche Auflagefläche. Man spricht hierbei gerne von der Größe eines 2 Euro Stücks. Natürlich ist das grob untertrieben, die tatsächliche Auflagefläche ist 10-20 mal größer, abhängig von der Schräglage, Reifenbreite, dem Innendruck und dem Gewicht.

Aber eigentlich wollte ich dem Fragesteller nur die Angst vor dünnen Reifen nehmen. In der Schräglage hast du bei einem breiteren Reifen mit mehr Gewicht und höherem Innendruck nicht wesentlich mehr Auflagefläche.

Aber selbst wenn du mit einem Reifen mehr Auflagefläche hast als mit dem anderen... Was hast du jetzt davon? Weniger Reifenabnutzung. Das war's.

Die Auflägefläche ist unabhängig von der Haftreibung. Man hat mit einem breiteren Reifen nicht mehr Grip als mit einem schmaleren.

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@fxhbr

man hat denselben grip aber auf einer 10 oder gar 20mal größeren fläche. und dadurch ist die haftung natürlich wesentlich besser. ansonsten könnten wir alle ja auf fahrrad-rennreifen motorrad fahren. die mögliche beschleunigung wäre dann besser. ist sie aber nicht: die reifen würden ständig durchdrehen.

physik ist wohl nicht deine stärke?

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@B196Bruchpilot
hat denselben grip aber auf einer 10 oder gar 20mal größeren fläche. und dadurch ist die haftung natürlich wesentlich besser

Ich weiß auf was du heraus willst, deine Aussage ist aber falsch formuliert, denn lesen ist nicht deine Stärke, ebenso wie Physik.

10 bis 20 mal größer als ein 2 Euro Stück, das bedeutet handtellergroß.

Bei einem 150er Hinterreifen ist die Auflagefläche nicht 10 mal größer als bei einem 130er Hinterreifen, sondern gerade mal 20% größer. Und diesen Größenvorteil verliert er durch die Schräglage.

Beim gleichen Kurvenradius und gleicher Geschwindigkeit hat ein schmälerer Reifen nahezu die gleiche Auflagefläche durch die verhältnismäßig geringere Schräglage und dem relativ zum breiteren Reifen geringeren Innendruck des Reifens.

In der Schräglage ist es also für die Haftreibung völlig egal, ob es ein breiter oder ein schmaler Motorradreifen ist, die bieten beide eine ähnliche Auflagefläche.

die mögliche beschleunigung wäre dann besser. ist sie aber nicht: die reifen würden ständig durchdrehen.

[citation needed]

Und dass die Reifen jetzt auf Grund der mangelnden Haftung durch geringere Auflagefläche durchdrehen würden berechnest du mir jetzt mal bitte.

Na komm, ich warte. Wird aber nicht passieren, denn die Haftung ist nicht abhängig von der Auflagefläche, sondern von der Normalkraft und dem Innendruck.

Diese Aussage ist also komplett und kategorisch falsch, würde man aber auch wissen, wenn man in Physik aufgepasst hätte.

hat denselben grip aber auf einer 10 oder gar 20mal größeren fläche. und dadurch ist die haftung natürlich wesentlich besser

Wenn ich noch einmal auf diese Aussage zurückkomme widersprichst du dir sogar selbst.

"Hat dieselbe Haftreibung aber hat mehr Haftreibung".

Grip = Haftreibung

Haftung ist Umgangssprache für die Haftreibung

Du widersprichst dir hier also klar selbst.

Der einzige Grund, warum im Rennsport 180er Reifen verwendet werden ist die gleichmäßigere Verteilung des Rollwiderstands auf eine größere Lauffläche auf der Geraden. Das sorgt dafür, dass man teilweise die doppelte Anzahl an Runden mit dem gleichen Reifen fahren kann. Das ist sehr praktisch, da selbst geübte Moto GP Boxen Crews 10 mal so viel Zeit nur für den Hinterreifen brauchen wie Formel 1 Boxen Crews für 4 Reifen. Bei Endurance und Long Distance Rennen wird deshalb gerne auf 190er Reifen gesetzt, da diese schlichtweg eine längere Laufleistung haben.

Worauf du vielleicht hinaus willst, ist dass man bei einer größeren Auflagefläche wesentlich mehr Reserven hat um Straßenunebenheiten auszugleichen.

Die Straße in freier Wildbahn ist selten perfekt Asphaltiert. Zudem verbauen wir in der Regel sehr langlebigen Asphalt und nicht sehr greifenden. Das sorgt natürlich dafür, dass jede Bodenunebenheit potentiell für weniger Auflagefläche sorgt. Wird die Auflagefläche kleiner, so reicht ein kleines Steinchen und plötzlich hat mein keinen Kontakt mehr. Aber das ist wie gesagt nur relevant beim geradeaus Fahren. Bei Schräglage ist die Aufflagefläche ähnlich.

Ich meine, stell dir mal ganz einfach diese Frage:

Wer hat mehr Grip: eine 125er mit 130er Reifen, oder ein riesiger Chopper mit einem 200er Hinterreifen?

Ich würde sagen die haben beide so ziemlich gleich viel Grip, der Chopper kann aber mit seinem 200er Hinterreifen locker 3 mal so weit fahren wie die 125er.

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