Welches gebrauchtes und fahrtüchtiges Motorrad würdest Du Dir kaufen, um das Schrauben neu zu erlernen?

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7 Antworten

Definitionsbedingt schrauberfreundlich sind Enduros. Also richtige Enduros keine Tourenbomber.

Und wenn du dir so ne alte XL, XT oder DR wieder schön herrichtest hat das den feinen Nebeneffekt, daß du wenn alles klappt nachher noch ein schönes Wintermopped hast, wenn das Wetter mit dem Chromglanz deiner britischen Dame  nicht harmoniert ;o)

Also mögliche Modelle: XL350/500/600, XR600,  DR350/600/650, XT350/600, TT350,

Wenn es ein reines Bastelprojekt werden soll auch XT/SR500, SRX600, GB/XBR500.
Eintopf-Caferacer ist ein schönes Projekt für den Anfang. Und ne schön restaurierte 500er Yamaha hat sogar ein ernstes Wertsteigerungspotential.

btw mein erster Komplettaufbau war ein 2zyl 2t , luftgekühlt.  frühe 80er. Der kam in 3 großen Kartons ;o)

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Liborio,nichts für ungut,aber du kommst doch schon bei den kleinsten Kleinigkeiten am Moped ins schwitzen.Kennst den den Spruch"Was Hänschen nicht lernt,lernt Hans nimmer mehr".Mache irgendwo einen Schrauberkurs,da hast du mehr von.

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Kommentar von Effigies
22.11.2016, 17:29

"Was Hänschen nicht lernt,lernt Hans nimmer mehr".

Das is was für Dumme.
Dumme Menschen hören irgendwie am Ende der Kindheit mit dem lernen auf.

Wirklich intelligente Menschen bleiben neugierig und hören niemals auf zu lernen. Im Gegenzug bleiben die extem schlauen dann oft auch ewig bissel kindisch und verspielt      ;op

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Gar keins. "Geführtes" Schrauben mit Anleitung eines äußerst profunden Kenners der Materie hätte bei mir Vorrang.

Ein Profi weiss, worauf es bei der und jener Diagnose ankommt. Da stehen dann diverse schrottige Maschinen herum, bei denen gezielt vorgegangen werden kann.

Das hat Hand und Fuss. So kann ein Motor etwa im Beisein aller Teilnehmer fachmännisch zerlegt werden, und der Profi erklärt jeden Schritt dazu. Manche werden erstmals mit einem Getriebe konfrontiert und lernen was über Schaltwalzen und Zahnräder, die im Wechselspiel mit Kupplung & Schaltung je nach Wahl des Gangs hin- und herbewegt werden.

Bestes Anschauungsmaterial, mit dem sich dann auch ein Laie vertraut machen kann. Wenn Praxis und Theorie sich ergänzen, ist total viel gewonnen! So manch einer kommt dabei erst richtig auf den Geschmack.

Ist m.A. nach kaum zu toppen.

Mit Gruß Jayjay

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Kommentar von Effigies
22.11.2016, 17:42

Ich würde sagen, das ist keine entweder/oder Frage. Ideal wären solche Kurse als Begleitung zu seinem eigenen Projekt. Lernen und anwenden.

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Die alten 2- und 4-Zylinder Hondas (bis etwa Bj 80 vielleicht auch noch etwas darüber hinaus), da konnte man noch wirklich was dran machen, Ventile und Zündzeitpunkt einstellen, Fliehkraftregler auswechseln, Schwingenlager, Steuerkette spannen, solche Sachen halt.

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Ich würde ne alte MZ kaufen. Einfache Technik und ein guter Ersatzteilmarkt.

Wobei ich bei vielen Arbeiten am Motorrad ohne einen Fachmann an meiner Seite zurückschrecken würde, da die Folgen tödlich sein können.

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Wie wäre es, wenn du statt Metallschrott einen Schrauberkurs z.B. bei der VHS besuchst?

Das ist billiger, geht ohne Schrott im Garten und jemand erklärt dabei wieso und warum.

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Kommentar von nagelpilzotto
22.11.2016, 14:44

Die VHS bietet solche Kurse nicht an, leider. 

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Ich würde da zu ner ural raten. Einfache technik, billige ersatzteile die es wie sand am meer gibt

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Kommentar von Kaheiro
22.11.2016, 17:05

Die Sache ist nur,bei einer Ural schraubst du teilweise mehr,als du fährst.Ein Freund von mir hatte zwei Ural,davon diente eine nur als Ersatzteillager.Nagut,eins lernt man bei einer Ural,nämlich das schrauben!

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