Welchen Sinn machen Verkaufsanzeigen, die keinen Preis, sondern nur VHB angeben?

2 Antworten

VHB heisst ja wohl so etwas wie: eigentlich will ich diesen bestimmten Betrag für die Ware , falls es dir aber zuviel ist will ich dich nicht gleich verscheuchen und dir meine Bereitschaft zum verhandeln signalisieren.

Was ist daran verkehrt? Bist du zu scheu, einen Preis vorzuschlagen oder zu verhandeln?.... na dann bezahl halt den VHB-Preis und gut ist.

Vom kaufmännischen ist "Verhandlungsbasis" mit der größte Fehler, den man machen kann. "VHB" heißt für mich, Du möchtest / musst das Produkt unbedingt verkaufen. Da handle ich, wenn kein anderer Bieter mit bietet, Dich in den Keller (selbst wenn, da gibt es aber auch noch so einige Tricks). Kalkuliere einen Festpreis, der der Realität entspricht. Keinen "emotionalen" Preis, sondern einen realistischen. Erhöhe den Preis um ca. 10%. Die erste Frage vom Kaufinteressenten ist mit großer Wahrscheinlichkeit, ob da noch etwas drin ist. Nun liegt es an dem Verhandlungsgeschick des Verkäufers dem Käufer das Kaufinteresse so zu steigern, dass er kauft. Der Käufer ist mit Sicherheit davon überzeugt ein "Schnäppchen" gemacht zu haben, da er ja den "Festpreis" runterhandeln konnte. Jemand, der bei einem "vermeidlichen" Festpreis anruft, ist als Käufer interessanter, als jemand der sich bei "VHB" meldet. Der "VHB´ler" ist unentschlossen und möchte meist nicht mal die Hälfte bezahlen. Sind so einige "Tricks". Es gibt noch so etliche, die ich aber hier nicht schreibe. Zu irgendetwas muss ja das Studium gut gewesen sein. ;-) Gruß Bonny

Stolzer Festpreiskäufer ! :D :P

KLingt schon logisch was du da schreibst!

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VHB mit Preisangabe ist meiner Meinung nach nicht der größte Fehler, ich würde es schreiben in der Annahme,daß der Käufer meint er kriegt die Karre viel billiger, da ich verkaufen muß. Bedenke, daß es auch Leute gibt, welche Erfahrung im Verkaufen haben.

Bei Verhandlungen hängt es davon ab wie geschickt und erfahren der Käufer bzw. Verkäufer bei Verhandlungen ist. Und glaubs mir, ich verhandle seit vielen Jahren tagtäglich und kenne mich etwas aus.

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@Dante

Das was ich geschrieben habe beherrsche ich schon. Ich bin Dipl.-Betriebswirt (FH), und Dipl.-Kommunikationswirt (Bereich Marketing). An einer FH lehre ich auch als Gastdozent. In meinem Beruf arbeite ich im kaufmännischen Bereich in einem „übergeordneten“ Bereich. Die Diplome habe ich erst 2004 gemacht, also noch ziemlich „frisch“. Vor einigen Jahren war ich nebenberuflich selbständig. Also erkläre mir nun nicht, was „kaufmännische Grundlagen“ sind und wie man kauft und verkauft. Verhandlungen sind sowieso meine Stärken. Für Leute, die Erfahrung im kaufmännischen Bereich haben, ist „Verhandlungsbasis“ ein Fehler. Für Leute, die „mal“ etwas kaufen, liest sich VHB ganz gut, aber die haben meist dann in der Preispolitik Vorstellungen, die jenseits von „gut und böse“ sind. Lies mal etwas in der „Fachliteratur“. Bonny

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@Bonny2

I.d.R. handelt es sich hierbei um Privatverkäufe, deshalb nehme ich mal an, daß die Käufer mit "kaufmännischer Erfahrung" recht rar gesät sind.

Da ich am Anfang auch geschrieben haben, daß dies meine Meinung bzw. Erfahrung aus der täglichen Praxis ist, sehe ich wenig Grund die ganzen Titel und Erfahrungen aufzuzählen, da u.a. auch nicht alles was in der Fachliteratur steht, Gesetz ist.

Sinnlose Diskussion, schönen Tag noch....

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@Dante

„Bedenke, daß es auch Leute gibt, welche Erfahrung im Verkaufen haben“ und „Und glaubs mir, ich verhandle seit vielen Jahren tagtäglich und kenne mich etwas aus“. Daraus habe ich die Schlussfolgerung getroffen, dass Du mir unterstellst, dass ich vom „Kaufmännischen“ nicht viel verstehe. Natürlich habe ich mich damit auf „auf den Schlips getreten“ gefühlt. Deshalb meine „Selbstdarstellung“, nicht weil ich mich noch profilieren möchte. Dazu bin ich schon zu alt. Denke mal, wir „können nicht miteinander“. Lassen wir des „Friedenswillen“ unsere „Ankäserei“. Ich halte mich bei Deinen und Du Dich bitte bei meinen Beiträgen zurück. Ist für alle Beteiligten das Beste. Bonny

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