Welche Schräglage schafft ein Sportreifen im Vergleich zum Tourensprotreifen?

2 Antworten

Falsch, es hat nichts mit der Gummimischung zu tun, wie weit man in Schräglage gehen kann. Es hängt von Form des Reifens ab. Je weiter die Reifenflanke, also die "Kante" herumgezogen ist, desto tiefer geht es logischerweise in Schräglage. Man kann durchaus auch mit einem Tourenreifen beachtliche Schräglagen fahren. Wie weit er haftet ist eine andere Frage, aber bei griffiger Oberfläche und nicht zu tiefen Temperaturen jedenfalls sehr lange. Nur beim Rausbeschleunigen sollte man vorsichtig sein, oft können Tourenreifen, zumindest bei starken Motorrädern, die plötzlich einsetzende Leistung nicht auf den Boden bringen und rutschen dann. Ein Sportreifen haftet zwar besser, braucht dafür aber länger als ein Tourenreifen, um ausreichend warm zu werden. Bei niedrigen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, schaffen sie es manchmal gar nicht, warm genug zu werden. Für den Sporteinsatz auf der Rennstrecke ist die "Wohlfühl"-Temperatur eines Sportreifens übrigens rund 80 Grad.

Möglicherweise ist mit beiden Reifen die gleiche Schräglage zu schaffen, aber Sportreifen haben in diesem Bereich mehr Grip.

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