Welche Farbe hat "gesundes" Motoröl?

...komplette Frage anzeigen Schauglas 6er Bandit - (Wartung, Motoröl)

6 Antworten

Hallo!

Ganz so einfach lässt sich das nicht beantworten....

Tatsache ist das gutes Motoröl den Dreck im Motor in der Schwebe hält- d.h. auch schnell Dreckig/schwarz werden kann.

Wenn das jedoch bereits nach 500km und nicht erst nach mehreren tkm passiert, ist das ein Hinweis darauf das NACH deinem letzten Ölwechsel offenbar noch viel ZUVIEL Dreck im Motor war! (ev. nicht vorher warmgefahren oder SEHR ALTES Öl drinnen!)

Ich würde dir jedenfalls einen alsbaldigen neuerlichen Wechsel (im Heißen Zustand!) vorschlagen, und dann sollte das Öl deutlich länger gelb sein !

Falls nicht hat deine Motor wahrscheinlich irgendein Problem, den bei modernen, sauberen und intakten BENZIN-Motoren sollte das Motoröl in 500km jedenfalls nicht schwarz werden... !

Stimmt. Der Motor war noch gut warm, aber das vorhandene Öl hatte ca. 12.000 km auf der Uhr und wurde in 05/2005 (!) eingefüllt. Dazu Hinweise: Das Moped habe ich mir zu Weihnachten 2010 geschenkt und der Ölwechselaufkleber befindet sich im Batteriekasten...

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@deralte

5 Jahre mit dem selben ÖL????

.... der Vorbesitzer war wohl ein richtiger Pfleger, was? ** grrrr **

..aber du hast es dann schon 2010 gleich gewechselt, oder?

O Mann.... da kannst echt froh sein wenn dein Möp bei der "Aktion" nix ärgeres abbekommen hat.... :-(((

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@michlm

Hallo MichIm?

Das Öl war 6 Jahre alt und Weihnachten 2010 hatten wir gut 50 cm Schnee. Wir haben mit Gewalt den ehem. Hühnerstall freigeräumt, damit das Moped da reinkommt. Das Öl ist Anfang September 2011 gewechselt worden. Habe mit meinem Händler/Schrauber telefoniert. Ich soll mal nächste Woche vorbeischauen. Ein "Fahrverbot" habe ich bis dahin aber nicht bekommen.

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@deralte

Vom Alter her war das alte Öl hart an der Grenze. Wurde der Ölfilter beim letzten Wechsel 2011 auch gewechselt? Sicherlich.

50 bis 100 ccm bleiben aber immer drin, auch bei heißem Öl und Filterwechsel (Stege im Kurbelgehäuse, Zylinderkopf, Getriebe, ...). War das alte Öl so richtig schwarz und füllt man dann neues ein, ist es nach 2 min. schon wieder schwarz.

Abhilfe (wenn's auf die Farbe ankommt): heißes Öl ablassen, Filter raus. Dann 2 Stunden stehen lassen oder besser über Nacht. Anschließend mit einem Liter billigem (oder rumstehendem) Öl spülen. Wieder eine Zeitlang warten. Filter drauf und frisches Öl rein. Dann dauert es 10 min. ;-)) Ne, dann sollte es recht lange hell bleiben.

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@Iceman

Ergänzung: ich kippe das Moped manchmal beim Ablassen des Öls noch etwas auf dem Ständer. Nach links und rechts und vorne hoch. Bei meiner kommt da noch 'ne Menge raus..

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@Iceman

...."an der Grenze" ??

Nach spätestens 2 Jahre sind so ziemlich alle Additive draußen und von der Wasser und Kraftstoffverdünnung will ich gar nicht reden...

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@michlm

Denke schon. Sonst wäre ja auch etwas passiert.

Normalerweise geht man bei Ölen von 3 bis 5 Jahren aus. Und im Kurbelgehäuse "atmet" es ja kaum. Höchstens durch die Kurbengehäuseentlüftung und die endet wieder im Luftfilter. Benzinverdünnung gibt es auch nicht, wenn sie nicht läuft. Die Additive fangen so nach 5 Jahren an, sich zu zersetzen. So ganz blöd sind die Chemiker ja auch nicht. Und die eigentliche Schmierfähigkeit kommt ja nicht durch die Additive. Bis sich die kettenförmigen, langen Kohlenstoff-Moleküle von selbst gecrackt haben, dauert es eine Weile.

Ich habe vor 2 Jahren meine alte Dax wieder angelassen. Benzin rein, Vergaser abgedichtet. Das Öl war fast 30 Jahre alt. Batterie dran, Kickstarter getreten und sie lief beim dritten Versuch. War aber eher ein Test mit hohem Risiko. Dann natürlich als erstes ein Ölwechsel. Heute fährt ein Neffe damit.

Und meine Nachbarin hat bei ihrem Auto seit fast 10 Jahren das Öl nie wechseln lassen. Ich beknie sie schon fast wöchentlich.

Außerdem schrieb ich ja "hart an der Grenze". Noch zwei Jahre, dann wäre die Bandit wahrscheinlich festgegangen. Aber nicht schon beim Start, sondern bei hoher Belastung. Irgendwann ist dann echt die Grenze überschritten. Aber besser und richtig ist es natürlich, jährlich oder max. alle zwei Jahre zu wechseln. Wegen den paar Euro sollte man keinen teuren Motorschaden riskieren.

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@Iceman

Naja...ich sehe das etwas anders...

"Festgehe" ist nicht das Kriterium....ich wette das wenn Du Fritten-Öl in den Motor füllst geht der auch nicht so schnell fest....

Nur der Verschleiss dabei ist eine ganz andere Sache.....! :-(

Und zu deinen 5 Jahren: Das gilt nur bei LUFTDICHT - VERSCHLOSSENE ORIGINALBEHÄLTER!!

Angefangene Behälter sind nach ca. 1/2 Jahr aufzubrauchen !

Siehe dazu hier:

http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/motor-und-oel/motoroel/default.aspx

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Kann schon sein, dass da etwas nicht koscher ist, wir hatten die Problematik ja vor kurzem schon einmal wo wahrscheinlich jemand auf synthetisches Öl gewechselt hat und vorher nur mineralisches Öl gefahren hatte und dann Ölschlamm im neuen Öl war...... nach 500 km sollte Öl auf jeden Fall nicht dunkelgrau sein (IMNSHO).

hallo K.,

hast Du bei Deinem Schraube nachgefragt, ob das Öl in eine gräuliche Farbe wechseln kann?

Soweit mir bekannt ist, gibt es auch Öle, die mir Molikothe versezt sind und daher von Natur aus eine gräuliche Farbe haben.

Dieses Öl soll besonders gut sein und leicht beschädigte Lager besonders gut schützen.

entschuldige die Schreibfehler ! mit und Molikote

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Herje, da hab ich was angestellt......... Und ich fahre im Auto das Öl immer 50.000km, da ist es noch Honiggelb, da ich mit Gas fahre. Bei der Trine wird das Öl, schon alleine deshalb jährlich gewechselt, weil die eh vom Aufbau des Motors her recht empfindlich an der Ölpumpe ist, da muß man es nicht noch heraus fordern. Über Öle gibt es verschiedene Ansichten, ich sehe es auf jeden fall als sinnig an, mal ab und an nen Ölwechsel zu tätigen, damit die Schmutzpartikel aus dem Motor kommen. Motorenöl kann, um auf die Frage des "alten herrn" zu kommen, alle möglichen Farbein haben. Nur wenn es keine Mos2 Additive hat, dann ist die Farbe eher nicht grau bis dunkelgrau :-) sondern eher Gelb, Braun bis schwarz, je nach Fahrstrecke. Wassereinlagerungen im Öl können auch bei Kurzstreckenbetrieb, wie bei defektem Motor geschehen, dann sickert Kondenswasser in Motoröl.

Grundsätzlich gibt es Öl in unterschiedlichen Farben - je nach Hersteller - sodass es hier keinen Standard gibt.

In dem Minifenster am Motor kann man die Farbe aber regelmässig nicht sicher erkennen.

Unabhängig davon sollte man meines Wissens auch teilsynthetisches Öl nur bei einer Trockenkupplung benutzen oder bei einer Kupplung mit eigenem Ölkreislauf.

Man kann auch vollsynthetisches Öl nehmen. Hauptsache, es ist für Motorräder geeignet (ein Ölkreislauf). Gegen "teilsynthetisch" spricht insofern mal nichts. Mit Pkw-Öl rutscht normalerweise die Kupplung, auch mit teil- oder gar nicht synthetischem Pkw-Öl.

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@Iceman

hallo Iceman,

in meiner GS fahre ich das selbe Öl, wie in meiner Dose, nämlich 10W-40. Hatte noch nie Probleme mit der Kupplung.

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@19ht47

DU HAST JA AUCH EINE TROCKENKUPPLUNG + Extra Getriebeöl- ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Moped's und auch der BANDIT 600 vom Fragensteller! :-(

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@michlm

Jetzt kamst du mir 10 sec. zuvor... :-))

10W-40 hat übrigens nichts zu bedeuten. Das habe ich auch im Moped. Aber Motorradöl mit dem entspr. Symbol auf der Dose.

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@michlm

Fritz`GS 500 hat eine Trockenkupplung + Getriebeöl? DAS wüsste ich aber. Ich bin das gleiche Moped die letzten 16 Jahre gefahren...

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@deralte

Hmhhh, wenn man 'ne Suzuki GS 500 fährt, sollte man nicht nur "GS" schreiben. Unter "GS" versteht jeder ein ganz bestimmtes Moped und ganz sicher keine "GS 500" (steht auch nicht im Profil). ;-)

Bei einer GS 500 stimmt das natürlich mit dem einem Ölkreislauf. Dann wäre aber (nicht nur) mein Rat, ein Motorradöl zu nehmen, kein Auto-Öl. Dass da mit Pkw-Öl die Kupplung nicht rutscht, grenzt an ein Wunder oder es liegt an fehlendem Drehmoment.

Auszug aus dem "GS 500"-Forum:

Zitat: Kann ich auch PKW-Öl in meinem Motorrad fahren? Man kann, aber wer weiß wie lange!!! Es wird aber ausdrücklich davon abgeraten! Es sollte ein Motorradöl verwendet werden, denn PKW-Öle sind nicht auf die hohen Belastungen ausgelegt, denen ein Öl im Motorradmotor ausgesetz ist!!! Außerdem enthalten PKW-Öle spezielle, reibmindernde Additive. Diese können bei den Ölbadkupplungen der meisten Motorräder ein Durchrutschen verursachen!

Welche Spezifikationen/Eigenschaften muß das Öl für die GS haben? Auf der Verpackung sollte folgendes stehen: dass es sich speziell um ein Motorradöl handelt (WICHTIG!) Zitat Ende

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@Iceman

Völlig richtig.... immer diese "Sparefroh's"... :-((

...wobei- es gibt auch ein paar wenige Motorradöle die auch eine PKW-Kennzeichnung besitzen... wäre aber dann echt ein großer Zufall !

...oder ev. auch nicht ! ;-)

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Woher nur dieses hartnäckige Latrinengerücht kommt das man nur diese vorsintflutliche mineralische Pampe in die Moped's füllen soll???

....und dann wundern sich alle warum ihr Öl immer so schnell schwarz ist....kopfschüttel

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Gesundes Motoröl ist keine Frage der Optik,sondern eine Geschmacksfrage...habe ich mir mal sagen lassen.grins

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