Welche Anzugsdrehmomente haben Schrauben und Muttern?

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3 Antworten

Was Tigerdompteur da schreibt, mag richtig sein, führt m. E. aber auf eine falsche Fährte.

In der Praxis ist es wohl so: Man hat eine Schraubverbindung, die bestimmten Belastungen (Scherung und/oder Zug) ausgesetzt ist. Danach bestimmt der Hersteller (oder wer auch immer) die Schraube (Größe, Gewindesteigung, Güte) und deren Anzugsmoment.

Wenn du Schrauben austauschst, ändert sich am nötigen Anzugsmoment der Verbindung nichts. Du musst aber darauf achten, dass die neue Schraube mindestens dieselbe Güte hat wie die vorherige, sonst ist sie der Belastung nicht gewachsen, reißt vielleicht schon, wenn du sie mit dem Nm-Wert aus dem Werkstatthandbuch festziehst. Und DAFÜR ist Tigerdompteurs Hinweis hilfreich.

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The1and0nly 27.08.2007, 13:53

Danke für den Nachtrag, ist richtig erklärt !!!

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moin, das Anzugsmoment von Schrauben und Muttern hängt von deren Güte und der Gewindesteigung ab, gemeint ist hiermit ob es sich um ein Feingewinde handelt. Die Güte der Schrauben ist oben in den Schraubenkopf eingeprägt, zb.10.9. Die erste Zahl mit 100 multipliziert ergibt die Mindestzugfestigkeit in N/mm2. Wenn man die erste Zahl mit dem 10fachen der zweiten Zahl( die Zahl hinter dem Punkt)multipliziert erhält man die Mindeststreckgrenze in N/mm2.

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Einen pauschal Wert gibt es nicht. Kommt darauf an wo die Schraube/Mutter sitzt. So was steht im Werkstatthandbuch. Ich würde, wenn du selber schraubst, die paar Euro investieren.

Weil nach fest, kommt ab und das wird dann meistens stressig/teuer.

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