Was stimmt hier nicht? Motorrad will schon wieder nicht angehen!

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11 Antworten

Will hier nur kurz ergänzend antworten:

Liborio, schau bei Deiner Batterie nach, ob oben eine Abdeckung verbaut ist, dann entfernst Du diese und hast freie Sicht darauf, und kannst dann erkennen, ob du "Nachfüllstopfen" hast, und ggf Destiliiertes Wasser auffüllen kannst. Überfülle die Batterie nicht, den wenn z.b. der Überlaufschlauch nicht korrekt angeschlossen ist, kann es Dir den Lack verätzen, wenn die Batterie beim Laden "überkocht". Wenn Du oben auf der Batterie Stopfen hast, kannst Du selber eine Diagnose mittels Säureheber durchführen.

Die einzelnen Zellen der Batterie sollten jeweils annähernd den selben Säuregehalt haben. Ist dies nicht der Fall, kannst Du die Batterie gleich austauschen! Die entsprechende Zelle mit dem geringsten Säuregehalt hat dann einen Schaden.

Hier eine super Anleitung dazu:

http://www.gs-classic.de/tipps/batt_02.htm

PS besorg Dir zum Nachfüllen eine Dosierflasche, damit kann mann ggf auch zuviel eingefüllte Flüssigkeit wieder entfernen :-)

Bild zeigt Säurestand ok - (Batterie, Batterieladegerät) Einfache Nachfüllflasche - (Batterie, Batterieladegerät) Laborflasche - (Batterie, Batterieladegerät) Gute Nachfüllflasche mit Wasserstop, es läuft nur soviel nach, wie nötig - (Batterie, Batterieladegerät)

Hallo Liborio

Ich hatte auch mit dem ersten Akku Pech, dito mit dem ersten, extra gekauftem elektronischen Ladegerät. Der Starter zog einmal satt durch, Minuten später zwei – drei Umdrehungen um Minuten später wieder satter Durchzug. Das Ladegerät reagierte auf die Wegfahrsperre, also Akku raus und stationär geladen, eingebaut und wieder wie gehabt. Dann zweifelte ich (mit recht) am Ladegerät und lud den Akku mit einem Spannungskonstanter. Der Akku verhielt sich nach zwei Tagen wieder so seltsam. Pech, auch der Akku war defekt. Das Ganze ist nun fünf Jahre her und Plattenschuss schließe ich aus, dazu zog der Starter zu satt durch. Da auch andere Kollegen dieses Phänomen beschrieben, schließe ich auf defekte Brücken zwischen den Zellen.

Fehler in der Kabelage konnte ich ausschließen.

Spendiere einen neuen Akku.

Gruß Nachbrenner

hallo Liborio,

so wie Dir, ging es mir letztes Jahr. Da war meine Batterie auch meistens so leer, dass das Moped auf den "letzten Drücker" ansprang. Manchmal musste ich auch die Betterie vor dem Start noch etwas nachladen.

Jede Batterie ist anders und es kann vorkommen, dass eine Batterie schon nach wenigen Jahren einen Zellenschluß hat. Dann ist Ende.

Bezüglich Deinem Ladegerät, hat es eine Ladeanzeige ? Was zeigt es beim Laden an ?

Üblicherweise, wenn die Batterie leer ist, zeigen die Ladegeräte am Anfang eine hohe Ladespannung von ca. 3 - 4 Ampere an und gehen dannach, ca. 1/2 bis 1 Stunde, zurück auf ca. 2 Ampere. Wenn das Ladegerät dauernd eine höhere Ladespannung anzeigt, ist Deine Batterie "im Eimer".

Gruß Fritz

Wurde ja schon so ziemlich alles gesagt. Warum lässt du eigentlich die Batterie nicht mal länger (z.B. 24 Stunden) an deinem CTEK laden? 5 Stunden, dann wieder stehn gelassen, dann wieder eine Stunde (mit anderem Ladegerät) .... ist das so eine Art Sparprogramm?.... wenn das CTEK für Motorradbatterien ausgelegt ist schaltet es sich schon ab wenn die Batterie voll ist, also lass es doch einfach mal länger laden.

Moin Liborio,

steht schon viel geschrieben, hier von den Kollegen, sonst,,,als Tipp für dich: lies bitte Fragen & Antworten (kurz: FragAnten) bei MF, da steht jede Menge zu diesem Thema, warum? Weil jeder von uns schon mal Probleme mit dem Mopedakku hatte ;-) .

Zwei Fragen, 1 Vermutung und danach ein Tipp: Wie lange stand deine Mopedbatterie bloss rum? Wieviele Kilometer bist du in etwa während der letzten Wochen gefahren, und wie oft?

Sieht für mich so aus, als wäre der Akku a) noch nicht tot, aber nahe dran, da es nach sogenannter "Tiefenentladung" klingt..b) du hast nicht lange genug geladen für den schwächlichen, tiefenentladenen Zustand, in dem sich der Akku vermutlich befindet (aber auch das ist bei den guten Antworten zu Batterieproblemen nachzulesen, please do it, nagelpilzotto ;-)...c) ein Stündchen Ladung kannst du vergessen => sorry, aber das ist Bullshit :-(( es schadet mehr als dass es nutzt!..d) bring die Batterie (= den Akku) zu ner Werkstatt oder nem Schrauber, der sich auskennt, ist vernünftig und verwirrt nicht so.

Eine ganz schwache Batterie (also ein tiefenentladener Akku) benötigt ca. 8 Stunden Normal-Ladung, um wieder einigermassen wiederbelebt zu sein. Weder 1 Stunde noch 5 Stunden bringen was...--> und bitte, ganz gleich ob du ne PKW oder Mopedbatterie lädst, ignoriere alle sogen. "Schnell-Lade-Tasten"!!! Wer sie bei tiefenentladenen Akkus drückt und glaubt, damit was Gutes zu tun, der irrt leider: das Gegenteil ist der Fall: ne tiefenentladene Batterie ist danach komplett am A..sch: kannst wegwerfen ;-(( .

Also: Akku checken lassen, am besten von jemand, der ne Ahnung hat. Aber, sollte es ne Werkstatt sein, rückversichern, dass die dir nicht einfach ne neue Batterie aufschwatzen wollen. Logo, wenn Akku den Geist aufgegeben haben sollte, dann bist mit ner neuen auf der sicheren Seite. Weisst du aber auch selbst.

PS: selbst wenn an der Batterie keine Stöpsel dran sind, der Akku als wartungsfrei gilt, dann stimmt "haudegen's" Auskunft nur teilweise: ich habe seit kurzem nen neuen Akku an der XT, ist von 'Tante L.', ist wartungsfrei (d.h. nicht wiederaufladbar, da unnötig!), aber ist mit Säure gefüllt!! --> also von wegen Gelbatterie. Es könnte eine Gelbatterie sein, aber es kann auch ne normale Säurebatterie sein. Ist so, pardon haudegen. VG jj ;-)

Hi. Antworten hast Du ja schon genug. Aber solltest Du eine neue Batterie kaufen, nimm am besten ein Multimeter, oder Voltmeter mit und prüfe beim Kauf, ob auch 12 Volt von der Batterie rauskommen. Selbst wenn da nur z. B. 11,3 oder so angezeigt werden, kann die neue schon einen " Patscher" haben. Das sagte ich z. B. auch meinem Nachbarn im April 2011. Da holte der sich eine neue Batterie mit besagter Voltzahl, die ich bei ihm zu Hause mit meinem Gerät ausgelesen habe. Er baute sie trotzdem ein. Letzten Juli war es soweit, dass er das Motorrad öfter anschieben mußte. - Batterie tot.

Also lieber erst zuvor testen.

Gruß Bernhard

Ich tippe mal auf die Batterie. Miss doch mal die Leerlaufspannung. Das erste Ladegerät wird schon in Ordnung sein. Nur es hat eine "Strombegrenzung" (was positiv ist). Das andere Ladegerät hat möglicherweise keine Begrenzung oder hat einen höheren Ladestrom. Dadurch konnte die Batterie "etwas" nachgeladen werden. Die bricht aber nach dem Starten sofort zusammen. Das nach einer Woche die Spannung nicht mehr zum Starten ausreicht, spricht auch für eine defekte Batterie. Da ist vermutlich (bin mir fast sicher) ein "Plattenschluss" in der Batterie. Hänge mal eine neue oder eine gut geladene intakte Batterie ran und Deine Maschine wird mit Sicherheit wieder starten. Grade bei den jetzigen Temperaturen braucht man mehr "Stromstärke" zum starten. Übrigens: Ich hatte mal einen Plattenschluss bei einer Batterie, die nicht mal ein Jahr alt war. Passiert auch schon mal bei neueren Batterien (aber selten). Gruß Bonny

für mich hhört es sich zunächst so an, als ob die batterie schwach war, du versucht hast zu starten. dadurch kam natürlich sprit in den brennraum der nicht verbrannt wurde, wodurch die zündkerzen nass wurden. du hast dein motorrad eine zeit lang stehen gelassen und es dan versucht. in der zeit konnten die zündkerzen abtrocknen. am ladegerät wird es wohl nicht hänfen. wenn es ein intelligentes ist, zeigt es an ob was mit der batterie nicht stimmt. das mit dem destillierten wasser stimmt. wenn du eine säure batterie hast muss man das ab und an mal auffüllen, solche batterien haben dann an der seite extra füllstandanzeigen. du erkennst eine säurebatterie daran, das oben mehrer kleine "stopfen" die meitens gelblich vorhanden sind. die erkennt man in der regel auch im eingebauten zustand. findest du sowas gar nicht hast du eine gel batterie.

Wenn Du einen sogenannten "wartungsfreien" Akku hast, dann ist da nichts mit Nachfüllen von destilliertem Wasser, denn das klappt nur bei "traditionellen" Blei-Säure-Akkus.

Wenn oben auf dem Akku aufschraubbare Stöpsel sind, dann kannst Du hineinsehen und den Säurestand prüfen und ggf. aqua dest. nachfüllen - wenn nicht, dann nicht.

Wenn der Akku nach einer Woche schon wieder leer war, dann dürfte da irgendein Verbraucher Saft ziehen - vielleicht eine Diebstahlsicherung - oder irgendwo "entweicht" ein Kriechstrom, denn die normale Selbstentladung beträgt nur etwa 5% pro Monat und auch wenn es im Moment sehr kalt ist, müsste die Kapazität eines gesunden Akkus immer noch bei mindestens 70% liegen und das reichte zum Starten allemal.

Hallo Nagelpilzotto (wie, um Gotteswillen, kommt man auf so einen Namen????)

Ich schließe mich da ganz Wuroiz an. Hört sich böse nach einer neuen Batterie an! Sieh zu, dass Du nicht zu geizig bist, beim Batteriekauf. Hol Dir was gescheites... Spart Zeit und Nerven! ;-)

LG Mosam

Jayjay12 25.01.2013, 01:54

gut gebrüllt, Löwe ;-) Gruss Jan

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Ist es eine Gel- oder eine Bleibatterie? Wie wäre es generell mit einer neuen Batterie? ;)

nagelpilzotto 24.01.2013, 17:02

Erstzulassung: Februar 2009 ...gekauft aber als Tageszulassung im April 2011. Altert die Batterie auch, wenn das Motorrad nur stillsteht von 2009 bis 2011? Es ist noch die erste Batterie! Wann sollte man an einem Austausch nachdenken? Gruß Liborio. (keine Ahnung was für eine Batterie ich habe. Steht das drauf?)

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Bonny2 24.01.2013, 18:02
@nagelpilzotto

Eine Batterie entlädt sich mit der Zeit auch selber. Tippe mal, die ist tiefentladen und erreicht beim Laden nicht mehr ihre Kapazität. Ansonsten siehe meine Antwort unten. Gruß Bonny

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