Was passiert bei einem Kolbenfresser ?

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Für Kolbenfresser gibt es viele Ursachen. zB Schmiermangel, Überhitzung durch Gemischabmagerung, zu enge Kolbenpassung, gefährliche Materialpaarung, Konstruktionsfehler usw.

Ein Kolben frisst sich praktisch immer oben im Bereich des Kolbenbodens bzw der Kolbenringe. Der Grund ist, weil der Kolbenboden sich am schnellsten und stärksten erhitzt. Dadurch dehnt er sich schlagartig aus. Passiert das Ganze nun in einem Zylinder mit Graugussbuchse oder gar in einem Graugusszylinder, dann kann der Kolben klemmen, weil der Zylinder sich wesentlich langsamer ausdehnt. Bei den alten Horex Regina Motoren hatten sie sogar Zylinder aus Grauguss montiert. Die haben sich sehr ungleichmässig ausgedehnt bei Erwärmung und weil Grauguss sehr hart und steif ist, haben die die Zylinder oval verformt wodurch der Kolben eingeklemmt wurde. Die älteren Motoren hatten in der Regel einen langen Hub, was zu hohen Kolbengeschwindigkeiten geführt hat. Die schlechten Schmiermittel haben das nicht ausgehalten, der Schmierfilm ist gerissen, es glitten Metall auf Metall und schon hatte der Kolben einen Reiber.

Übrigens - in früheren Zeiten musste ein Kolbenfresser nicht unbedingt das Ende der Teile bedeuten. Es gab ein Motorradfahrer - Lehrbuch in dem wurde detailliert erklärt, wie man einen gefressenen Kolben unterwegs durch  g e k o n n t e s    h ä n d i s c h e s  S c h l e i f e n  auf der  T E E R S T R A S S E  wieder gangbar macht. Als Einfahrvorschrift hiess es: Den Motor heiss fahren bis er zu kreischen beginnt (Vorzeichen für Kolbenfresser), schnell Kupplung ziehen und den Motor abstellen. Zylinder abmontieren und die Klemmspuren aus Kolben und Zylinder mit feinem Schmirgelpapier ausschleifen.  Dann galt der Motor als "vollgasfest". Der Grund war einfach die ungenaue Fertigung. wurden die Klemmspuren weggeschliffen, war die Kolbenpassung besser und der Motor hielt höhere Belastungen aus.

Warum kauft man China-Schrott-Mopeds?

Ich war und bin ein Gegner von Billig-Motorräder aus China. Die stellen auf Grund der "billigen" Materialien und deren Verarbeitung eine Gefahr für sich und Andere da. Mein Junior hatte sich so einen Roller (ca. 2 Monate alt) von einem Freund geliehen und sich natürlich bei nasser Fahrbahn "lang gemacht". War nicht schnell , ca. 30 Km/h. Die Plastikteile zerbrachen an allen möglichen Stellen. Der Roller war nur noch Schrott. Ihm ist außer ein paar blaue Flecken nichts passiert. -----

Ein Grund mehr, diese Billigteile zu verdammen. ---- Nun habe ich aber eine interessante Diskussion gehabt. Warum kauft man so etwas eigentlich? Meist sind es junge Menschen, die nicht viel Geld zur Verfügung haben. Die Eltern haben auch nicht so viel, sind möglicherweise sogar noch getrennt. Der Roller/Moped wird meist zum Zwecke des Transportes (Schule usw.) gekauft, weniger als Hobbyinvestition. Die meist Jugendlichen und auch deren Eltern haben sich nicht so intensiv mit der Technik vertraut gemacht wie wir. Wir kennen uns mehr aus. Damit meine ich nicht nur in Bezug auf nur Motorräder. Wir sind meist älter und haben vielleicht selber unsere Erfahrungen mit "Billigteile" gemacht, oder davon gehört. Das ist unsere Erfahrung und dazu kommt noch einiges an Wissen um die motorisierten Zweiräder. Dieses Wissen und diese Erfahrung fehlt denjenigen, die nur über den Preis entscheiden.

Sind wir mal ehrlich: Keiner kauft teuere Artikel weil er die deutsche Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze sichern möchte. Ist zwar ehrenhaft und zum Teil auch eine gut gemeinte Ausrede, aber letztlich entscheidet die Qualität und der Preis. Die Zeiten sind vorbei, heute muss jeder rechnen. Nebenbei: Ich glaube nicht, dass bei BMW alles von BMW oder deutschen Zulieferern hergestellt wird. Es sind sicher viele Teile aus China mit verbaut. Genau wie bei Harley, die japanische Teile mit verbauen, aber abstreiten. Ach so: Wieso bekommen denn die China-Teile vom Materialprüfungsamt einen Stempel und die Fahrzeuge einen deutschen TÜV, der ja als eines der stärksten Untersuchungen hat?

Ich werde versuchen in Zukunft nicht mehr die "große Keule" über die Käufer von China-Schrott zu schwingen. Vielleicht ist grade dort unsere Erfahrung gefragt. Vielleicht erreicht man mit einer guten Beratung mehr als nur "draufzuhauen". Es wird mir sicher nicht immer gelingen, aber der erste Ansatz ist schon viel wert. Gruß Bonny

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Motorrad geht aus sobald es steht, was aknn das sein??

Hi Leute, ich habe letzte Woche meine Hyosung gv125 Aquila classic bekommen. An sich ist die Maschine echt geil, ich habe nur ein großes Problem und das ist folgendes:

Bin bis jetzt 3 mal gefahren, und bei allen 3 Fahrten ist es passiert.

Also ich hab die immer ganz normal gestartet (kalt) mit Choke und alles war normal, dann bin ich losgefahren und habe dabei den Chockehebel wieder zurück gemacht. Alles noch kein Problem. Nur wenn ich dann halten musste, z.B. an einer Ampel ging die Maschine einfach aus (egal ob im ersten gang oder im Leerlauf) und ich habe sie dann auch nur mit Choke wieder an bekommen.

Ich dachte mir erstmal, ok vielleicht braucht die bei der kälte länger zum warm werden, aber als das nach Kanpp 10 km Landstraße immernoch passierte wurde ich dann stutzig, weil z.B. meine Fahrschulmaschine schon vom weg nur die Straße hoch warm genug war, dass sie nicht ausging.

Das ist natürlich extrem nervig, vor allem wenn man mal in die stadt müsste.

Eigentlich kann da nichts großes dran sein, ich habe sie vom Händler gebraucht gekauft (10600km) und der hat dann auch direkt den TÜV erneuern lassen.

Was ist da los?? Woran kann das liegen??

P.S. Bitte ausführlich erklären, weil noch nicht lange dabei bin und mich deshalb kaum auskenne

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kann das Getriebe plötzlich in den falschen Gang schalten

Hallo! Letzten Herbst ist es mir mehrfach passiert, dass bei meiner (fast neuen) KTM Duke 200 der 6. Gang erst verzögert mit deutlichem Ruckeln des Motorrads reingegangen ist. Konkret habe ich ganz normal hochgeschaltet (bei rd. 90 km/h), aber als ich den Kupplungshebel wieder losgelassen habe hat die Ganganzeige nur geblinkt und ein rotes Warnlicht ist angegangen (also das normal grüne Neutral-Lämpchen war rot, was nicht sehr beruhigend ist bei 90 km/h). Der Motor hat kurz hochgedreht im Leerlauf und dann ist nach ca. 2-3 Sekunden mit einem deutlichen Ruckeln doch der 6. Gang reingegangen. Das hat sich doch etwas gefährlich angefühlt. Bei meinem KTM-Händler habe ich die Auskunft bekommen, dass dies überhaupt nicht gefährlich ist, sondern nur daran liegt, dass die Zahnräder der neuen Maschine - besonders im 6. Gang - noch nicht abgenutzt sind und deshalb manchmal der Gang nicht gleich reingehen würde.

Seither habe ich aber immer bei höheren Geschwindigkeiten Angst, dass das Motorrad sich plötzlich "denkt", es wäre jetzt eigentlich lustig, z.B. bei 90 km/h statt einen Gang rauf drei Gänge runterzuschalten, was vermutlich tödlich enden würde. Ich bekomme das Bild nicht aus dem Kopf, dass ich in den 6. schalten möchte und stattdessen legt das Getriebe den 2. Gang ein und es katapultiert mich 100 Meter weit gegen einen Baum.

Ist es technisch überhaupt möglich, dass so etwas passiert? Kann es sein, dass wenn ich die Kupplung ziehe irgendein Gang reingehen kann? Oder ist das Getriebe sowieso "gefangen" zwischen dem aktuellen Gang und einem rauf oder runter? Bitte um eine beruhigende Nachricht :o)

Danke! Lg, Michael

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Welche Batterie für Suzuki Bandit 1250

Hallo,

ich bin seit vergangenem Oktober stolzer Besitzer einer '07er Bandit =)

Leider ist es in letzter Zeit des öfteren passiert, dass beim Starten das Display ausgeht bzw jetzt war es letztens sogar mal soweit, dass ich einmal liegen geblieben bin und überbrücken musste. Da ich die Batterie den Winter über dauerhaft am Ctek Ladegerät hängen hatte und auch sonst unter der Woche fast täglich eine Strecke von um die 60km fahre (pendeln von daheim zur Hochschule) sollte es eigentlich nicht daran liegen, dass die Batterie zu wenig geladen war.

Daher bin ich grade auf der Suche nach einer neuen Batterie und kann mich nicht richtig entscheiden, ob ich einfach wieder auf eine "normale" wartungsfreie Blei Säure Batterie setzen sollte oder vielleicht mal eine Gel, AGM oder sogar Lithium Batterie in Betracht ziehen sollte.

Dazu vielleicht auch nicht ganz unwichtig, mein Fahrerprofil: Motorrad ganzjährig angemeldet, fahre eigentlich immer, außer die Außentemperatur ist unter 5°C oder es ist wirklich abzusehen, dass es den ganzen Tag nur wie aus Eimern gießt, dann nehme ich doch lieber vom Semesterticket gebraucht und steige auf Bus/Bahn um. Ansonsten täglich 2 mal 30km pendeln und gelegentlicher Ausflug am Wochenende ;-) In der Winterpause habe ich bisher immer meine Batterie an das bereits genannte Ctek msx 5.0 Ladegerät gehangen.

Dabei hätte ich auch noch eine kleine Frage unabhängig von dem ganzen. Soweit ich weiß ist dieses Ctek Ladegerät ja nur für Blei/Säure Batterien vorgesehen. Auf der Seite von Polo bei einer Lithium Batterie steht ein Hinweis bezüglich Ladegeräten:

"Fast jedes hochwertige Motorrad-Ladegerät, das über ein Impulsladeverfahren verfügt und eine Abschaltautomatik besitzt, kann zum Aufladen der Batterie genutzt werden. Die Frischhaltefunktion dieser Ladegeräte funktioniert bei den Lithium-Batterien allerdings nicht......Wird so ein Gerät angeschlossen lädt es einmalig die Batterie auf, schaltet dann ab. dazu sind die speziellen Lithium-Ladegeräte notwendig"

Heißt das, ich könnte auch ganz normal mit meinem Ladegerät die Batterie im Winter einmal vollladen und nur nicht dauerhaft angeschlossen? Dies sollte ja eigentlich auch kein Problem sein, da meines Kenntnisstandes nach diese Batterien im ausgebauten zustand relativ wenig Ladung verlieren.

Vielen Dank bereits im voraus und ich hoffe ich habe soweit alles verständlich formuliert =)

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Allgemeine Fragen zu einer eigentlich nicht erlaubten Drosselung..?

Guten Tag!

Heute - nach der Frage der Gewichtserhöhung - kam mir nun ein paar andere Fragen, welche mich brennend interessieren würden - ACHTUNG die Fragen sind eeetwaas lang.

Und zwar gehen wir in diesem Fall vom Szenario aus, dass ein Motorradfahrer der "in einem Land lebt, wo die Regel der maximal doppelten Leistung im offenen Zustand für gedrosselte Maschinen gilt" sich eine Maschine holt, welche 1-2 PS mehr hat, als es das Gesetz nun erlaubt, wie z.B alle 98 PS Motorräder oder eine Hornet 600 oder Fazer 600 mit 97 PS. Diese lässt er nun FACHMÄNNISCH (mit einem Kit von Alphatechnik o.Ä) drosseln, und lässt sich die 48 PS eintragen, da er ja nur den A2 besitzt.

Er hat in der ersten Saison viel Spaß mit dem Motorrad, doch dann kommt die erste Polizeikontrolle. Und dazu habe ich jetzt ein paar Fragen.

  • Die Polizisten sehen ja im Fahrzeugschein nur die gedrosselte Leistung, welche passt, und das Leistungsgewicht stimmt auch. Wie also könnten diese feststellen dass sie davor mehr PS als erlaubt hatte, bzw. würde diesen Aufwand irgendein Polizist betreiben?

Sagen wir mal die Polizisten finden letztendlich irgendwie heraus (Google, spezieller Motorradpolizist etc.) dass das Motorrad laut Hersteller 97/98 PS hat, und diese leiten rechtliche Schritte ein (Anzeige etc.),

  • Wäre es dann nicht möglich zu sagen "Hey, mein Motorrad hat bis die Leistung am Hinterrad war Leistung eingebüßt, hatte also weniger als diese 96 PS."?

  • Und könnte man um dies dann zu beweisen nicht das Motorrad zurückbauen und auf den Prüfstand stellen?

Und noch eine Frage - ich bin zuvor immer davon ausgegangen, dass bei einem solchen Fall immer die Originalleistung aus dem Fahrzeugschein zählt, jedoch finde ich dafür keine Belege.

  • Also könnte man doch die Maschine generell schon zuvor auf den Prüfstand stellen, sie mit der Leistung am Hinterrad eintragen lassen und dann von dieser herunterdrosseln?

Und eine letzte Frage: Wenn ich die Maschine herunterdrosseln lasse, ist dann irgendwo die alte Leistung welche genau in meinen Fahrzeugschein war gespeichert?

  • Also könnte der Staat sagen "Hey in deinen Originalpapieren stand aber 97 PS, also geht das nicht!"?

Immerhin steht im Gesetz doch nicht explizit etwas, dass man nur von der Originalleistung drosseln darf oder?

Jo, das wars erstmal. Und ja mir ist bewusst dass ich sicher nicht der erste bin der sich darauf kommt, aber interessieren würde es mich trotzdem.

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Verbogene Hinterradschwinge nach Unfall , und jetzt?

Hallo liebe Motorradgemeinde,

ich melde mich ,nach einigen Monaten ,auch mal wieder mit einer Frage zurück. Meine erste Saison habe ich heil überstanden und freue mich auch schon auf die nächste. Leider war ich im September letzten Jahres bereits an einem Unfall beteiligt (war nicht mein Fehler und hätte auch nicht von mir verhindert werden können).

Mir ist jemand an einer roten Ampel hinten draufgefahren sodass ich wegen dem Aufprall erst mit dem Rücken auf den Soziussitz und anschliessend vom Motorrad gefallen bin. Das Motorrad selbst ist danach ungebremst auf die linke Seite gekracht.

Mir selber ist nichts passiert , aber Die Honda hat ein paar ordentliche Kratzer auf der Verkleidung , desweiteren sind Kupplungs und Schalthebel verbogen und ich glaube den Lenker hats auch erwischt , ist allerdings nicht weiter tragisch. Mein wirkliches problem ist nun die Hinterradschwinge, denn wie sich bei einer Vermessung (von Honda durchgeführt) heraustellte ist diese nun verbogen. Das Ergebnis: Wirtschaftlicher Totalschaden Es gibt zwar für die Schwinge eine gewisse Toleranz was die Maßhaltigkeit angeht , diese ist jedoch bei meinem Motorrad um einen kleinen Wert überschritten worden.

Mir wurde geraten ich sollte besser nichtmehr Autobahn fahren sowie auf Landstraße und Innerorts mit größter Vorsicht agieren, da sich das Motorrad angeblich bei hohen Geschwindigkeiten sonst aufschaukeln könnte. Tja ,den Oktober bin ich dann mit dem Bike dennoch durchgefahren und war auch auf meiner Lieblingslandstraße unterwegs, Autobahn war seitdem allerdings für mich Tabu , also auch keine Ostseetour mehr :(.

Am fahrgefühl konnte ich nach dem Unfall ehrlich gesagt keinen Unterschied feststellen und der Motor ist nach wie vor Zuverlässig (tolles Maschienchen). Ich habe mich dafür entschieden von dem Geld der Versicherung kein neues Motorrad zu kaufen , sondern die Honda so gut es geht zu Reparieren und mit ihr kommende Saison weiter zu fahren.

Meine Frage an euch ist nun was ihr von der Entscheidung haltet, ist das in euren Augen Verantwortungslos was ich vorhabe? Ich mache mir ernsthafte Sorgen um die Sicherheit beim Fahren, will mich allerdings auch nicht von meinem Motorrad trennen müssen aufgrund der Unbezahlbaren neuen Hinterradschwinge.

Mein Eindruck ist dass man immernoch sehr gut mit ihr fahren kann und alles bis auf die Hinterradschwinge würde ich von dem Geld Repariert bekommen. Einen neuen Reifen würde ich mir Sicherheitshalber auch nochmal hinten draufpacken , der alte hat den gesamten Aufprall praktisch abgefangen.

Es würde mich zudem Interessieren ob das mit der Aufschaukelgeschichte wahr ist und ob vielleicht noch schlimmeres beim fahren passieren könnte. Fährt sich der Reifen am Hinterrad eigentlich noch "Normal" ab?

Ok,ok ich hör schon auf zu Fragen muss jetzt sowieso los. Würde mich über eure Meinungen und Ratschläge sehr freuen.

Tut mir leid dass es soviel Text geworden ist.

Mfg, Pulvertoastmän.

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