Was heisst eigentlich SAE ?

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3 Antworten

Society of Automotive Engineers, heisst soviel wie "Verband von Automobilingenieuren". SAE teilt die verwendeten Öle in Viskositätsklassen ein. SAE 20 W 50 heisst, dass dieses Öl optimal im Temperaturbereich von -10°C bis +40°C arbeitet.

SAE ist - wie Wuckl schon geschrieben hat - die Abkürzung für Society of Automotive Engineers. Dieser Verband hat 1911 die SAE-Viskositätsklassen festgelegt, um den Verbrauchern die Auswahl des richtigen Öls zu erleichtern und einen einheitlichen Standard im Bereich der Motoröle zu schaffen.

Einbereichsöle haben eine Kennung im Format "SAE xx" oder "SAE xxW" (W = Winter). Dabei stehen die kleinen Zahlen für dünnflüssige, die Großen für zähere Öle. Mit der Einführung der Mehrbereichsöle ließ sich das System nicht mehr anwenden und wurde folglich erweitert: Das Format lautet jetzt "SAE xxW-yy". Diese Schreibweise bedeutet, dass das betreffende Öl bei etwa -18 °C in den Eigenschaften einem Einbereichsöl der Viskosität SAE xxW entspricht, bei etwa 99 °C dagegen einem SAE yy-Öl.

Für jeden Motorentyp bzw. jedes Fahrzeug ist vom Hersteller eine bestimmte Viskosität vorgeschrieben. Im Prinzip lässt sich jedoch jedes Öl verwenden, das den vorgeschriebenen Bereich umfasst. Wenn also ein 20W-40-Öl vorgeschrieben ist, wird der Motor auch problemlos mit einem 10W-40 oder einem 20W-50-Öl laufen, ohne Schaden zu erleiden. Die Motorenöl-Hersteller empfehlen aber für den Gebrauch in Motorradmotoren aufrund der unterschiedlichen Beanspruchung die Verwendung spezieller Motorradöle.

Also langer Rede kurzer Sinn. Die SAE Angabe ist ein Kriterium, ob man das richtige Öl für sein Motorrad hat.

hat wohl was mit dem Ölfilm, oder Schmierfilm zu tun...

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