Was für Erfahrungen habt Ihr mit euren Reifen??

4 Antworten

Hallo Mosam

Auf meiner Wumme habe ich vier Sätze Dunlop Sportmax wat wet ick gefahren, also so wie vom Werk bestückt. Da ich meistens StVO konform unterwegs bin, hatte mein HR immer einen breiten Mittelscheitel, der Rest ging als neu durch. Bei unserem Harztreffen habe ich das einzige Mal über die gesamte Fläche schwarze Wuzerln erzeugt, nur die StVO hatte an dem Tag Urlaub. Des weiteren war das Nassverhalten etwas gewöhnungsbedürftig und hat, auch nach einer Hersteller-Nachbesserung so manchen Slide verursacht.

Ich bin daher auf Michelin umgestiegen, irgendwas mit Pro. Der hat auf der Lauffläche zwei verschiedene Gummimischungen und auf dem fühle ich mich pudelwohl. Auch mein zwischenzeitlich schwäbisches Herz ist ob der Abnützung zufrieden. Selbst bei den jetzigen Temperaturen hat er seine Pflicht getan und einem alten Mann keine Balance-Kunststückerl abverlangt, schließlich möchte ich nicht als der alte Rabauke in Datschiburg zu „Ruhm und Ehre“ kommen.

ah, es sind Tourenreifen für ne XJR ;-)

Grüßle

Fahre auf der CBF und der Fireblade Michelin PIPO2CT, die halten bei dem Stiefel den ich fahre so etwa 3500 hinten und 4500 vorne. Mein Hondahändler versucht mich zwar zum PIPO3 zu überreden, habe aber bisher immer tapfer widerstanden ;-) . Der PR3 (also der Road 3) wird IMHO überschätzt, er ist mir einfach zu schwammig und länger wie der 2CT hällt er bei mir auch nicht (meine CBF ist vorne und hinten mit Wilbers gepimped, hat also nicht das normale Schwabbel-Fahrwerk).

Mit Bridgestone habe ich mich nie so recht anfreunden können, ist vielleicht auch Gewohnheitssache.

Wie schon hier einige beschrieben haben, hängt der Reifeneinsatz stark von der Fahrzeugart und der Bauart des Reifens ab. Ein Freund hat auf seiner Hayabusa immer einen "Bridgestone". Er schwört auf diesen Reifen, so wie einige meiner Bekannten.

Beim Kauf meiner "Intruder" war ein "Bridgestone" drauf. In meiner ganzen Motorradzeit hatte ich nie einen schlechteren Reifen gefahren, besonders bei nasser Fahrbahn. Es reichte schon ans "Rutschen" zu denken. So konnte ich oft gezielt, nur durch Gedankenkraft, ein Driften einleiten. Fahren bei Nässe war fast unmöglich. Auch bei trockener Straße war der nicht so "der Hit".

Dann kam der "Standartreifen" für Chopper und Cruser, der Metzler (irgend etwas mit 07, oder so). Der war nicht zu vergleichen. Der Unterschied war wie bei einem optischen Vergleich zwischen "Reiner Calmund" und "Brad Pitt". --- Um Längen besser. Als der "sein Gesicht" (Profil) verlor, habe ich mir aus Tests den "Michelin Commander" rausgesucht. Der Einzige mit sehr guten Werten, auch bei Nässe. Den zu Vergleichen ist so wie ein Vergleich vom Kontostand zwischen Hoeneß (offiziellen) und meinem. Der "Commander" ist bisher der beste Reifen, den ich je gefahren hatte. Auch bei Nässe. Die Gummimischung ist etwas weicher, daher klebt er wie "Haftcreme bei Gebissen" besser auf dem Untergrund. Leider wird der nicht mehr gebaut.

Dieses Jahr brauche ich sicherlich wieder neue Reifen. ---- Also geht die Suche und den Testberichten und besonders nach den Erfahrungsbeschreibungen wieder los. --- Wir Motorradfahrer haben es schwer. Ständig ist man auf der Suche nach "dem Vollkommenen". Es gibt angeblich kaum jemand, der "den Sinn des Lebens" erklären kann. Warum fragt man keine Biker, die können es. ;-)) Gruß Bonny

Hehe, wenn ich jetzt hier erzähle, was ein befreundeter Oldtimerfreak alles anstellt, um mit altersgerechten (Profile die aus dem selben Baujahr wie das Motorrad selber sind) Reifen fahren zu können, dann würde so mancher TÜV / GTÜ / DEKRA / KÜS - Prüfer die Plakette vom Nummerntäfelchen kratzen....... Man nehme Weichmacher, und schütte ihn über den Holzreifen, der mit Lappen umwickelt ist, das ganze 30 Minuten einwirken lassen, und los gehts !

Auf einem Oldtimertreffen wurde der Vorder-Reifen Metzeler Rille 12 argwöhnig begutachtet, und ein Kollege der sich über die Geschmeidigkeit des Gummis Gedanken machte, wurde aufgeklärt :-) Mittlerweile gibt es den Reifen als Avon Nachbau in Neu!

http://www.motorradreifen-guenstig.de/portal/detailansicht.php?site=start&s=1&int=981118000004842 aber der Preis ist heiß!

Aber sagen wir es mal so, wer auf authentisches Aussehen seiner Maschine Wert legt, greift auch mal tiefer in die Tasche.

Und zudem werden die ollen Maschinen längst nicht mehr so schräg gefahren, wie zu ihren Spitzenzeiten! Aber eines sei ganz klar zu sagen, ein moderner Reifen mit der richtigen Mischung macht auch aus einem alten Motorrad einen Kurvenräuber!

Ich war vor Jahren entsetzt, als ich einer R 80 GS mit angeschnallten Alukoffern hinterher fuhr. Die Koffer hatten je nach Kurve knapp ne Handbreit Luft unterm Koffer-Boden!

Der Herr war auf gröber profilierten Enduroreifen mit gutem Grip unterwegs :-)

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Hat jemand auch so eine Erfahrung mit den "Reifendruckprüfern" als Ventilaufsatz gemacht?

Ich habe mir solche "Ventilaufsätze" bestellt. Heute kamen die an. Warum ich wieder mal solch ein Blödsinn gekauft habe, ist mir zwar schleierhaft, aber nun habe ich die eben. Den Reifendruck messe ich eigentlich sowieso immer bevor ich los fahre. Hat jemand solche "Ventilaufsätze" in Gebrauch und sind die auch immer dicht?

Eigentlich wollte ich noch heute etwas fahren. Sonne scheint und es ist nicht zu kalt. Also runter in die Garage. Den Reifendruck kontrolliert und etwas Luft nachgefüllt. Den neuen "messtechnischen Unfug" drauf und das Motorrad gestartet. Jetzt fiel mir ein, was ich vergessen hatte: Ich wollte ja noch auf die Toilette. Da nun "mein" Druck anstieg und ich nicht wusste, ob ich es noch "trocken" bis zur Spinnerbrücke schaffe, ging ich wieder in die Wohnung. Meine Wohnung liegt schräg gegenüber der Garage im ersten Stock.

"Erleichtert" wieder zurück zur Garage und stelle dann fest, dass eines der "Venil-Luft-Mess-Indikatoren" undicht ist. Der Hinterreifen war platt; --- ich auch! Natürlich war mein aus einem alten Feuerlöscher selbstgebauter Luftvorratsbehälter beim vorherigen Luftauffüllen leer geworden. Also wieder in die Wohnung. Behälter gefüllt (an der Wohnung ist meine Werkstatt mit einem Kompressor). Zurück in die Garage und den Reifen aufgefüllt. Die "Luftnummern der Ventile" in einem hohen Bogen entsorgt.

Kurz bevor ich das Rolltor der Garage erreicht hatte, gab es draußen einen Knall. Garagentor auf und das war es dann. --- Ein Auto hatte in der Garagenauffahrt gewendet und ist dabei mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Nicht schlimm, aber es lief Flüssigkeit aus einem der Fahrzeuge aus, vermutlich Kühlwasser. Vorfahren ging nicht und darüber wollte ich auch nicht fahren, habe da so meine schlechten Erfahrungen (Grins). Außerdem war es auch sehr eng. Man rief die Feuerwehr um die Flüssigkeit zu entsorgen. Das dauert natürlich so seine Zeit.

Leider wurde es schon langsam dunkel und kalt. Nun habe ich auch keine Lust mehr zum Motorrad fahren. Mal wieder "toll gelaufen". ---- Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag.

;-)) Gruß Bonny

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