Was bekommt man in der Fahrschule eigentlich beigebracht?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn eine Fahrschule knapp kalkuliert wird meist auch kein Wert auf die Inhalte gelegt - Hauptsache am Ende hat der Schüler sein Kärtchen und dafür unter x€ bezahlt. Was ist so ein Menschenleben schon wert, Geld jedenfalls ist wichtiger. Ich habe dies bei meiner Wahl der Fahrschule berücksichtigt, habe Erfahrungen anderer gesammelt und letztendlich sogar die Preise verglichen. Bin dann zur teuersten (auf dem Papier ;)) hier im Ort gegangen, dort wurden die besten Erfahrungen gemacht und Wert auf die korrekte Ausbildung (Inhalte vermitteln, lehren) gelegt. Im Theorieunterricht wurde anfangs die Fahrphysik besprochen, Kurventechniken und wann man derer anwendet, Kurvenlinie, Lenkimpuls - alles war dabei. In der ersten Fahrstunde wurde das Motorrad dann erstmal über den Platz geschoben, der Kipp-Punkt wurde ausgelotet und so weiter. Erst dann ging es ans Fahren, während der Fahrt gab der Lehrer immer wieder Tipps zur Kurventechnik und Linienwahl, so dass ich mich später wirklich gut vorbereitet gefühlt habe.

Habe diese Antwort als "hilfreichste Antwort" ausgewählt, weil sie meiner Wunschvorstellung am nächsten kommt, was ich damit unterstreichen wollte. Die anderen Antworten sind natürlich deswegen nicht weniger hilfreich, es wurde ja nach ehrlichen Erfahrungen gefragt, da ist eine Wertung natürlich fehl am Platz.

LG FdC

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Das ist von Fahrschule zu Fahrschule unterschiedlich,in der einen fährt der Fahrlehrer selbst mit dem Moped mit in der anderen fährt ein ein Schüler in der Dose und der Fahrlehrer kassiert doppelt für eine Stunde. Mir wurde das Moped schon erklärt,mein Fahrlehrer fuhr selber in seiner Freizeit Moped,ausweichen,bremsen und achtenfahren war schon dabei,alles andere habe ich mir selber beigebracht oder konnte ich unbewußt schon vorher.Erfahrungen habe ich mir erfahren,anders geht es nicht.

Hallo fritzdacat

Auf meiner ersten Fahrstunde habe ich mich in der Disco vorbereitet. Bin dann mit weißem Jackett und goldener Krawatte mit meinem Kumpel (Commodore GSE) zur Fahrschule. Es herrschte Mistwetter und so fuhren wir zu dritt los. Mein Kumpel und ich fuhren ständig Sprintrennen und als die Stunde vorbei war, fragte uns der Fahrlehrer: „seit´s es wieder nüchtern? Dem Mädle habe ich die Stunde geschenkt, die geht mit ihren Nerven auf dem Zahnfleisch“.

Bei der nächsten Theoretischen sagte er vor versammelter Mannschaft:“ du kannst ja gar nicht Motorrad fahrn“. Da habe ich noch eine zweite Stunde genommen, obwohl ich nicht musste. Das waren halt noch Zeiten, 1972.

Gruß Nachbrenner

Ja ja, die wilden Siebziger :-)

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@fritzdacat

Die ärmste S.. war der Fahrlehrer, der auf dem Sozius musste, wenn der Schüler vorher noch nie ein Mopet gefahren hatte. Bei einer Freundin sendete der Fahrlehrer ein herzhaftes:

Nie wieder

in den Abendhimmel. Letzte Aktion der Deern an diesem Tag war das "Parken". Sie fuhr genau in den Rinnstein und schrappelte mit den Reifen am Bordstein entlang, vor versammelter Mannschaft. :-)

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Ist für Dich Motorradfahren nur ein Hobby oder eher schon eine Leidenschaft. Bleibt für andere Hobby überhaupt noch Zeit übrig?

Ich habe nicht viele Hobbys. Früher mal habe ich Comics gezeichnet und war sehr gut darin, aber iregdwie habe ich die Lust dazu verloren. Vielleicht liegt das daran, daß niemand meine Zeichnungen sehen wollte und geschätzt hat. Dann hatte ich viele Jahre für ein Hobby keine Zeit. Ich war schon immer fotobegeistert und fasziniert über eine Kamera, die das was wir sehen festhalten kann. Ich finde die technik einfach einzigartig. Daher habe ich immer wenn sich was ergeben hat fotos gemacht. Ams mein Kinder im Jahre 2000 und 2002 zur Welt kamen, habe ich in den ersten 4 Jahren über 2000 Fotos gemacht und das noch analog. Heutzutage in der digitalen Zeit ist das nicht viel, aber damals zur analogen Zeit schon, denn das war nicht ganz billig. Zudem erfreuen sich jetzt meine Kinder an den vielen Fotos und sind dankbar dafür.  Im Geschäft war ich der einzige der immer daran gedacht hat Fotos zu machen und habe so das eine oder andere fest gehalten und den Interessenten dann zur Verfügung gestellt. Ich wechselte dann auch immer zu neueren Modellen und ging mit der Zeit. Seit 7 Jahren fotografiere ich Handball in der Halle und stelle die Bilder dem Verein zur Verfügung, die dann auf der Internetseite veröffentlicht werden. Auch war mal das eine oder andere Foto schon mal in der örtlichen Zeitung zu sehen. Mit dem Motorradfahren habe ich erst seit 2005 begonnen und mache das leidenschftlich gerne, wie das Fotografieren.

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