Warum unterscheidet man zwischen ungefederten und gefederten Massen bei der Fahrwerkseinstellung?

2 Antworten

Die gefederten Massen (Fahrer, Fracht und Maschine ohne Räder, Federelemente, Schwinge und Gabelunterteil) sind sozusagen die ruhige Masse, die für die Richtungsstabilität des Fahrzeug sorgt. Die ungefederten Massen werden von der Fahrbahnoberfläche bewegt, weil sie den Unebenheiten folgen müssen. Dabei stützen sie sich über die Federelmente von unten gegen die gefederten Massen ab. Je schwerer nun die ungefederten Massen im Verhältnis zu den gefederten sind, desto mehr übertragen sie ihre Bewegungsenergie auf die gefederten Massen und bringen diese zum Reagieren - das Fahrzeug wird unruhig. Durch eine relativ weiche Druckstufe der Dämpfung (nicht der Federn, die hängen vom Gewicht der gefederten Massen ab), kann man das Problem etwas abmildern. Das hat aber zur Folge, daß bei schnell überfahrenen harten Bodenunebenheiten das Rad zu weit nach oben geschlagen wird - das Rad hebt vom Boden ab weil es der Kontour der Fahrbahn nicht mehr folgen kann. Bei mehreren aufeinander folgenden Unebenheiten hält das Rad keinen Bodenkontakt mehr und die ganze Maschine kann außer Kontrolle geraten. Abhebende = trampelnde Räder zerstören den Grip beim Kurvenfahren, beschleunigen und bremsen, erhöhen den Reifenverschleiß und können sogar das Getriebe und den Hinterradantrieb zerstören.

Einfach „Super“ Deine Antworten. Wie fast immer „Hut ab“ und meine Hochachtung. Gruß Bonny

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Gute Frage. Es ist für die Federung natürlich schwieriger, ein schwingendes Rad, was gerade über eine Kante gefahren ist, ruhig zu stellen und wegzudämpfen, wenn das Teil voll aus Gusseisen ist... ich würd mal sagen je ungefederter die Masse, desto härter der Dämpfer. Und desto schwieriger, die Maschine ruhig zu halten.

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Fehlender Bumms und anderer Kummer :(

Hallo,

Kurz zu meiner Ausgangssituation: Ich (20 Jahre) bin momentan der Besitzer einer wunderschönen ,zuverlässigen , schwarzen honda CBR 600 F2 Bj.92 mit 35kw drosselung. Die alte CBR war für mich praktisch zu beginn soetwas wie ein kleines "Traummotorrad" (es muss eben nicht immer das neuste sein).

Meinen Lappen habe ich letztes Jahr auf einer BMW GS 650 gemacht die ich als potthässlich empfunden habe. Enduros finde ich bei weitem nicht so anschaulich wie vollverkleidete Sportler. Desweiteren gefiel mir die Sitzposition auf dem Ding nicht wirklich.

Nun zu meinem Problem: Es hat mir mehr spass gemacht auf einer (subjektiv) hässlichen Enduro von BMW , auf der man wie eine Ente sitzt, zu fahren als mit meiner jetzigen CBR die ich mir anfangs so sehnlichst gewünscht habe. Sie vermittelt einfach nicht das Gefühl vom fliegen welches ich auf der BMW verspührt habe.

Was ist hier schiefgelaufen? kann sowas überhaupt sein?

Mit dem selben problem bin ich bereits zum Fachhändler von Yamaha und dieser meinte schmunzelnt: "Du brauchst nen Motor mit Charackteristik , lass die finger von 4-Zylindern , die sind nix für dich , dir fehlt der Bumms"

Er meinte noch ich solle mal auf die MT-09 von Yamaha warten , die sei das Richtige für mich , naja..

Jedenfalls habe ich mich nach dem Gespräch noch etwas im Laden umgesehen und habe mich letztendlich spontan auf einen Cruiser draufgesetzt. Das war das Modell XVS950. Ich habe dann den Händler auf eine Probefahrt angesprochen woraufhin er ganz entsetzt die Augen aufriß und mich fragte obs mir noch gut geht. "Willst du dir mit 20 schon den Rücken kaputt machen? sowas kannst du dir holen wenn du über 50 bist" so seine Aussage.

Ich war ganz überrascht , war ich doch der Meinung dass das mit dem Alter immer nur so ein Klischee sei und es genug junge leute gibt die sich ebenfalls für Chopper/Cruiser begeistern. Wovon ich ebenfalls keine Ahnung hatte war , dass die Sitzposition bei Choppern/Cruisern angeblich Absolut ungesund für den Rücken sei weil man mit der Zeit in einen "Rundrücken" fällt. Kann das hier jemand aus dem Forum bestätigen? Wieso fahren dann ausgerechnet ältere Herrschaften mit Cruisern durch die Gegend wenns da probleme mit dem Rücken geben kann?

Alles in allem hatte ich nach dem Händlerbesuch das Gefühl dass der Typ mich und meinen wunsch einen Cruiser zu fahren nicht ganz ernst genommen hat. Das mit dem Rücken hat mir allerdings schon zu denken gegeben da ich auf dem Gebiet keinen Spass verstehe und jetzt bin ich total verunsichert.

Ich weiß , eigentlich stelle ich hier gerade mehrere Fragen und um viele Probefahrten werde ich wohl ohnehin nicht herumkommen. Es würde mich nur mal interessieren ob so eine drastische Umorientierung in euren Augen Sinn macht und was eventuell andere Problemstellen sein könnten. Im Endeffekt geht es mir ja nur darum den Größtmöglichen Spassfaktor aus meinem Hobby zu holen was ich derzeit mit meiner CBR nicht wirklich kann.

Ich bin übrigens 1,90m wems weiterhilft

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Hey, :D

Bisher habe ich mich eigentlich immer total aufs Moped fahren gefreut, jedoch habe ich angst, dass ich mich in der Fahrschule blamiere. Die Fahrstunde (A1) ist am Mittwoch.

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Da ich nicht die größte bin und dazu noch schwach, habe ich die Befürchtung, dass die Maschine umfällt, bzw. Dass ich sie nicht halten kann (das ist so ziemlich meine größte angst). Noch dazu kommt, dass ich meine praktische Prüfung wahrscheinlich im November habe und es zu dieser Zeit bestimmt glatt ist.

Außerdem meint mein Onkel die ganze zeit, dass ich das eh nicht schaffe, bzw. Nicht zurecht kommen werde, was mich auch total runter zieht... lieber will er, dass ich einen roller fahre und erst ein moped, wenn ich den A2 Führerschein mache. (1. Möchte ich keinen roller fahren und 2' macht das in meinen Augen iwie keinen sinn?)

Da ein paar aus meiner Klasse schon einen Führerschein haben, habe ich diese gefragt, ob sie es schwierig fanden und diese meinten, dass es eigentlich “voll in Ordnung“ war, jedoch habe ich trotzdem noch große angst.

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Lg

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