Warum schafft ein Knie am Boden oder ein Fuss vertrauen in der Kurve?

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7 Antworten

Wie CBRRider schrieb. Wenn mein Knie den Boden berührt weiß ich, dass ich kurz vor der Grenze bin, aber immer noch ein wenig Spiel habe um zu korrigieren. Schafft mir persönlich immer noch ein wenig mehr Sicherheit als ohne, wobei ich ja immer noch die Rasten habe, die aber wirklich erst am Limit aufsetzen, was mit unter zu spät sein kann

Wenn du mit dem Knie in einem bestimmten Winkel über den Boden her schleifst, kannst du in etwa fühlen, wie viel Schräglage du hast. So kannst du das Risiko verringern wegzurutschen.

Ich denke auch, dass diese Techniken hauptsaechlich auf der Rennstrecke angewannt werden, um sich an die Grenzen zu looten...

Als Berlin noch sicher war, damals nannte man es „West-Berlin“, gab es keine „Rennstrecke“ außer der Avus. Die hat aber keine Kurven. Wenn das Kurvenfieber einem gepackt hatte und das war oft, machte man es eben auf der Straße. Damals waren viel weniger Autofahrer auf den Strassen und die hatten noch Respekt vor „den Herren in Leder“. Als das reine Biker-Paradies. Ich also auch immer rein in die Kurve, bis die Fußrasten vor Schmerz aufschrieen. ---- Einmal war da so ein Gullydeckel. ------ Die Baubranche hatte dann eine Flaute. Ich hatte all deren Gips am Bein und das sechs Wochen in der Hochsaison. Alle meine Freunde haben darauf unterschrieben und ich stellte es mir nachher als „Mahnmal“ ins Wohnzimmer. Gruß Bonny

CBRRIDER beschreibt schon.

Versuche Dich aber auf der Rennstrecke, an Deine (Knie-) Grenzen heranzutasten.

Im allgemeinen Straßenverkehr hast Du nicht die Konzentration übrig, Dich auf Fahrstil usw. zu konzentrieren. Ganz abgesehen vom Instruktor, der bei einem Rennstreckentraining viele Tips geben kann.

Fußaufsetzten wie beim MotoCross oder Supermoto ist einfach unschick - auch wenn Rossie und Stoner dies machmal zeigen! (Pfui)

Knie am Boden: Dies gehört zur dynamischen Fahrbewegung auf der Rennstrecke. Vielfach ist das Knie eine echte Abstützung. Einige schaffen das gar mit dem Ellenbogen.

Dabei gilt: Rennstrecke ist nicht Straßenverkehr!

Ich kenne einen sehr schnellen Mann, der das Knie so gut wie nie aufsetzt, und jemanden, der -nicht ganz so schnell- immer schleift.

Knie immer am Boden Theo Köhle (ex)Team 62  - (Knie, Füße, Boden) fast nie Bodenkontakt: Onno Bitter (Team62) - (Knie, Füße, Boden)

Bei meiner Maschine dürfte es schwer werden mit dem Knie auf den Boden zu kommen, daher fahre ich meist auf Fußkontakt als Indikator, dass es langsam reicht mit der Schräglage...

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