Warum fällt einem Bergabfahren schwerer ?

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Kurvenfahren bergab

Hallo Leute, als Motorradfrischling habe ich auf meinen letzten Touren bemerkt, dass ich mir in Kurven bergab bei Weitem nicht so viel Schräglage zutraue wie in der selben Kurve bergauf. Selbstverständlich fahre ich nicht einmal Bergauf im Maximum.

Mein Problem ist, dass ich immer wieder Sorgen habe, dass durch die drohende Trägheit (sollte ich mich etwas tiefer legen und etwas schneller fahren) alsbald nach aussen getragen werden. Demgemäß schwächelt auch die schöne Blickführung und ich beobachte vermehrt den Belag vor mir auf etwaige Schwachstellen.

Es ist wohlgemerkt nur die Sorge. Eine konkrete Gefahrensituation, dass ich leicht mit dem Heck gerutscht bin oder in einen "Grenzbereich" gekommen bin, gab es noch nicht (und wird es auch so schnell nicht geben, hoffe ich!)

Wie sieht das denn generell in einem solchen "Grenzbereich" der Haftung aus? Kommt der - wenn man sich nach und nach langsam rantasten will - irgendwann abrupt und man liegt, oder hat es erst minimale Rutscherscheinungen, die eine baldige Haftungsgrenze einläuten wenn man das Spiel weiter treibt?

Habt ihr ggf. Rat, damit ich mich sicherer fühlen kann, um nach und nach mich weiter in die Schräge bergab zu tasten? Wie sieht das bei euch aus?

Viele Grüße.

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Malaguti Drakon 50

Wie schnell ist ein Malaguti Drakon 50 in etwa (50ccm)? Und wie könnte man noch mehr rausholen? Und das Legal?

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Unterschied 125er zu "normaler Maschine": gewoehnt man sich daran?

Habe einen Fuehrerschein Klasse A (in England auf einer 125er vor 3 Jahren gemacht, mittlerweile unbeschraenkt) aber bin noch nie auf einer groesseren Maschine gefahren. Fahre seit das Wetter besser ist (ca. 4 Wochen) auf dieser 125er.

Vorhin bin ich auf meiner ungedrosselten 125er ca. 110km/h gefahren und ich fand das schon sehr heftig mit dem Fahrtwind und der gefuehlten Geschwindigkeit. Schneller wuerde ich wahrscheinlich gar nicht fahren wollen. Auch mit der Beschleunigung habe ich keinerlei Probleme und stelle kein Verkehrshindernis dar. Klar, Ueberholen auf der Autobahn ist quasi unmoeglich.

Meine Frage: jeder sagt mir immer das es keinen Sinn macht mit Klasse A Fuehrerschein (und im fortgeschrittenen Alter von 29) eine 125er zu fahren da man sich schnell langweilt bzw. die fehlenden PS vermisst.

Irgendwie kann ich mir momentan nicht vorstellen jemals mehr PS zu brauchen. Aendert sich das wirklich mit zunehmender Fahrpraxis? Was sind eure Durschnittsgeschwindigkeiten und nutzt ihr alle die volle Power eurer Maschinen?

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Sind wir an Streckensperrungen selber Schuld?

In Bezug auf eine Frage und den Antworten mal etwas zum Nachdenken. Vielleicht denkt auch nur Einer darüber nach und ändert sein Verhalten. Dann hat sich mein Beitrag bewährt.

Um Berlin gibt es sehr schöne Straßen, die ideal zum "Biken" sind. Lange flache Kurven, die weit einsehbar sind, guter Asphalt ohne Schlaglöcher, wenige Ortsdurchfahrten, wenige einmündende Feldwege, keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und keine Polizeikontrollen. Selbst ein ungeübter Fahrer konnte die Kurven locker zwischen 80 und 100 km/h befahren. Ein geübter Fahrer schafft die meisten Kurven ohne sich oder Andere zu gefährden bis ca. 120-140 km/h. (Ich weis, was auf der Landstraße gilt, grins) ---- Nur ein Traum? --- Nein, so war es bis vor ca. zwei/drei Jahren. ----

Dann kam die "Heizerfraktion". ----- Die versuchten die Kurven im Tiefflug zu durchqueren. Mit über 160 km/h schafft man es aber nicht mehr. Oft Wettfahrten Motorrad/Auto. Ständig kamen einem Fahrzeuge (meist Motorräder) auf der Gegenfahrbahn entgegen (manchmal auch geflogen). Fast jede Woche schwere Unfälle, oft leider tödlich. Es sind mehr Kreuze auf der Strecke, als auf manch einem Friedhof. Dazu der enorme Krach der "offenen Auspuffanlagen", der über eine sehr große Distanz zu hören ist. Da die "Heizer" bei Wettfahrten meist in Rudeln auftauchen ist das schon mehr als nur "belästigend".

Nun kam es wie es kommen musste: Erst Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70, dann nur für Motorräder auf 50 km/h. Dazu ständig der "Stadtfotograf" für die Zielfotos. Die "Hausstrecke" zu befahren macht für einen "normalen" Motorradfahrer keinen Spaß mehr. Viele Fahrer über 30 fahren auch Sportler und sind dort seeehrrr zügig unterwegs (ich reihe mich da auch mit ein). Die haben aber den Auspuff nicht "ausgeräumt" weil die wissen, dass es außer Krach nichts bringt. Auch fahren sie (meist) verantwortungs- und rücksichtsvoller, weil viele eine Familie, oder die "gewisse Zeit" hinter sich haben.

Wir haben oft versucht mit den "Rasetot-Fahrern" ein Gespräch zu führen. Fast aussichtslos: "Kümmere Dich um Deinen eigenen Scheiß", oder "kauf dir ein "richtiges" Motorrad, statt so eine "Scheiß-Chopper, dann kannst Du auch schnell fahren", sind so die Antworten. Ich finde nicht, das ich eine "Scheiß-Chopper" habe und auch nicht, das ich langsam unterwegs bin. Mir gefällt mein Motorrad, ich würde die nie tauschen wollen. Wenn ich wieder einen Sportler haben möchte, hätte ich wieder einen. Außerdem ist es mein "Scheiß", wenn ich auf immer mehr Strecken nur durch einigen Wenigen nicht mehr den Motorradspaß haben darf.

Mein Fazit: Nein, wir können es nicht beeinflussen. Mit diesen rücksichtslosen und nur auf den eigenen Vorteil bezogenen Menschen kann man meist nicht reden. Viele dürfen längere Zeit nicht mehr fahren, aber leider können einige auch nie mehr fahren. Trotzdem werden es immer mehr, die durch Rücksichtslosigkeit oder einfach nur durch Gedankenlosigkeit auffallen. Die Einsicht kommt aber meist zu spät. Gruß Bonny

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