Va Krümmerrohr Hersteller?

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5 Antworten

Hallo letti, Schlossereien und Stahlbauer die auch Geländer und Treppen bauen, sind meist mit entsprechenden Biegemaschinen ausgerüstet. Du solltest nur darauf achten, das díe auch VA Material bearbeiten. Auf einer Biegemaschine auf der normaler Stahl gebogen wurde sollte kein VA bearbeitet werden. Die kleinen Stahlteilchen die sich beim Biegen von der Oberfläche lösen und auf den Biegerollen haften, lassen später das VA, was danach berarbeitet wurde, ebenfalls mit der Zeit rosten. Diese Teilchen drücken sich beim Biegen in die Oberfläche vom VA und stecken diese praktisch an. ( Sogenannte Initialkorrosion) Gruß hopjo.

Schlosser, Spengler und Heizungsbauer haben in der Regel Biegewerkzeuge für verschiedene Durchmesser. Außerdem gibt es Spezialisten für Maßanfertigungen von Auspuffen. Schau mal im Internet nach.

Tja am besten ist du suchst dir dafür ne Tunningwerkstatt in deiner Gegend oder aber eben einen entsprechenden Fachbetrieb die Rohre herstellen oder aber bearbeiten.

Die hier bauen fast alles: http://www.hms-tuning.de/

Lass dich von den Autos auf der Page nicht irritieren. Sag denen, was Du willst, und die machen dir das.

Hallo chapp. Biegewerkzeuge von Rohrlegern (Sanitär) sind für Kupferrohre mit kleinerem Durchmesser. Die Rohre werden meist noch mit Sand gefüllt. Stahlrohre vom Heizungsbau oder Rohre mit größerem Durchmesser werden mit einem Autogen-Schweißgerät heiß gemacht und dann gebogen. Bei Schlossern handelt es sich meist um Vollstahlmaterial. Da wird fast immer mit dem Schweißbrenner, oder kalt gebogen. Die Rohrbiegemaschinen, die Du meinst sind industrielle Maschinen. Im Auspuffbau und bei "Chopper-Schmieden" (OCR) gehören die zum Standart, nicht im Sanitär- und Heizungsbau. Gruß Bonny (um die "Abstürze" als Gast zu Testen

user5432 31.03.2012, 10:51

Hm, komisch, bin zuhause quasi alles in einem: Heizungsbauer, Schlosser, Gas Wasser Sche...e-Installateur und wenn ich was an gebogenen Rohren brauche, dann biege ich das alles "KALT" nen Schweißbrenner habe ich noch nie dazu benötigt. Man muß nur die nötigen Rohrbiegevorrichtungen zur Verfügung haben. Sehr dünnwandiges Material muß vielleicht mit Sand gefüllt werden, aber die Rohre die ich händel haben meist 5mm Wandstärke. Die Heizungsbauer heute arbeiten mit fertigen Fittings, weil es viel schneller geht, und die werden wiederum gepresst. Schweißbrenner sind wegen der Brandgefahr auf den Baustellen nur noch vereinzelt an zu treffen :-)

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Bonny2 31.03.2012, 13:41
@user5432

Klaus, da bringst Du etwas durcheinander. Bei "kleinen Heizungen" wie Etagenheizungen und in Ein-Familien-Häusern werden meist Kupferrohre verwendet. Die werden fast nie gebogen, das gibt es Fittinge (Bogen, Knie). Der Durchmesser ist selten größer als 22mm, das entspricht ungefähr der Durchflussmenge von 1 Zoll Eisenrohren. Größere Kupferrohre (28 und 35 mm) werden selten verarbeitet, da Kupfer zu teuer ist. Meist habe ich diese Rohre noch "Hartlöten" müssen. Heute sind meist "Quetschverbindungen" im Einsatz. Im Wohnungsbau von Mehretagen-Miethäusern werden noch immer Eisenrohre verarbeitet. Diese werden gebogen und an den Verbindungen geschweißt. Ein 1/2 Zoll Eisenrohr ist schon schwierig von Hand zu biegen, aber ein 3/4", 1" oder größer geht nur mit dem Schweißbrenner. Ich habe den Beruf noch ca. 10 Jahre nach der Lehre ausgeführt, die letzten drei Jahre sogar als "Sanitär-Meister". Dann habe ich den Beruf gewechselt und bin in den öffentlichen Dienst gegangen. Aber noch heute holt mich der Beruf oft ein.

Ich besitze ein Autogen-Schweißgerät, das sehr oft zum Einsatz kommt. Alle meine Freunde kommen oft zu mir, wenn es etwas zu schweißen, zu biegen oder zu schmieden gibt. Anfang der 80´er habe ich einen "Lehrschweißer-Pass" gemacht (Rechts- und Linksschweißen, Schweißen in Zwangslage und mit dem Spiegel). Dann habe ich Lehrlinge das Schweißen beigebracht. Deshalb konnte ich auch hier alle Fragen, die das Schweißen betrafen, so fachlich beantworten. Gruß Bonny

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user5432 31.03.2012, 21:50
@Bonny2

Hi Bonny!

Ich meinte ja nur die Stahlrohre, die ich händel. Bei den VA-Rohren und Ermetoleitungen im Betrieb wird alles kalt gebogen. Und was den Heizungsbau angeht, da hinkst du ein bisschen hinter der Zeit her. Ich bin ja quasi Bauhandwerker für das Vertikale Gewerk, und alles was in den letzten 5 Jahren so auf den Baustellen, von 1-10 Etagen , je an Heizungsleitungen verarbeitet wurde, das war ungelogen zu 99,9% C-Stahl und die dazu passenden Fittinge. Da mein Schwager Kälteanlagenbauer ist, hat er die dazu passenden Presswerkzeuge, die auf C-Stahl, Kupfer und Edelstahlpressverbindungen genormt sind. Daher hab ich meine Heizanlage selbst gebaut. Zudem habe ich meine Hauptleitungen, der Erweiterbarkeit wegen, in 28mm ausgeführt, die Abzweige zu den einzelnen Stockwerken in 22mm und erst die letzen Leitungen verjüngen sich auf 15mm.

Was ich auf den Baustellen gesehen habe, werden lediglich die Hauptverteil- und Mischanlagen bei größeren Gebäuden noch autogen geschweißt.

Die Zeiten ändern sich. Selbst in Industrieanlagen, die wir auch mit unseren hochwertigen Produkten ausstatten, damit alles reibungslos läuft, werden von den entsprechenden Gewerken nur noch Pressverbindungen für die interne Wasser-, Heiz- und Chemieleitungsvernetzung benutzt. Nur bei größeren Querschnitten wird auch dort Autogen geschweißt.

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