Trommelbremse quietscht

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3 Antworten

Keine Sorge. In dieser Jahreszeit bildet sich durch Kondenswasser etwas Feuchtigkeit in der Trommel. Ist nicht schlimm. Ein paar mal bremsen und es gibt sich wieder. Ist aber am nächsten Morgen wieder so. Also keine Panik, auch nicht wegen dem Rost. Ist nur ganz, ganz dünn. Gruß Bonny

Als ich mit Motorradfahren begann, hatten praktisch alle Motorräder hinten und vorne Trommelbremsen. Das Belagquietschen war ein alltägliches Phänomen. Vorausgeschickt: wie schon mehrfach erwähnt wurde, ist das nicht gefährlich. Wer gehörgeschädigt ist, kann es ruhig pfeifen lassen. UIsachen gibt es mehrere:

1)Wie schon erwähnt wurde - Flugrost. Repariert sich selbst nach ein paar Bremsungen.

2)Verglaste Beläge. Abschleifen mit grober Feile oder Schmirgelpapier bringt manchmal Abhilfe (nicht immer).

3)Vibrieren der Beläge und manchmal auch der Rückholfedern beim leichten Bremsen. Schräges Anschleifen der Belag - Außenkanten sorgte manchmal für Ruhe.

Ich schreibe mit Absich manchmal, weil ich mich an Bremsen erinnern kann, die vom ersten Meter an gepfiffen haben und nicht damit aufgehört haben, solange die Maschine lief. Trotz aller Bemühungen war keine Abhilfe möglich.

Genau so habe ich das auch immer gemacht.

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Moin

Wenn die Belagstärke noch ausreichend ist geht vom einer quietschenden Bremse keine Gefahr in Form von mangelnder Bremswirkung aus.

Bei der jetzigen Wetterlage (relativ hohe Luftfeuchtigkeit) kann es zu dem morgendlichen quietschen einer Bremsanlage kommen wenn die Beläge über Nacht Feuchtigkeit aufgenommen haben. Nach einigen Bremsvorgängen verschwindet das quietschen nachdem die Bremsbeläge „trockengebremst“ wurden.

Man muss zwingend nichts machen, sofern das quietschen nicht stört.

Eine anders Ursache können verglaste Trommelbremsbeläge sein, da hilft manchmal das abschmirgeln der Beläge und der Trommeln, aber nur wenn die Verglasung nicht zu stark ist. Ansonsten ggf. neue Beläge einbauen

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