TOP SECRET bei Material für Bremsscheiben und Bremsbelägen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da wird wohl etwas übertrieben. Sicher hat wohl jeder Hersteller da seine speziellen Materialien aber grundsätzlich ist das Wissen darüber mittlerweile eher Allgemeingut. Es ist kein Zufall, daß Scheiben und Beläge von Zubehörfirmen mittlerweile nicht selten besser sind, als die Originalteile. Entscheidend ist die Materialpaarung, die Belagfläche, der Scheibendurchmesser und der Druck auf den Belag.

Mir persönlich sind Gussscheiben am liebsten. Sie haben aber auch ihre Nachteile:

Sie rosten, fressen die Beläge und sind relativ schwer. Außerdem vertragen sie sich nur schlecht mit Sintermetallbelägen

Etwas kniffeliger ist die Sache bei Belägen und Scheiben auf Kohlefaserbasis.

Hallo Helmut! Genau so denk ich mir das auch, jeder hat sein Hausmittelchen und jeder wird auch sein Geschäft damit machen.

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@Mankerl

Eine Scheibenbremse ist ein recht kompliziertes System, das man an spezielle Bedürfnisse anpassen kann.

Jeder hat da so seine Prämissen und durch verschiedene Materialien und Materialpaarungen kann man da Feintuning betreiben.

Der Eine will einen besonders geringen Verschleiß, der andere besonders gute Bremswirkung auch bei niedriger Temperatur, der nächste ein besonders gutes Nassbremsverhalten und wieder der andere braucht Bremsen, die auch hellrotglühend noch super bremsen und auch hinterher, wenn sie wieder abgekühlt sind, noch normal funktionieren.

Das alles sind Eigenschaften, die sich zum Teil gegenseitig ausschließen. Es kommt dann darauf an, in welche Richtung man kompromißbereit ist und so hat jeder Hersteller seine Schwerpunkte und versucht auch durch Spezialteile auf besondere Kundenwünsche einzugehen.

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Ich glaube dass es da eher um Informationen rund um die Zulieferer und das Herstellungsverfahren geht. Ich meine - jeder MItbewerber kann Teile kaufen und Benchmarking betreiben, da findest du auch heraus welche Materialien genommen wurden. Machen eh fast alle, auch z.B. dt. Automobilhersteller (jetzt vll nicht mit Bremsbelägen).

Grob gesagt, wird jeder Hersteller sein "Hausrezept" schon haben, aber im großen und ganzen sind wohl annhähernd die gleichen Bestandteile drin.

Stimmt Bernhard! Das denk ich auch, es kann doch jeder seine Rezeptur preisgeben. Nur in welcher Zusammensetzung er dann die verschiedenen Bestandteile dann vermengt, das wird das Geheimniss sein. lg Romana

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