Stimmt das wirklich daß freie Motorradwerkstätten gerade so über die Runden kommen und nicht viel verdienen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt solche mit großem finanziellem Erfolg und Hungerleider.

Aber es genügt in der Regel nicht, nur ein guter Schrauber zu sein. Selbst ein begnadeter Mechaniker kann nicht überleben, wenn er nicht geschäftstüchtig ist.

Ein erfolgreicher Handel gehört dazu. Leider führt diese Erkenntnis nicht selten dazu, dass die Grenzen zwischen geschäftstüchtig und unlauteren Methoden verschwimmen.

Gerade bei den sogenannten "Freien" ist die Versuchung sehr groß, weil die regulierende und disziplinierende Hand des Markenlieferanten fehlt.

Ich kenne das noch aus meiner Zeit im Außendienst in der Motorradbranche. Nicht selten haben wir einzelne unserer Vertragshändler zur Ordnung rufen müssen.

Lass dir keine Märchen erzählen. Einer meiner Kumpels hat eine solche Werkstatt in Stuttgart. Sie liegt sehr abgelegen, wo sich niemand hin verirrt. Man muss also schon extra zu ihm hin wollen, sonst findet man ihn nicht. Trotzdem läuft die Werkstatt sehr gut weil die Qualität stimmt und die Preise auch. Der Mann verdient sich eine goldene Nase, hat ca 5-6 Mitarbeiter. Solche Werkstätten leben vom Weitersagen und wenn es ihnen schlecht geht, dann darum, weil sie meist miese Arbeit abliefern. Das spricht sich dann schnell rum...

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Hallo L.,

wie Mausekatz bereits schrieb, gibt es, egal welcher Beruf, auch viele Werkstätten, die gut "laufen". Meines Erachtens handelt es sich bei den schlecht "laufenden" Wekstätten um solche, bei denen der Chef ein "Muffel" ist und mehr Wert auf sein Bett, als auf die Arbeit legt. Als Selbstständiger muss der Chef ein Vorbild sein und keine Schlafmütze.

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@19ht47

You! Mein Kumpel geht nach Hause nur zum schlafen. Hat sogar eine Baracke angebaut, damit seine Kinder möglichst oft und viel in der Nähe sind.

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