Steigen die Betätigungskräfte einer Scheibenbremse mit zunehmendem Belagverschleiß?

3 Antworten

Ich würde davon ausgehen, das innerhalb der Verschleißtoleranzen des Belages die Führung des Kolbens gleich bleibt, da verkantet sich gar nichts, denn der Kolben wird immer zu größeren Teil in der Führung verbleiben. Dagegen wird mit steigendem Verschleiß die Oberfläche des Belages und der Scheibe größer, so das, rein physikalisch gesehen, bei gleicher Kraftaufwendung die Bremskraft steigt.

Der Bremsbelag wird durch Anschlagflächen in der Zange geführt - nicht durch den Kolben. Bei den enormen Bremskräften würde der sofort blockieren und wäre schnell hin. Der Kolben drückt nur auf die Rückseite des Belages und diesen damit gegen die Scheibe. Wenn sich ein Belag schräg abnützt, dann stimmt etwas mit der Anlage nicht. Z.B. könnte bei einer Mehrkolbenzange ein Kolben schwergängig sein. Bei zunehmendem Verschleiß könnten die Bremskräfte trotzdem steigen, da manche Beläge verglasen.

Da sich kurioserweise bei meiner Einkolbenbremszange die Bremsbeläge gegen Schluß fast immer schräg abgeschliffen haben, kann das natürlich nicht gut für den Bremskolben sein, da diese sich dann verkantet. Also muß, wenn dies auftritt die Bremskraft durch höhere Bedienkräfte am Handbremshebel kompensiert werden. Aber ein unsicheres Gefühl habe ich bei dieser Bremsanlage noch nie gehabt.

Euch allen einen späten Dank!!!!

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Warum haben die Mini-Chopper nur eine vordere Scheibenbremse?

Hi zusammen, die meisten Chopper mit 750 bis 1000 Kubik haben vorne nur eine Scheibenbremse und bermsen dementsprechend schlecht - also lange Bremsweg und schlechte Dosierbarkeit. Ist das der Rotstift oder eher bewusst für das Klientel gemacht, welches sicher nicht extrem fährt. Aber eine Scheibenbremse sieht doch genauso gut oder schlecht aus wie zwei davon.

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Hinterradbremse schleift

Hallo,

Auf meinem 50 Möp schleift die Hinterradbremse. Bin heut gefahren und währenddessen ist sie auf einmal langsamer geworden und kam nicht mehr auf touren. Habich nach dem Abstellen an der Scheibe verbrannt die kochte.

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Wie einfach sollte sich ein Bremssattelkolben bewegen lassen?

Hi Leute! Solange es draußen noch so kalt ist schraube ich erst einmal drinnen an der XT600 weiter, nun sind die Bremse und das Fahrwerk dran. Zuerst zur Bremse: Eine phänomenal verzögernde Einkolben-Schwimmsattelbremse ;) Ich habe neue Beläge, Bremsflüssigkeit und Aludichtringe, Stahlflex hat die Tenere ja schon ab Werk. Nun ist der Sattel gereinigt, der Kolben lässt sich aber partout nicht herausholen! Wie einfach sollte das denn gehen? Nur mit Druckluft oder Öl, oder stimmt schon etwas nicht wenn man den Kolben mit der Hand überhaupt nicht bewegen kann (im ausgebauten Zustand)? Danke für eure Einschätzung!

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