Soll ich aufhören?

4 Antworten

Ich finde, man sollte sowieso Leuten nur das Fahren ausreden, wenn sie aus irgendeiner Unfähigkeit heraus für sich und Andere eine Gefahr darstellen (gilt für jedes KFZ).

Das tust du ja nicht; laut deinen Aussagen bist einfach ein kleiner Pechvogel ;-)
Wir haben auch alle mal Fahrrad fahren gelernt. Wenn jeder es aufgegeben hätte, nachdem er dreimal auf die Klappe geflogen ist, gäb es heute wohl keine Radler mehr (ich meine nicht das Getränk).
Manche schaffen es im regelmäßigen Turnus, ihr Bike in der Einfahrt ohne fremdes Zutun hin zu schmeißen. Die fahren trotzdem alle weiter.

Solange du dran Spaß hast, mach es weiter! Geht dir die Muffe oder das Geld wird knapp, weil sich die ständigen Reparaturen am Mopped häufen, überleg es dir nochmal. (kleiner Spaß ;-) ) 

Mach mal ein Sicherheitstraining und lerne dort den negativen Lenkimpuls. Die Friedhöfe sind voll von Leuten, die zwar einem Hindernis (in deinem Fall ein entgegenkommendes Auto) ausweichen konnten aber danach vergeblich versucht haben, das Bike durch Gewichtsverlagerung wieder in die richtige Richtung zu bekommen. 

Aufgegeben wird nicht.  

Ganz ehrlich... ich rate dir weder aufzuhören, noch weiter zu fahren. Ich treffe nicht diese Entscheidung für dich! Das musst du schon mit dir selbst ausmachen!


Wenn du jetzt Angst hast, dann lass es! Angst ist der denkbar schlechteste Begleiter auf dem Motorrad, Respekt dagegen ist ein sehr guter Begleiter.


Hast du keine Angst, zweifelst "nur", dann... sorry, aber dann setz dich mit dir selbst auseinander und werde dir selbst klar, was du willst. Es gibt Leute die nach einem Unfall wie deinem (Verletzung mit nähen oder Bruch) aufhören und nie wieder auf ein Motorrad steigen. Andere haben schlimmeres davongetragen und steigen so bald wie möglich wieder auf.


Auf alle Fälle wünsche ich dir gute Besserung.


Hm....

Und gestern hatte ich dann einen Unfall mit meinem ersten Krankenhausaufenthalt........Verletzung am Arm musste genäht werden

Würde mich aber jetzt dennoch interessieren, was du an hattest, also... ob Schutzkleidung oder "ohne"...
Wenn eine Verletzung am Arm genäht werden musste, hattest, wage ich jetzt zu behaupten, schon mal kein Leder an auch zweifle ich an, ob du eine Motorrad-Textiljacke an hattest. Eventuell solltest du auch mal über gute Schutzkleidung nachdenken...

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@Mankalita2

Habe immer die Held Quattrotempi Kombi, Airoh Movement Helm und SIDI Vertigo R an, sowie Nierengurt und Buff Tuch ;)

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Angst hatte ich bisher nie, fühle mich auch immer sehr sicher auf dem Motorrad, auch weil ich immer noch Respekt vor der 'kleinen' Maschine hab, dennoch bin ich jetzt einfach verunsichert, da 4 Unfälle meiner Meinung nach doch schon viel in einer so kurzen zeit sind.

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@oohbah

Ist allein deine Entscheidung. Ich könnte dir jetzt zwar sagen/schreiben was ich tun würde bzw. wie ich entschieden habe, aber... du bist nicht ich und ich nicht du. Geschichten könnten hier einige erzählen... leben muss jeder einzelne aber selbst mit seiner Entscheidung, samt Konzequenzen.

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Wie kann man Brenzlige Situationen am Kurvenausgang meistern?

Nun, die Saison ist ja dieses Jahr recht früh gestartet, zumindest für die, die keine "unpassenden Saisonkennzeichen" am Moped montiert haben ;-)

Passend zum schönen Osterwetter hab ich für einen Kollegen eine wunderschöne XS 650 elektrisch wieder auf Vordermann gebracht , und es ging an die Probefahrt.

Nach dem Entfernen diverser Amerikanische Fehler, die wohl vom Vorbesitzer ( die Maschine kam aus den USA) aus Unwissenheit oder falschem Eifer produziert wurden, pflege ich immer mit einer Zweiten Maschine hinter dem Restaurierungsobjekt her zu fahren, man kann ja nie wissen, ob man was übersehen hat ;-)

Ich will von mir behaupten, das ich ich schon einiges an Motorrädern gefahren habe, auch Kardanmaschinen. Aber was mir dann dieses mal mit einer VS800 passierte, das wünsche ich keinem Fahranfänger ........

Nach etwa 120km Probefahrt, über teils enge Eifelsträßchen, hatte ich mich ein wenig an die Unarten des Schoppafahrwerks gewöhnt. Auf der Heimfahrt kam ich natürlich zu meinen Lieblingskurven, die ich mit sehr vielen Maschinen bereits in beide Richtungen auch zum Teil bis herunter auf die Fußrasten durchfahren habe. Immer dem Strassenzustand, und der Witterung entsprechend. Und, auch von der Geschwindigkeit, immer im vorgegebenen Limit.

Mein Fahrstil ist zügig, ohne Hang zum Rasen, und gestern Abend war es mild, trocken, aber bereits dunkel. Ich visier also eine langgezogene Linkskurve an und bin kurz vor einer Gehöftdurchfahrt, die mit Tempo 70 gekennzeichent ist, durch Motorbremse, von 90 km/h langsam auf die 70km/h am abbremsen, lege die Maschine nicht all zu weit in die Kurve, und lege zusätzlich meinen Oberkörper etwas nach links, mit leicht nach rechts abgewinkeltem Knie, um im Fahrwerk noch Reserven zum tieferen in die Kurve legen zu haben, und Krätsch, setzt der vermaledeite Fußrstenhaltebügel, den alle Truden unter dem Auspuff haben nach einen leichten Bodenwelle auf, und hebelt mich fast in Fahrzeugmitte leicht aus der Kurve. Als hätte ich es nicht geahnt, gab ich leicht Gas, und legte meinen Oberkörper weiter Richtung Kurveninneres, und drückte die Maschine von mir weg, bei gleichzeitigem Drücken am rechten Lenkerende.

...................... puh, hat mich wohl gerettet !

Die nachfolgenden Kurven bin ich dann etwas langsamer an gegangen, setzte aber in einer 180 Grad Rechtskehre dann wieder aber nur sehr knapp mit diesem Spaßverhinderungsbügel auf.........

Jeder hat bestimmt schonmal ein leicht rutschendes Hinterrad, ein gerade ausbrechendes Vorderrad, oder durch Sand, Split, auf der Strasse, quer gehendes Motorrad wieder unter Kontrolle bekommen.

Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

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Hallo Mfler.

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Gruß jarrod

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