Sinn des Knieschleifens auf der Rennstrecke!?

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Ursprünglich war das Knieschleifen dazu da, um den Grenzbereich in extremer Schräglage zu ertasten. In Ausnahmefällen konnte man sich auch mal kurz abstützen, wenn es eng wurde. Mittlerweile ist es zum Selbstzweck verkommen und dient mehr zur Schau. Spitzenfahrer fahren so extreme Schräglagen, daß sie das Knie ganz eng an die Verkleidung drücken müssen, weil fast kein Platz mehr geblieben ist. Diese alberne Kniestreckerei der Möchtegerns ist nur lächerlich . Die Abbremsung durch die Pads kannst du vergessen. Erstens ist sie verschwindend gering und zweitens fährst du in voller Schräglage sowieso nicht ganz Vollgas, hast also jede Menge Leistungsreserven. Druck auf die Straße darfst du sowieso keinen ausüben, weil du sonst Traktion verlierst.

Super Antwort , bin total begeistert . Mir geht diese " Kniestreckerei " auch auf den Keks . Fahre meine Schluffen auch bis zum Rand ab ohne diese Turnübungen . Gruß Thomas

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Ergänzend zu Chapp´s Antwort kann ich eine lustige Geschichte erzählen: Vor zwei Jahren wurden wir (Hayabusa, Doppel X, TL1000, Ninja und ich mit meiner Chopper) auf der Landstraße von zwei Motorrädern kurz vor einer Kurve überholt und geschnitten. Die beiden „Schwachköpfe“ legten sich extrem mit abgewinkeltem Knie in die Linkskurve. Zugegeben, sah recht gut aus. Vor der nächsten Kurve habe ich meine Gruppe überholt (fahre meist als letzter, liebe ich so) und ging so tief runter wie möglich,-- Hang off und Knie raus. --- Muss man sich optisch vorstellen, bei einer Chopper mit Hochlenker!! Als ich um die Kurve rum war, viel mir auf, dass alle rechts ran fuhren und anhielten. Ich sah mich um meinen Beifall für die Spaßeinlage gebracht und fuhr zurück. Der Grund war, dass einer vor Lachen nicht mehr weiter konnte. Der kniete auf dem Boden. Nun fingen wir alle an zu lachen. Und das dauert, wenn Biker erstmal richtig lachen. Diese Nummer erzählen wir uns noch heute und lachen jedes Mal darüber. Gruß Bonny

:-))) Das hätte ich wirklich auch gerne gesehen!

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Die Gewichtsverlagerung geht natürlich auch, ohne dass das Knie auf dem Boden landet.

Gemütliches, schaltfaules Bike für 2 Personen?

Hallo, Nachdem ich schon öfters hier was nachgelesen habe hab ich mich doch mal dazu entschlossen mich selbst hier an zu melden ^^

Und ich hätte auch gleich mal ne kleine Frage. Also ich fahr jetz schon seit 3 Jahren meine '92er GS 500 E und die meiste Zeit zu zweit und auch sehr viel im Stadtverkehr, manchmal auch Autobahn da das Motorrad für mich nicht nur Hobbymaschiene für längere Touren ist sondern auch einfach für Alltagsfahrten her hält.

Jetzt bin ich so langsam nach 3 Jahren und etwas angespartem Geld am überlegen mir vielleicht etwas neues zu holen. Jetzt war meine Idee, da ich eigentlich gerne recht schaltfaul fahre und auch nicht unbedingt so hohe Drehzahlen brauch (merk ich manchmal bei meiner GS wenn ich im Stadtverkehr oder auf Landstraßen dann "laufen" hoch oder runter schalten muss oder halt mit 6000 Umdrehungen durch die Stadt fahr, was auch nicht unbedingt sein muss, dass mir das etwas zu viel ist) dass vielleicht ein Motorrad mit etwas mehr Hubraum für mich Sinn machen würde.

Ein zweiter Gedanke von mir ist auch noch, ich merke jetzt bei meinem Motorrad doch recht deutlich ob ich alleine oder zu zweit fahre (beide personen ca 75 kg). Meine frage wäre jetzt, ist es spürbar besser wenn man ein schwereres Motorrad wie z.b. eine 1200er Bandit hat, da das Motorrad dann an sich schon mehr Masse hat und dadurch der Schwerpunkt nicht so weit nach oben gelangt, wenn eine zweite Person mit drauf sitzt, oder merkt man da nicht wirklich einen unterschied? Ich bin bisher kein anderes Motorrad gefahren daher habe ich in dem Punkt leider keine Möglichkeit zu vergleichen.

Was für ein Motorrad würdet ihr mir für meine Zwecke empfehlen? Also eigentlich gefällt mir an Motorradtypen relativ viel besonders alles was so in richtung Chopper geht außer die ganz dicken Tourer, son fahrendes Wohnzimmer brauch ich dann doch nicht ^^ und dafür bin ich eh zuwenig auf Langer Strecke unterwegs ^^ Also preislich sollte es so bei ca 3000€ liegen da ich mir mehr zur Zeit leider nicht leisten kann... was mir selbst in dem Preissegment in die Augen gesprungen ist sind einige Angebote mit einer 1200er Bandit. Ist zwar keiner Chopper aber gibts auch schicke Exemplare und ich denk meine Sozia würd da auch etwas besser sitzen als jetz auf der 500er GS ;-)

Danke für die Antworten schon ma im Vorraus :D

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Wie kann man Brenzlige Situationen am Kurvenausgang meistern?

Nun, die Saison ist ja dieses Jahr recht früh gestartet, zumindest für die, die keine "unpassenden Saisonkennzeichen" am Moped montiert haben ;-)

Passend zum schönen Osterwetter hab ich für einen Kollegen eine wunderschöne XS 650 elektrisch wieder auf Vordermann gebracht , und es ging an die Probefahrt.

Nach dem Entfernen diverser Amerikanische Fehler, die wohl vom Vorbesitzer ( die Maschine kam aus den USA) aus Unwissenheit oder falschem Eifer produziert wurden, pflege ich immer mit einer Zweiten Maschine hinter dem Restaurierungsobjekt her zu fahren, man kann ja nie wissen, ob man was übersehen hat ;-)

Ich will von mir behaupten, das ich ich schon einiges an Motorrädern gefahren habe, auch Kardanmaschinen. Aber was mir dann dieses mal mit einer VS800 passierte, das wünsche ich keinem Fahranfänger ........

Nach etwa 120km Probefahrt, über teils enge Eifelsträßchen, hatte ich mich ein wenig an die Unarten des Schoppafahrwerks gewöhnt. Auf der Heimfahrt kam ich natürlich zu meinen Lieblingskurven, die ich mit sehr vielen Maschinen bereits in beide Richtungen auch zum Teil bis herunter auf die Fußrasten durchfahren habe. Immer dem Strassenzustand, und der Witterung entsprechend. Und, auch von der Geschwindigkeit, immer im vorgegebenen Limit.

Mein Fahrstil ist zügig, ohne Hang zum Rasen, und gestern Abend war es mild, trocken, aber bereits dunkel. Ich visier also eine langgezogene Linkskurve an und bin kurz vor einer Gehöftdurchfahrt, die mit Tempo 70 gekennzeichent ist, durch Motorbremse, von 90 km/h langsam auf die 70km/h am abbremsen, lege die Maschine nicht all zu weit in die Kurve, und lege zusätzlich meinen Oberkörper etwas nach links, mit leicht nach rechts abgewinkeltem Knie, um im Fahrwerk noch Reserven zum tieferen in die Kurve legen zu haben, und Krätsch, setzt der vermaledeite Fußrstenhaltebügel, den alle Truden unter dem Auspuff haben nach einen leichten Bodenwelle auf, und hebelt mich fast in Fahrzeugmitte leicht aus der Kurve. Als hätte ich es nicht geahnt, gab ich leicht Gas, und legte meinen Oberkörper weiter Richtung Kurveninneres, und drückte die Maschine von mir weg, bei gleichzeitigem Drücken am rechten Lenkerende.

...................... puh, hat mich wohl gerettet !

Die nachfolgenden Kurven bin ich dann etwas langsamer an gegangen, setzte aber in einer 180 Grad Rechtskehre dann wieder aber nur sehr knapp mit diesem Spaßverhinderungsbügel auf.........

Jeder hat bestimmt schonmal ein leicht rutschendes Hinterrad, ein gerade ausbrechendes Vorderrad, oder durch Sand, Split, auf der Strasse, quer gehendes Motorrad wieder unter Kontrolle bekommen.

Wie geht ihr mit solchen Situationen um?

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Bringt der sogen. "Gilsterhobel" auch was bei neuwertigen grobstolligen Enduroreifen?

Moin Allerseits, könnt ihr schon auf sein?

Der Endurist brachte kürzlich den "Gilsterhobel" bei seiner Antwort auf Gripp bei Reifen ins Spiel. Da fragt ein junger Crosser wegen Spikes oder anderer Ideen nach. Dem gehts drum, im Winter mit ner Enduro auf Asphalt und im Gelände einigermassen sicherer als üblich unterwegs zu sein. Gilstern kann jeder selbst, bitte nachschauen: T.J. hat nen super Linkhinweis mit sehenswerten Bildern bei seiner Antwort gepostet, Kompliment!

Meine Frage also: Kann Gilstern bei grobstolligen Enduroreifen für zusätzlichen Gripp sorgen oder ist das überflüssig?

Der Hintergrund: Möchte bei nem Elefantentreffen im Hochtauerngebirge teilnehmen. Bin bereits angemeldet. Gibt ne lange Warteliste für neue Teilnehmer, da der Platz für die Zelte, Gespanne und Solomaschinen begrenzt ist. Man muss sich bei der Organi-sation bewerben. Gestern flatterte ein Bescheid bei mir zuhause ein, der sich gut anhört, kann's kaum glauben! Im Dezember entscheidet sich, ob die XT600 K und der Fahrer dabei sind. Bin anscheinend gesetzt ;-))

Da kommst bloss mit sehr guter Bereifung hin, am besten mit nem Gespann! Noch besser mit Schneeketten...schaut euch bei Interesse Fotos und Berichte vom Tauern-Treffen im "Ösiland" - Pardon, Austria ;-) - an.

Machen zusätzliche Schnitte im Fischgrätenmuster im Reifen Sinn, was meint ihr? Möchte mich an der Stelle schon für gute Antworten bedanken: sie kommen mir wie gerufen! Wünsche euch allen ne schöne Adventszeit, und allen Winterbikern nen Schutzengel zur Seite, der euch bei jedem Ritt begleitet und bewahrt!! Gruss an alle, Jayjay12

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