Sind Brennstoffzellen kein potentieller Antrieb für ein Motorrad?

1 Antwort

Wasserstoff ist eine Alternative, aber die Herstellung ist noch zu teuer. Wasserstoff wird aus Wasser mit hohem Energieaufwand (Elektrolyse) gewonnen. Das heißt, erstmal braucht man Energie, um das Wasser zu spalten. Wie weit die Industrie mit der Forschung ist, geben die natürlich nicht bekannt. Es geht um Milliardengeschäfte. Das nächste Problem ist die Verbrennung. Wenn Wasserstoff verbrannt wird, entzieht es der Luft den Sauerstoff. Als Endprodukt bleibt reines Wasser. Es müssen daher zwei Tanks eingebaut werden. Wasserstoff und Sauerstoff. Beide Tanks stehen unter hohem Druck (200 Bar, bei Autogen-Schweißgeräte). Die müssen auch bei einem Unfall absolut sicher sein. Mit einem Satz Schweißflaschen kann man ganze Häuser sprengen, wenn die hochgehen. Sollte nur ein Wasserstofftank eingebaut werden, verbrennt der Sauerstoff in der Luft mit. Bei der Gewinnung von Wasserstoff kann man nicht ohne weiteres den Sauerstoff in die Atmosphäre leiten. Dort entsteht ein Sauerstoffüberschuss und in den Städten ein Sauerstoffmangel. Beides ist für den Menschen auf Dauer schädlich. Das „Abfallprodukt“ Wasser kann man auch nicht auf die Straße leiten. Wir hätten immer nasse Straßen. Das Wasser ist zudem absolut rein. Es würde das Grundwasser mit den Mineralstoffen verdünnen. Es gibt also noch erhebliche Probleme. Und auf dem Motorrad solch einen Antrieb, wird es wahrscheinlich nie geben. Wie groß sollen denn die Tanks werden, um eine einigermaßen Reichweite zu erzielen? Und immer mit einer „Taucherausrüstung“ auf dem Rücken zu fahren, ist sicher nicht angenehm. Da kommt eher der Elektroantrieb. Gruß Bonny

Zuviel O2 in der Luft soll für den Menschen schädlich sein? Das wage ich zu bezweifeln, denn sonst würden viele Kranken nicht immer reinen Sauerstoff aus der Flasche zum Einatmen bekommen. Oder habe ich einen Denkfehler?

Und warum würde in den Städten ein O2-Mangel entstehen, wenn woanders mehr O2 in die Luft geblasen wird? DAs vermischt sich doch, und auch in den Städten würde theoretisch der O2-Anteil steigen. Oder? Klär bitte einen armen Unwissenden auf. hilflos kuck

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@badboybike

Hallo Badboybike. Im Krankenhaus wird nur reiner Sauerstoff kurzzeitig zum anreichern des Blutes benutzt (wichtig bei Kohlenmonoxydvergiftungen). Längerfristig wird nur Sauerstoffangereicherte Luft gegeben. Bei Patienten, die nicht eigenständig atmen können, ist es gereinigte Atemluft. Daher auch ist auch in den „Sauerstoffflaschen“ der Feuerwehr und bei Tauchern nur Pressluft. Nur reinen Sauerstoff führt zu einer Sauerstoffvergiftung. Dies habe ich bei meinem Lehrschweißerpass für Autogenschweißen gelernt. Beim Kurs zu einem Tauchschein wird das auch erklärt. Die Atemluft hat ca. 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff und 1% andere Gase. Aber trotzdem hast Du nicht Unrecht. Ich hatte einen Denkfehler: Wenn der Sauerstoffanteil der Luft steigt, wird die Atemluft ja nicht zu reinem Sauerstoff. Nur das Verhältnis ändert sich geringfügig und die „Luftatmer“ passen sich an. In den Städten sinkt der Sauerstoffanteil, weil der Sauerstoff zum Verbrennen verwendet wird, dass ist jetzt aber auch der Fall. Ich habe mal wieder zu kompliziert gedacht. Theoretisch behaupte ich, ich habe nicht ganz Unrecht. Praktisch natürlich total irrelevant. Gruß Bonny

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Hi Bonny ,Es werden keine Sauerstofftanks benötigt. Der notwendige Sauerstoff kommt aus der Umgebungsluft wie heute bei Deiner Trude. Und aus einer Brennstoffzelle kommt das Wasser tröpfchenweise. Also keine nassen Straßen keine Regenreifen;-)

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@Frank

Hallo Frank, mit „nasser Straße“ habe ich keine Überschwemmung gemeint. Natürlich kommt aus dem Auspuff das Wasser nur tröpfchenweise. Aber die Masse der Autos würde den Straßenbelag, besonders an Ampeln, schon anfeuchten. Gruß Bonny

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