Sind 125er anfälliger für Defekte und Störungen als Motorräder?

5 Antworten

Ich weiß auch nicht was die schaffen. Als ich vor 13 Jahren den A1 Schein gemacht hab, kam es mir nie in den Sinn den Vergaser zu reinigen oder nach irgendeiner Tuningmöglichkeit zu fragen. Auch wusste ich was ich mit meinen Schein fahren durfte und was nicht. Die 125er sind zu der Zeit alle nur 80kmh gefahren, das war jedem bewusst und war dann einfach so - fertig aus. Wenn die mal nicht angesprungen ist, wurde die Batterie geladen, dann ist sie tagsdrauf wieder gelaufen. Die einzigen Vergaser an denen ich seit 2005 rumgemacht hab, waren der Vergaser meiner Zephyr 550 um die Drosselblenden auszubauen um sie als offen einzutragen und der Vergaser meiner Ural, weil die Schwimmernadel undicht war und sie unrund lief.

Tendentiell würde ich sagen, sind die 125er heute genau so gut, wie vor Jahren. Eine hohe Literleistung fordert sicher auch bei der Zuverlässigkeit ihren Tribut. Trotzdem - im Großen und Ganzen ist eine gut gepflegte und gewartete moderne 125er recht unproblematisch - ausgenommen die zusammengemurksten Chinakracher vielleicht. Viele 125er sind aber Bastelopfer. Dann ist auch eine solide 125er wehrlos.

Tuning ist immer ein potentielles Problem, besonders wenn man dann deutlich über einer Literleistung von 100 PS landet. Dann sind die mechanischen und thermischen Grenzen nicht mehr weit.

Servus

Neugier und Spieltrieb, sagt man, sind Zeichen von Inteligenz. Demnach können wir ruhig bleiben.

Wenn ich an meiner Beginnerzeit zurück denke, waren wir auch nicht tatenlos und der Irrtum war immer mit an Bord. Auch seltsame Ideen hatten harte Ergebnisse zur Folge. Nur Internet hatten wir nicht, aber Nachbarn, die an ihren Fahrzeugen mehr oder weniger kundig "rumspielten". Irgendwie so wie heute.

Grüßle

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