Schmerzensgeld wegen Motorradunfall vor einem Jahr?

6 Antworten

Tut mir leid dies zu lesen und wünsche gute Besserung!

 

"Schmerzensgeld" ist nach meinem Kenntnistand ein zivilrechtlicher Anspruch, der durch Verschulden oder Gefährdungshaftung eines anderen entsteht. Sprich wenn Dich jemand anderes von der Strasse abgedrängt hat oder die Behörden diesen Fahrbahnteil nicht rechtzeitig abgesichert oder repariert hätten.

Ohne Fremdverschulden gibt es wohl kein Schmerzensgeld, oder du kannst per Anwalt und Gutachten jemandem etwas anderes beweisen, was jetzt nach über einem Jahr wohl schwierig sein dürfte.

 

 

 

O schade,ich würde dennoch mal mit einem Anwalt darüber sprechen. Aber Danke trotzdem für dein Beileid. 

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Hallo Elbtal,

es ist schon ein größeres Problem, wenn man bei einem Unfall ein Körperglied verliert und auch ich wünsche schnelle Besserung.

Wie Du aber geschrieben hast, scheint an Deinem Verkehrsunfall niemand anderer beteiligt gewesen zu sein und, wie geoka schrieb, gibt es dann niemanden, gegenüber dem Du einen Anspruch stellen könntest.

Sollte ich da irgend etwas falsch verstanden haben, wird "der alte" mich bestimmt berichtigen.

Ja war mein Fehler, so schnell sollte man nicht auf einer Nassen Fahrbahn fahren. Nun muss ich damit Leben. Zum glück kann ich dennoch mein leben genießen, denn das Wichtige ist ja die Familie :).

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Auch mir tut es sehr Leid, das zu lesen und ich wünsche dir zuallererst einmal alles Gute und viel Stärke und Rückhalt in deiner Familie für die Zukunft!

Spielst du evtl. auf ein Gerichtsurteil vom letzten Dezember an? Das Ganze ging ja ein bisschen in den Medien rum. Dort kam es bei regennasser Fahrbahn zu einem Motorradunfall. In diesem Einzelfall wurde dem Land eine erhebliche Teilschuld zugesprochen wg. Verletzung der Verkehrssicherungspflicht. Allerdings erst, nachdem die Verunfallte in Berufung gegangen war inkl. Zeugen, Sachverständigen, etc. Hier darf man, traurigerweise, also nicht zu viel hinein interpretieren!

Und in dem Fall ging es um reinen Schadenersatz für das Fahrzeug. Außerdem hat die Klägerin auch zeitnah Maßnahmen ergriffen und nicht 1 Jahr später.

Was ich damit sagen will: Prinzipiell ist ein Teilerfolg in so einem Fall nicht ganz ausgeschlossen. Aber nach einem Jahr wird es sehr sehr unwahrscheinlich, dass du z.B. die mangelnde Griffigkeit des Fahrbahnbelags oder die exakten Umstände beim Unfallhergang noch ausreichend nachweisen kannst :-(

hier ist mal der Enscheidungsbericht, falls du Interesse hast:

http://www.burhoff.de/insert/?/asp_weitere_beschluesse/inhalte/3430.htm

Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

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